Henri Fantin-Latour

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Selbstporträt (1859)

Ignace Henri Jean Théodore Fantin-Latour, genannt Henri Fantin-Latour (* 14. Januar 1836 in Grenoble; † 25. August 1904 in Buré (Orne)) war ein französischer Maler und Lithograf.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Seine Ausbildung begann er zunächst bei seinem Vater Jean-Théodore Fantin-Latour, danach bei Horace Lecoq de Boisbaudran. Ab 1854 studierte er an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris. 1859 begegnet er Gustave Courbet, in dessen Atelier er zwei Jahre später arbeitet. 1863 zählte er zu den Malern, die gleichzeitig auf dem Salon des Refusés und dem Pariser Salon vertreten waren.

Obwohl er ein Zeitgenosse der Impressionisten war, entwickelte er seinen eigenen, dem Realismus verpflichteten Stil. Bekannt wurden seine Blumenbilder und Gruppenportraits vieler zeitgenössischer Pariser Maler und Schriftsteller aus seinem Freundeskreis. Hierzu zählen Hommage à Delacroix, Un atelier aux Batignolles und Le Coin de table. Bedeutsam war auch sein Einfluss auf die spätere Kunstströmung des Symbolismus. Ferner ist Fantin-Latour für seine Lithographien bekannt, in denen er sich mit zahlreichen bekannten klassischen Komponisten und ihrer Musik auseinandersetzte.

1876 heiratete er die Malerin Victoria Dubourg (1840–1926). Die Sommer verbrachte er von da an auf dem Landsitz der Familie seiner Frau in Buré im Departement Orne in der Basse-Normandie, wo er auch starb. Fantin-Latour ist auf dem Friedhof von Montparnasse in Paris begraben.

[Bearbeiten] Werk

[Bearbeiten] Porträts (Auswahl)

[Bearbeiten] Stilleben (Auswahl)

[Bearbeiten] Lithografien (Auswahl)

[Bearbeiten] Zeichnungen (Auswahl)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Henri Fantin-Latour – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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