Henri de Bourbon, duc de Verneuil

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Henri de Bourbon, duc de Verneuil (* 3. November 1601 in Schloss Vincennes; † 28. Mai 1682 in Château de Verneuil-sur-Oise) war ein natürlicher Sohn Heinrichs IV. von Frankreich mit der Catherine Henriette de Balzac d’Entragues, Marquise von Verneuil, der 1603 legitimiert wurde.

Henri wurde 1612 Bischof von Metz (bis 1652), besaß die Abtei St. Germain-des-Prés und ca. 400.000 Pfund Einkünfte aus geistlichen Benefizien. 1661 wurde er Ritter der königlichen Orden und 1663 Herzog und Pair von Frankreich mit dem Titel duc de Verneuil.

1665 ging er als außerordentlicher Botschafter nach England. 1666 wurde er Gouverneur des Languedoc. 1668 heiratete er, nachdem er seine kirchlichen Pfründen zurückgegeben hatte, Charlotte Séguier (1622–1704), Tochter des Kanzlers und Gouverneurs des Languedoc, Séguier, die Witwe Sullys. Die Ehe blieb kinderlos. Verneuil starb 1682.

Henri de Verneuil galt als rechtschaffener und redlicher Mann. Den Kardinalshut, um den sein Vater gebeten hatte, verweigerte Papst Innozenz X. ihm wegen seiner unehelichen Abstammung.

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Vorgänger Amt Nachfolger
Anne von Perusse d’Escars Bischof von Metz
16121652
Jules Mazarin