Henrik Rödl
| Henrik Rödl | ||
| Spielerinformationen | ||
| Geburtstag | 4. März 1969 | |
| Geburtsort | Offenbach, Deutschland | |
| Größe | 201 cm[1] | |
| Position | Small Forward / Shooting Guard |
|
| College | North Carolina | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1989–1993 1993–2004 |
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| Nationalmannschaft1 | ||
| 1987–2002 | Deutschland | 178 Spiele |
| Vereine als Trainer | ||
| 2004–2005 2005–2007 2007–2010 seit 2010 |
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| 1Stand: 13.09.2008 | ||
| Medaillenspiegel | ||
|---|---|---|
| Basketball (Männer) | ||
| Weltmeisterschaft | ||
| Bronze | 2002 Vereinigte Staaten | Deutschland |
| Europameisterschaft | ||
| Gold | 1993 Deutschland | Deutschland |
Henrik Rödl (* 4. März 1969 in Offenbach am Main) ist ein deutscher Basketball-Trainer und ehemaliger Basketballnationalspieler. Der Small Forward gehörte zum deutschen Europameister-Team von 1993 und gewann mit Alba Berlin sieben Mal in Folge als Spieler die Deutsche Meisterschaft.
Inhaltsverzeichnis |
Spielerkarriere[Bearbeiten]
1987 debütierte der damals erst 18-jährige Spieler des EOSC Offenbach als erster Regionalligaspieler in der deutschen Nationalmannschaft. 1989 ging Rödl in die USA, wo er für die “Tar Heels”, das Basketball-Team der University of North Carolina, spielte. 1993 feierte Rödl zwei seiner größten Erfolge: Er gewann mit den “Tar Heels” die US-Collegemeisterschaft und wurde mit der Nationalmannschaft vor eigenem Publikum überraschend Europameister.
In der folgenden Saison debütierte Rödl in der Bundesliga für Alba Berlin, wo er sich bald als engagierter Verteidiger und Team-Captain einen Namen machte. Er blieb dem Verein elf Jahre treu und erzielte in dieser Zeit 5228 Punkte in 534 Spielen. 1996 war er Deutschlands Basketballer des Jahres. In der Ära Rödl gewann der Hauptstadtklub sieben Mal hintereinander die Deutsche Meisterschaft (1997-2003), viermal den nationalen Pokalwettbewerb und einmal den Korac-Cup.
2002 verabschiedete er sich mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft aus der Nationalmannschaft. Insgesamt erzielte Rödl, der auch an den Olympischen Spielen 1992 teilnahm, in 15 Jahren 1.749 Punkte in 178 Länderspielen.
Trainerkarriere[Bearbeiten]
Nach dem Ausscheiden mit Alba Berlin im Play-Off-Halbfinale gegen Bamberg erklärte Rödl am 25. Mai 2004 seinen Rücktritt als aktiver Spieler und spielte am 27. Mai 2004 sein letztes Spiel[2]. Seit der Saison 2004/05 war er als Trainer beim TuS Lichterfelde, der Internationalen Berliner Basketball Akademie (IBBA) und als Co-Trainer Alba Berlins tätig[3].
Von Januar 2005 bis Juni 2007 war er Cheftrainer von Alba Berlin. In dieser Funktion wurde er 2006 Deutscher Pokalsieger. Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale 2007 gegen die Artland Dragons wurde Rödl in seiner Position als Headcoach allerdings durch Luka Pavicevic ersetzt. Er wurde daraufhin sportlicher Leiter des gesamten Nachwuchsprogramms von Alba Berlin sowie Trainer der NBBL-Mannschaft und des Regionalligateams[4] von Alba Berlin.
Vom Oktober 2008 bis zum Saisonbeginn 2009/10 war Rödl zudem Trainer der deutschen U20-Nationalmannschaft[5].
Mit dem Berliner NBBL-Team wurde Rödl in der Saison 2007/2008 Vizemeister und 2008/2009 Meister. Während der Saisons 2008/2009 und 2009/2010 blieb das NBBL-Team unter Rödls Führung saisonübergreifend in 39 Spielen unbesiegt und verlor erst das Finale um den NBBL-Titel 2010 gegen das Team Alba Urspring (Kooperationspartner von Alba Berlin). Das Regionalliga-Team wurde mit Rödl als Trainer in der Saison 2009/10 mit 19-1 Siegen Meister der Regionalliga Nord (RLN) und schaffte den Aufstieg in die ProB-Liga.
Mit Beginn der Saison 2010/11 übernahm Henrik Rödl den Posten des Cheftrainers beim Bundesligisten TBB Trier[6]. Im Dezember 2012 verlängerte Rödl vorzeitig seinen Vertrag in Trier bis zum Ende der Saison 2015/2016.
Weblinks[Bearbeiten]
- Henrik Rödl - Spielerprofil auf Basketball-Bundesliga.de
- Henrik Rödl - Statistiken der Nationalmannschaft
- Henrik Rödl - „Ich wollte kein Coach werden“ - Biografie auf Crossover-Online.de
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ "Das sind unsere 12 Riesen", Sport-Bild vom 23. Juni 1993, S. 32 f.
- ↑ tagesspiegel.de - Das letzte Spiel des Henrik Rödl, 27. Mai 2004
- ↑ schoenen-dunk.de - Rödl beendet Spielerkarriere und verstärkt den Trainerstab, 26. Mai 2004
- ↑ Sportlicher Leiter des Regionalligateams
- ↑ Rödl übernimmt U20, Website des DBB
- ↑ Henrik Rödl heuert bei TBB Trier an, Trierischer Volksfreund, abgerufen am 21.Mai 2010
1988: Jackel (Köln) | 1989: Gnad (Köln) | 1990: Harnisch (Leverkusen) | 1991: Harnisch (Leverkusen) | 1993: Nürnberger (Bamberg) | 1994: Alibegović (Berlin) | 1995: Koch (Leverkusen) | 1996: Rödl (Berlin) | 1998: Alexis (Berlin) | 1999: Nowitzki (Würzburg) | 2000: Alexis (Berlin) | 2001: Miller (Bonn) | 2002: Alexis (Berlin) | 2003: Stanojević (Berlin) | 2004: Roller (Frankfurt) | 2005: Eidson (Gießen) | 2006: Stanojević (Berlin) | 2007: Green (Ludwigsburg) | 2008: Jenkins (Berlin) | 2009: Gardner (Oldenburg) | 2010: Jenkins (Berlin) | 2011: Wood (Frankfurt) | 2012: Bryant (Ulm) | 2013: Bryant (Ulm)
4 Nate Linhart | 5 Joshiko Saibou | 6 Bastian Doreth | 10 Dragan Dojčin | 11 Jarrett Howell | 12 Andreas Seiferth | 14 Luka Buntic | 17 Mathis Mönninghoff | 21 Brian Harper | 22 Barry Stewart | 23 Vitalis Chikoko | 28 Jone Lopes | 32 Jermaine Bucknor | Cheftrainer Henrik Rödl • Co-Trainer Thomas Päch
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rödl, Henrik |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Basketballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 4. März 1969 |
| GEBURTSORT | Offenbach am Main |