Henryk Grynberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Henryk Grynberg (* 4. Juli 1936 in Warschau) ist ein in den USA lebender polnischer Prosaschriftsteller, Dichter, Dramatiker und Essayist.

Henryk Grynberg

Leben[Bearbeiten]

Grynberg verbrachte seine Kindheit im Dorf Radoszyna im Osten Masowiens. Die Okkupation durch das faschistische Nazi-Deutschland überlebten von seiner vielköpfigen Familie nur seine Mutter und er mit viel Glück, sein Vater wurde 1944 von Dorfbewohnern ermordet. Von 1954 bis 1958 studierte Grynberg Journalistik an der Warschauer Universität, von 1958 bis 1967 war er Schauspieler am Staatlichen Jüdischen Theater (Państwowy Teatr Żydowski). 1967 kehrte er von einer Amerikatournee des Theaters nicht nach Polen zurück. Seitdem lebt er in den USA, in McLean bei Washington (D.C.). 1971 schloss er sein Studium der russischen Literatur an der Universität von Los Angeles ab. Danach arbeitete er bis 1991 für die United States Information Agency, u. a. bei Voice of America.

Grynberg debütierte literarisch 1959 in der Zeitschrift Współczesność. Seine in den USA entstandenen Werke konnten in Polen erst seit 1987 erscheinen. Er veröffentlichte über 20 Bücher in polnischer Sprache. Grynberg sieht sich als einen Chronisten des Schicksals polnischer Juden.

2006 veröffentlichte das Polnische Historische Institut Dokumente, aus denen hervorging, dass Grynberg am 11. Oktober 1956 eine Verpflichtungserklärung des Polnischen Geheimdienstes unterschrieben hatte (Deckname "Reporter"). Er selbst bestritt das nicht, teilte aber mit, er sei hierzu erpresst worden und habe niemanden denunziert.[1]

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.freemediaonline.org/communist_spy_scandals_at_voa_and_rfe_112265.htm