Henson Cargill

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Henson Cargill (* 5. Februar 1941; † 24. März 2007 in Edmond, Oklahoma) war ein US-amerikanischer Country-Musiker.

Leben[Bearbeiten]

Henson Cargill entstammte einer prominenten Familie, die eine Farm außerhalb Oklahoma Citys besaß. Sein Großvater O. A. Cargill war Bürgermeister von Oklahoma City gewesen. Cargill besuchte die Colorado State University. Seine musikalische Karriere begann mit Auftritten in Clubs in und um Colorado City und Tulsa. Mitte der 1960er zog es Henson Cargill nach Nashville, wo er sich einer Gruppe namens The Kimberleys anschloss.

1967 begann er seine Solokarriere bei Monument Records und landete gleich mit Skip a Rope[1] 1968 für fünf Wochen auf Nr. 1 in den Billboard Country Charts[2] und war auch unter den Top 25 der Pop-Charts zu finden.[3] Bis in die frühen 1970er folgten noch weitere Top-20-Hits. Später hatte er eine eigene Fernsehshow namens Country Hayride und trat in Reno und Las Vegas live auf. Countrylegende Johnny Cash wurde Patenonkel seines ältesten Sohnes.

In den späten 1970er und frühen 1980er Jahren konnte Henson Cargill noch einige Songs unter den Top 30 platzieren. Er kehrte schließlich nach Oklahoma City zurück, wo er für das Büro des Sheriffs arbeitete. Henson Cargill starb an den Komplikationen eines chirurgischen Eingriffs. Er hinterließ drei Kinder.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Text und Musik von Jack Moran und Glenn D. Tubb, produziert von Don Law; US-Katalognummer: Monument 1041
  2. Nähere Informationen zu dem Song in: Tom Roland: The Billboard Book Of Number One Country Hits. Billboard Books, New York City 1991, S. 2f, ISBN 0-8230-7553-2.
  3. Joel Whitburn: Top Pop Singles 1955-1993. Record Research Ltd., Menomonee Falls, Wisconsin 1994, S. 89, ISBN 0-89820-104-7.

Literatur[Bearbeiten]

  • Melvin Shestack: The Country Music Encyclopaedia. Omnibus Press, London 1977, S. 39, ISBN 0-86001-308-1.
  • Fred Dellar, Roy Thompson: The Illustrated Encyclopedia Of Country Music. 2. Aufl. Salamander Books, London 1979, S. 32f, ISBN 0-86101-012-4 (Vorwort von Roy Acuff).

Weblinks[Bearbeiten]