Herbert Girgensohn
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Herbert Girgensohn (* 27. September 1887 in Wolmar; † 11. September 1963 in Glücksburg an der Ostsee) war ein deutscher Theologe.
[Bearbeiten] Leben
Sein Vater war Pfarrer. Nach dem Schulbesuch in Sankt Petersburg begann Girgensohn 1906 das Studium der evangelischen Theologie in Dorpat. Weitere Studienorte waren Berlin von 1910 bis 1911 und Erlangen von 1912 bis 1913.
Nach erfolgreicher Promotion 1913 war Girgensohn ab 1914 Vikar und von 1919 bis 1920 Feldprediger im Baltikum.
19 weitere Jahre war er Religionslehrer in Riga und Stadtvikar, ab 1940 Pastor in Posen. In der schwierigen Zeit nach Kriegsende 1945 kümmerte sich Girgensohn um die Vertriebenen aus dem Osten des ehemaligen Deutschen Reiches.
Von 1946 bis 1955 war er tätig als Dozent für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Bethel.
[Bearbeiten] Werke
- Dein Reich komme. 15 Predigten aus dem Kirchenjahr. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1959.
[Bearbeiten] Weblinks
- Herbert Girgensohn. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL).
- Die Lage der Vertriebenen und das Verhältnis des deutschen Volkes zu seinen östlichen Nachbarn. Eine evangelische Denkschrift
- Literatur von und über Herbert Girgensohn im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Girgensohn, Herbert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theologe |
| GEBURTSDATUM | 27. September 1887 |
| GEBURTSORT | Wolmar |
| STERBEDATUM | 11. September 1963 |
| STERBEORT | Glücksburg |

