Herbert Prikopa

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Herbert Prikopa (* 30. November 1935 in Wien) ist ein österreichischer Fernsehmoderator, Dirigent, Opernsänger, Schauspieler, Komponist, Schriftsteller, Pianist und Kabarettist.

Leben[Bearbeiten]

Im Jahr 1954 wurde er mit 19 Jahren jüngster Korrepetitor an der Wiener Volksoper. Nach einem Gesangsengagement an der Wiener Kammeroper wurde er Mitglied in Gerhard BronnersNamenlosem Ensemble“ in dem Kabarettprogramm Brettl vorm Klavier. Im Jahr 1957 kam statt des Korrepetitorenvertrags ein Solistenvertrag an der Volksoper. Prikopa gehörte von 1988 bis 2009 zum Team des Radiokabaretts „Der Guglhupf“. In den Saisonen 1998/1999 bis 2007/2008 war Prikopa musikalischer Leiter und Dirigent der Wiener Johann Strauß Konzert Gala.

Dem jungen Fernsehpublikum war er als Moderator der Kindersendung Auch Spaß muss sein im ORF in den 1980er-Jahren ein Begriff. Hier trat er als Herbert „Happi“ Prikopa auf.

Am 21. März 2005 erhielt Prikopa den Berufstitel Professor.[1]

Filmographie[Bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten]

  • 1984: Otto Brusatti: Die letzten Stunden der Menschheit - Regie: Otto Brusatti (ORF/WDR)

Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten]

Kompositionen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Classic Piano. 28 Kompositionen für Klavier
  • Visit to Chimera
  • Chimera
  • The Pillars of the world
  • Thinking Positively
  • Schrammel-Messe

Bücher[Bearbeiten]

  • 1994: „Erich Kunz – Biographie des Sängers“, gemeinsam mit Cornelia Szabó-Knotik, Löcker–Verlag Wien, ohne ISBN
  • 1998: „100 Jahre Volksoper – Die Geschichte eines notwendigen Theaters“, Iberia-Verlag Wien, ISBN 978-3-900436-67-4
  • 2003: „Strauß-Führer durch Europa und die umliegenden Ortschaften“, Iberia-Verlag Wien, ISBN 978-3-85052-124-6

Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ein Professorentitel nach "Auch Spaß muss sein". Abgerufen am 6. April 2014.