Herbert Rimpl
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Herbert Rimpl (* 25. Januar 1902 in Malmitz, Schlesien; † 2. Juni 1978 in Wiesbaden) war ein deutscher Architekt.
Nach dem 1925/1926 abgeschlossenen Studium in München wurde er 1931 selbstständiger Direktor der Konstruktionsabteilung der Heinkel-Werke. 1937–1945 war Rimpl in Salzgitter und Linz für die Hermann-Göring-Werke als Chefarchitekt tätig. 1944 wurde er in den Stab von Albert Speer berufen. 1946 eröffnete er ein eigenes Büro in Mainz, später war er in Wiesbaden ansässig. Er gilt als der wichtigste Industriearchitekt des Dritten Reichs.
[Bearbeiten] Bauten
- 1934: Heinkel-Verwaltungsgebäude in Rostock
- 1934–1936: Heinkel-Werk in Oranienburg
- 1936–1938: Wohnsiedlungen Leegebruch und Weiße Stadt in Oranienburg
- 1937–1938: Betriebsanlagen der Grube Haverlahwiese in Salzgitter
- 1938–1939: Wohnsiedlung Kniestedt in Salzgitter
- 1940: Siedlung Bindermichl in Linz
- 1949–1950: Wohnsiedlung Crest-View in Wiesbaden
- 1953–1954: Dienstgebäude des Bundeskriminalamts in Wiesbaden
- 1958–1959: Verwaltungsgebäude der Landesversicherungsanstalt Hessen in Frankfurt am Main
- 1959–1960: Heilig-Geist-Kirche in Wiesbaden
- 1961–1964: Ingenieurschule Friedrich Gauß in Berlin
[Bearbeiten] Literatur
- Hermann Mäckler: Ein deutsches Flugzeugwerk. Die Heinkel-Werke Oranienburg. Architekt Herbert Rimpl. Wiking, Berlin o.J. (1939/1940).
- Norbert Rohde: Historische Militärobjekte der Region Oberhavel, Band 1: Das Heinkel-Flugzeugwerk Oranienburg. Velten Verlag GmbH, Leegebruch 2006, ISBN 3-9811401-0-9.
[Bearbeiten] Weblinks
- Kurzbiografie Herbert Rimpl von Jan Lubitz
- Bindermichl-Siedlung auf den Internetseiten der Stadt Linz
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rimpl, Herbert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 25. Januar 1902 |
| GEBURTSORT | Malmitz, Schlesien |
| STERBEDATUM | 2. Juni 1978 |
| STERBEORT | Wiesbaden |