Herbie Blash

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Herbie Blash (2008)

Michael „Herbie“ Blash (* 30. September 1948) ist ein britischer Motorsportfunktionär und Stellvertretender Renndirektor der FIA bei Formel-1-Rennen.

Blash begann seine berufliche Laufbahn bei RRC Walking Racing als Mechaniker, bevor er 1968 zum Team Lotus stieß, in dem seinerzeit Graham Hill fuhr. In den frühen 1970er-Jahren begann er damit, Managementaufgaben zu übernehmen. Nach einem Streik bei Lotus verließ Blash dieses Team und wurde von Frank Williams in sein damaliges Politoys-Team geholt.

1973 wurde er zusammen mit Bernie Ecclestone und Gordon Murray Team-Manager bei Brabham – diese Position behielt er bis 1988 inne. Seit Ende 1995 ist Blash Stellvertretender Renndirektor der FIA bei Formel-1-Rennen.

Karriere[Bearbeiten]

Im Alter von 17 Jahren begann Blash als Mechaniker beim RRC Walking Racing Team. Er arbeitete neben Jo Siffert und Jo Bonnier die bereits Erfahrung in der Formel 1 hatten. Im Jahre 1968 wurde Blash Mechaniker von Graham Hill bei Lotus, bevor er ein Jahr später mit Jochen Rindt zusammenarbeitete.

Nach dem Tod von Rindt während des Qualifyings zum Großen Preis von Italien 1970 begann Blash damit Managementaufgaben, bei Lotus zu übernehmen, bis er dieses Team nach einem Streik zusammen mit weiteren Mitarbeitern verließ.

Im Jahre 2010, 28 Jahre nach Colin Chapmans Tod – dem Gründer von Lotus –, verkündete Blash: „Mr. Chapman war der liebe Gott für uns“. Blash verlangte von seinen Mitarbeitern stets Einsatz bis zur Selbstaufgabe. Er sagte: „Ich begann meine Arbeit bei Lotus montags morgens und sah meine Wohnung erst am Mittwochnachmittag“.

Im Jahre 1973 wurde er zusammen mit Bernie Ecclestone (als Besitzer des Teams) und Gordon Murray (als Designer) Team-Manager bei Brabham.

In seine Zeit dort fielen die beiden WM-Titel von Nelson Piquet 1981 und 1983. Blash führte seine Arbeit dort bis 1988 fort.

Als der Rennstall an den Züricher Devisenmakler Joachim Lühti (siehe Referenz „Der Spiegel 30/1989“) verkauft wurde, ging Blash 1989 zur FOCA.

Als Lühti verhaftet wurde, kaufte die Middlebridge Group das Team und Blash kehrte als Sportlicher Direktor zum neuformierten Team Lotus zurück. Seine Rolle half ihm dabei 1991 eine Allianz mit Yamaha zu schmieden.

Durch diesen Kontakt bekam Blash ein Angebot von Yamaha und trat dem Unternehmen als sein Sportlicher Direktor bei – um unter anderem das Bündnis mit Jordan und später Tyrrell zu betreuen. Gleichzeitig arbeitete er für Activa – einer Tochtergesellschaft von Yamaha – welche ihren Sitz in der alten Fabrik von Brabham in Chessington hatte.

Blash ist noch immer für dieses Unternehmen tätig – das sich mit der Erforschung und Entwicklung für die Rennsport-Industrie beschäftigt.

Seit Ende 1995 ist Blash Stellvertretender Renndirektor der FIA bei Formel-1-Rennen.

Weblinks[Bearbeiten]