Herbst-Manöver

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Das Herbst-Manöver in schematischer Darstellung

Das Herbst-Manöver ist ein anspruchsvolles Luftkampfmanöver, das Kampfflugzeugen einen schnellen Richtungswechsel um die Gierachse ermöglicht. Dabei kommt es zu einem Strömungsabriss. Voraussetzung für das Manöver ist unter anderem eine Schubvektorsteuerung.[1]

Der deutsche Testpilot Wolfgang Herbst, zu der Zeit Entwickler bei Messerschmitt-Bölkow-Blohm, flog das Manöver erstmals am 29. April 1993 mit dem Experimentalflugzeug Rockwell-MBB X-31, einem Vorläufer des Eurofighter Typhoon.[2] Auch die F-22 Raptor beherrscht diese Flugfigur.[3] Die russische Suchoi Su-30 dürfte dazu ebenfalls in der Lage sein.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.globalsecurity.org/military/systems/aircraft/x-31.htm
  2. http://www.focus.de/politik/deutschland/ruestung-sturz-ins-ungewisse_aid_140782.html
  3. http://www.f22-raptor.com/media/documents/aviation_week_010807.pdf