Heribert von Laon

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Heribert von Laon (auch: Charibert) war Graf von Laon und lebte in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts.

Sein Vater ist unbekannt,[1] seine Mutter war Bertrada die Ältere, der Tochter des (Pfalzgrafen) Hugobert aus der Familie der Hugobertiner und der Irmina von Oeren; da Bertrada 721 die Stifterin der Abtei Prüm war, wurde er für diese Einrichtung zum Mitstifter.

Seine Tochter war Bertrada die Jüngere, die Ehefrau Pippins des Jüngeren, des fränkischen Hausmeiers und späteren Königs. Dadurch war Heribert von Laon der Großvater mütterlicherseits von Karl dem Großen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Edith Ennen: Frauen im Mittelalter. Verlag C.H. Beck München 1994, Seite 57
  • Josef Fleckenstein: Fulrad von Saint-Denis und der fränkische Ausgriff in den süddeutschen Raum. In: Studien und Vorarbeiten zur Geschichte des Großfränkischen und frühdeutschen Adels Eberhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1957, Seite 24
  • Eduard Hlawitschka: Die Vorfahren Karls des Großen. In: Braunfels Wolfgang: Karl der Große Lebenswerk und Nachleben. Verlag L. Schwann Düsseldorf Band I Seite 79
  • Karl Ferdinand Werner: Bedeutende Adelsfamilien im Reich Karls des Großen. in: Braunfels Wolfgang: Karl der Große Lebenswerk und Nachleben. Verlag L. Schwann Düsseldorf Band I Seite 105
  • Matthias Werner: Adelsfamilien im Umkreis der frühen Karolinger. Die Verwandtschaft Irminas von Oeren und Adelas von Pfalzel. Personengeschichtliche Untersuchungen zur frühmittelalterlichen Führungsschicht im Maas-Mosel-Gebiet, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1982 Seite 31,39,87,111,201,210,236-238-240-268-270-272-274 -

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. In Der Stammbaum der Karolinger, Pippiniden und Arnulfinger (pdf) wird Heribert als Sohn eines Grafen Martin von Laon bezeichnet. In en:Martin of Laon dieser wiederum als Sohn von Ansegisel und Begga und Bruder von Pippin dem Älteren. Diese Angaben sind nicht belegt. Das Gleiche gilt für seine Ehe mit einer Gisela von Aquitanien, die eine Merowingerin gewesen sein soll, und eine Tochter Gisela, die Childerich III. geheiratet haben soll. Bei Hlawitschka (siehe mittelalter-geneaolgie) ist hingegen nachzulesen: Über den Vater Heriberts wie auch über Heriberts Gemahlin und eventuelle Geschwister ist nichts bekannt.