Herkus Monte

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Henricus Monte (litauisch Herkus Mantas) war Herzog der Natanger, eines prußischen Stammes.

[Bearbeiten] Familie und Jugend

Laut Simon Grunau entstammte er dem Geschlecht der Monteminer. Andere Quellen behaupten, er sei der Sohn des Natanger Stammesfürsten Tyrwaido gewesen. Er war als Kind von den Kreuzrittern nach Magdeburg gebracht worden, wo er den Taufnamen Henricus erhielt. Hier studierte er an der Klosterschule in Magdeburg. Nach Vermutungen des ostpreußischen Heimatforschers Walter Schlusnus wurde er vom Hohenstaufer Manfred, dem Sohn Kaiser Friedrichs II., zum Ritter geschlagen.

[Bearbeiten] Bedeutung

Henricus Monte war Anführer des 1260 ausgebrochenen preußischen Aufstands gegen den Orden. Nach den Schlachten bei Braunsberg und Brandenburg (1272), wo er sich der Übermacht des Ordensheers stellte und beide Male geschlagen wurde, versteckte sich Henricus Monte mit einer Handvoll Getreuen in den Wäldern, wo er vom Komtur von Christburg, der mit einem Gefolge auf der Jagd war, zufällig gefunden, festgenommen und kurzerhand getötet wurde.

[Bearbeiten] Siehe auch

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