Herman Weigel

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Herman Weigel (* 22. März 1950 in Moers) ist ein deutscher Filmproduzent und Drehbuchautor.

Mitte der 1970er Jahre absolvierte er die Hochschule für Fernsehen und Film München.

Sein Debüt als Drehbuchautor gab er 1976 mit der Ludwig-Anzengruber-Verfilmung Sternsteinhof (Regie: Hans W. Geißendörfer). Im selben Jahr begann er seine fruchtbare Zusammenarbeit mit Regisseur Uli Edel mit der Episode Der Posthalter innerhalb des TV-Films Die Erzählungen Bjelkins nach Puschkin. Mit Edel als Regisseur entstand 1978 der Fernseh-Zweiteiler Das Ding.

Seinen ersten großen internationalen Erfolg konnte Weigel 1981 als Drehbuchautor des Films Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo verbuchen. Auch hier führte Uli Edel Regie.

1984 schrieb er das Drehbuch der Verfilmung von Michael Endes Roman Die unendliche Geschichte (Regie: Wolfgang Petersen). Weiter schrieb Weigel unter anderem Drehbücher zu den Filmen Charleys Tante (1996, Regie: Sönke Wortmann) und Autobahnraser (2004).

Als Ko-Produzent oder Produzent war er unter anderem tätig bei Der Name der Rose (1986), den beiden Uli-Edel-Filmen Letzte Ausfahrt Brooklyn (1989) und Body of Evidence (1993), den Zeichentrickfilmen Werner – Beinhart! (1990) und Werner – Gekotzt wird später! (2003) sowie dem Fernseh-Zweiteiler Vera Brühne (2001, Verfilmung des Kriminalfalls um Vera Brühne, Buch und Regie: Hark Bohm).

Mit dem Schauspieler und Komiker Tom Gerhardt arbeitete Herman Weigel als Produzent zusammen bei den Filmen Voll normaaal (1994), Ballermann 6 (1997) und Siegfried (2005, hier auch als Drehbuchautor). Ebenfalls mit Tom Gerhardt ist er Initiator und einer der Autoren der seit 1999 regelmäßig ausgestrahlten TV-Comedy-Serie Hausmeister Krause – Ordnung muss sein.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]