Hermann Burger

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Hermann Burger (* 10. Juli 1942 in Menziken; † 28. Februar 1989 in Brunegg; heimatberechtigt in Burg AG) war ein Schweizer Germanist und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Hermann Burger verbrachte seine Kindheit in einem gutbürgerlichen Haus in Menziken. Der Vater war Versicherungsinspektor und Plastiker, die Mutter Hauswirtschaftslehrerin. Er hatte zwei jüngere Geschwister. Früh zeigten sich grosse künstlerische Talente, neben dem Schreiben und Malen auch im musikalischen Bereich; als Jugendlicher spielte Burger in einer Jazz-Combo drei Instrumente. Nach Erwerb seiner Matur an der Alten Kantonsschule Aarau studierte er (während vier Semestern) Architektur, dann Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Nach seiner Promotion im Jahr 1973 bei Emil Staiger (mit einer Dissertation über Paul Celan) und seiner Habilitation (mit einer Studie zur Schweizer Gegenwartsliteratur) war er ab 1975 als Privatdozent für deutsche Literatur vorab an der ETH Zürich sowie als Feuilletonredaktor beim Aargauer Tagblatt tätig. Seit 1987 war er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Burger heiratete 1967 und hatte zwei Söhne. 1989 starb er durch Suizid.

Literarisches Schaffen[Bearbeiten]

Hermann Burgers Interesse galt den Aussenseitern der Gesellschaft, die er als Einzelgänger würdigt. Dieses Schicksal teilte Burger mit seinen Figuren – sei es als musisch hoch talentiertes und gleichzeitig sehr sensibles Kind, das unter seiner als extrem kühl empfundenen Mutter-Beziehung litt, sei es als unter schweren Depressionen leidender Schriftsteller, für den Schreiben ein lebenserhaltender Prozess war.

Schon in seinem Prosadebüt Bork verleiht der Autor – allerdings noch in recht traditioneller Diktion – den unterschiedlichsten Randexistenzen Stimmen. Bork, aus der titelgebenden Erzählung, ist im eigentlichen Sinne ein sprachloser Aussenseiter, so dass hier nicht zufällig aus der Perspektive eines Icherzählers über ein «Bork» gerufenes Mündel berichtet wird, dessen Name seine unmittelbare Abstammung von einer Pappel bezeugen soll. Ganz anders verhält es sich dagegen mit der zentralen Figur aus dem Prosastück Der Büchernarr. Wenngleich auch hier der etwas andere Narr – dessen Geschick es ist, nicht von den Büchern unterrichtet, sondern im wortwörtlichen Sinne von ihnen gefressen zu werden – sein Schicksal nur gelegentlich in wörtlicher Rede dem eigentlichen Icherzähler dieser Kurzprosa selbst mitteilt, so verfügt diese Figur immerhin schon über Sprache, freilich nicht nur über eine und schon gar nicht über die eigene. Der Büchernarr droht zu ertrinken in Sprachen, die von druckerschwarzen Buchstaben archiviert wurden, um Erlebnisse, Einsichten und Ansichten von der Welt der immer Anderen zu archivieren. Als frühe Figur verfügt er immerhin anders als jene polyhistorisch gebildeten Käuze, die noch folgen werden, über eine Strategie gegen den mörderischen Bücherangriff auf seinen Leib und seine Seele: er schläft über ihnen sein mittels ihrer erworbenes «totes» Wissen ab. Man kann sagen, dass in dieser Figur des unglücklich und zugleich unglaublich gebildeten Büchernarrs die vielen wortreich scheiternden Einzelgänger aus Hermann Burgers späterer virtuos-artistischer Prosa vorgezeichnet sind.

Seine schriftstellerische Arbeit – vorrangig Prosa – war von äusserst gewissenhaften Recherchen geprägt. So legte er, um die Erzählung Diabelli schreiben zu können, den magischen Eid ab, wobei ihn besonders die Tatsache faszinierte, dass er die Kunststücke des Zauberers Diabelli glaubwürdig beschreiben sollte, ohne den Eid zu brechen. Auf sprachlicher Ebene arbeitete Burger nicht minder professionell. Um seinen Stil zu bilden, schrieb er in jungen Jahren ganze Passagen von literarischen Werken (etwa von Thomas Mann) ab und füllte die vom Satzschema her unveränderten Sätze mit eigenen Inhalten.

Die Figuren seiner Romane und Erzählungen versuchen also auf sprachlich virtuose, in inhaltliche Details verliebte Weise ihre Lebenssituation – zumeist die eines kranken Menschen – darzulegen. Adressat ist sehr oft eine höhere Instanz, so etwa die «Inspektorenkonferenz» in seinem 1976 erschienenen Romandebüt Schilten: Der Dorfschullehrer hätte der Konferenz über den Unterricht und das Fortkommen der Schulkinder zu berichten, erzählt aber stets mit enormer Sachkunde von Totenkult, Friedhöfen und Abdankungen. Geistige Vorbilder dieses Romanes sind Franz Kafka und Thomas Bernhard. Burger mischt bewusst Realität und Fiktion, und im Laufe seiner Arbeiten wird immer deutlicher, dass er im Wesentlichen über sich selbst, über sein eigenes Leiden schreibt.

Mit Schilten entdeckt der Autor oder entdecken seine Texte im allmählichen Vollzug ihrer selbst durch mehrere Fassungen hindurch das Briefschema als zentrale Struktur, die das Scheitern in einer unglaublich reichen Sprache der einzelnen Protagonisten mitteilbar werden lässt. Der Lehrer Schildknecht aus diesem Roman eröffnet gleichsam eine lange Reihe von mit Sprachen so reich an Effekten und so farbenreich prunkvoll wie ein Feuerwerk begnadeten Stimmlosen. Diese Briefschreiber, die Anschreiben an möglicherweise gar nicht existente Empfänger in eckigen, kantigen und sehr langen Sätzen verfassen und im eigentlichen Sinne nie eine Antwort bekommen – und so «verflucht» sind zum Monolog –, haben zum Beispiel Namen wie Diabelli, alias Graziani, alias Mondelli, der von sich selbst in der nach ihm benannten Zauberergeschichte behauptet, er habe durch lauter Tricks hindurch sich selbst verloren, oder auch Ambros Umberer, der mittels etlicher Bibelzitate einen «Generalweltkirchenratspräsidenten» anschreibt – und zwar in der Erzählung Der Schuss auf die Kanzel, die schon mit dem Titel eine Anspielung an jenen grossen Schriftsteller aus der Schweiz bereithält, der die Novelle Der Schuss von der Kanzel verfasste. Das Schicksal dieser Figuren, das ihr Autor erfreulicherweise nicht teilte – wenngleich ihm dies möglicherweise nicht bewusst war –, lässt sich am ehesten mit dem Titel eines kleineren Beitrages von Hermann Burger umschreiben. Schon Schildknecht ist «der Mann, der nur aus Wörtern besteht».

Freilich schreibt er in einer Art über sich selbst und sein eigenes Leiden, die Vexierspiele aus Sätzen komponieren, die verunsichern, gerade dadurch, dass Fiktion und Faktizität hier Amalgame eingehen. Hermann Burger hat darüber hinaus sein Schreiben stets mit Reflexionen über das Schreiben versehen. So findet sich in dem Essayband Die allmähliche Verfertigung der Idee beim Schreiben, hervorgegangen aus der Poetikvorlesung, die Hermann Burger an der Universität Frankfurt am Main hielt, nicht nur die weiter oben aufgeführte Feststellung, dass der junge Autor versuchte, wie die Maler Stile zu kopieren und deshalb ganze Seiten zu füllen trachtete wie ein Grass, ein Mann usw. Dort berichtet Burger auch von seiner beizeiten höchst erheiternden Technik, real Existentes und Erfundenes, das im Gestus real Existentem nachgebildet wurde, so miteinander zu verknüpfen, dass es nicht mehr leicht unterscheidbar ist. Genau diese Technik macht Burgers Prosa immer auch zu sprachphilosophischen und sprachspielerischen Experimenten, die nicht selten anzweifeln, dass man über sein eigenes Leiden wirklich angemessen nachdenken, gar schreiben kann. Denn die Sprache der anderen ist immer schon da, wenn das Individuum auf den Plan tritt, um seine eigene Sprache zu erobern. Nicht zufällig arbeitete Burger bei der Titelgebung seiner Poetikvorlesung wiederum mit einer Anspielung auf einen grossen Schriftsteller – diesmal an Kleist und seinen Beitrag Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden. Da der Nachlass Hermann Burgers im Schweizerischen Literaturarchiv (SLA) in Bern archiviert wird, kann man heutzutage recherchieren, wie der Autor recherchierte und wie er gelegentlich der Wirklichkeit auch ein bisschen nachhalf, damit sie in den Dienst seiner Fiktion gestellt werden kann.

Der 1982 erschienene Roman Die künstliche Mutter war seiner Ehefrau gewidmet und trägt in der Erstausgabe die Widmung «Für Anne Marie». 1988 erfolgte ein Wechsel vom langjährigen Verleger S. Fischer zum Suhrkamp Verlag.

Das letzte Werk Burgers, der Roman Brenner, zeigt einen Protagonisten, der in Zigarrenrauch gehüllt – Burger war nicht nur Nachfahre von Zigarrenproduzenten, sondern selbst ein passionierter Zigarrenraucher – das Leben Revue passieren lässt. Der erste Band hat exakt 25 Kapitel, der Anzahl Zigarren in einer Kiste entsprechend. Jedes Kapitel trägt den Markennamen einer bestimmten Zigarre. Im zweiten Kapitel wird der bevorstehende Suizid des Verfassers unmissverständlich angekündigt: Der rote Ferrari wird angeschafft, da «Sparen, Geizen, Hamstern» keinen Sinn mehr für einen Mann habe, dessen Zeit mit Sicherheit in Kürze ablaufen werde. Ebenso deutlich werden Burgers Ehescheidung und seine Trauer über den Kontaktabbruch zu seinen beiden Kindern thematisiert. Sein letzter Vermieter war der emeritierte Historiker Jean Rudolf von Salis (= «Jérôme von Castelmur-Bondo» in Brenner). Die letzten Lebensmonate und ein Résumé seines 46-jährigen Lebens sind in diesem Schlüsselroman mit gewaltiger Detailfreude und unter (verschlüsselter) Benennung aller wichtigen Personen seines Lebens beschrieben.

Im ebenfalls 1988 (noch bei S. Fischer) erschienenen Tractatus logico-suicidalis – in Anlehnung an Ludwig Wittgensteins bekannten Tractatus Logico-Philosophicus – schrieb er 1046 Aphorismen über den Satz: «Gegeben ist der Tod, bitte finden Sie die Lebensursache heraus.»

Sein früher Förderer, der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, schrieb wenige Tage nach seinem Tod, am 3. März 1989, in einem Nachruf: «Hermann Burger war ein Artist, der immer aufs Ganze ging, der sich nicht geschont hat. Er war ein Mensch mit einer grossen Sehnsucht nach dem Glück. Die deutsche Literatur hat einen ihrer originellsten Sprachkünstler verloren.»

Für Hermann Burger selbst war Schreiben in erster Linie eine «Existenzform» und nicht nur eine «Tätigkeit», so führt er es in dem letzten, entsprechend betitelten Kapitel seiner Poetikvorlesung Schreiben als Existenzform an. Die Frage, die seine Prosa nicht aufhört zu stellen, bleibt: Wessen Existenzform ist das Schreiben? Ist es die des Autors, die seines (individuellen und oder kollektiven) Unbewussten, der Menschheit oder am Ende doch die Existenzform der Schrift, des Buches? In Bork findet sich eine Geschichte mit dem vielsagenden Titel Die Leser auf der Stör, die noch einmal die Ohnmacht des Individuums und die Macht der Bucharchive auf humorvolle Weise thematisiert. Dort kommt ein Berufsleser zu den Kunden nach Hause und liest für diese stellvertretend Hölderlin, Schiller, Novalis und natürlich Goethe. Für dessen Wilhelm Meister braucht der ausgebildete Profileser drei Stunden. Ziel aber ist, so heisst es auf der letzten Seite, «daß die Bücher einander selber lesen. Die Literatur ist es, die fortwährend neue Literatur produziert, sie soll sie auch konsumieren».

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Einzelausgaben[Bearbeiten]

  • Rauchsignale. Gedichte. Artemis, Zürich 1967
  • Bork. Prosastücke. Artemis, Zürich 1970
  • Paul Celan. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache. Dissertation. Artemis, Zürich 1974
  • Schilten. Schulbericht zuhanden der Inspektorenkonferenz. Artemis, Zürich 1976
  • Diabelli. Erzählungen. S. Fischer, Frankfurt am Main 1979
  • Kirchberger Idyllen. Gedichte. S. Fischer, Frankfurt am Main 1980
  • Die Künstliche Mutter. Roman. S. Fischer, Frankfurt am Main 1982
  • Ein Mann aus Wörtern. S. Fischer, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-596-22334-2.
  • Die allmähliche Verfertigung der Idee beim Schreiben. Frankfurter Poetik-Vorlesung. S. Fischer, Frankfurt am Main 1986
  • Blankenburg. Erzählungen. S. Fischer, Frankfurt am Main 1986
  • Als Autor auf der Stör. S. Fischer, Frankfurt am Main 1987
  • Der Schuss auf die Kanzel. Eine Erzählung. Ammann, Zürich 1988, ISBN 3-250-10102-8
  • Tractatus logico-suicidalis. Über die Selbsttötung. S. Fischer, Frankfurt am Main 1988
  • Der Puck. Erzählungen (Nachwort von Adolf Muschg). Reclam, Stuttgart 1989, ISBN 3-15-008580-2.
  • Brenner (auf vier Bände angelegt):
    • Erster Band: Brunsleben. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989
    • Zweiter Band: Menzenmang. Kapitel 1–7 (= Fragment aus dem Nachlass). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-518-40477-6
  • Der Lachartist. Aus dem Nachlass herausgegeben von Magnus Wieland und Simon Zumsteg. Edition Voldemeer, Wien 2009, ISBN 978-3-211-95983-1

Werkausgabe[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

chronologisch aufsteigend geordnet

  • Uli Däster et al.: Schauplatz als Motiv. Materialien zu Hermann Burgers Roman «Schilten». Artemis, Zürich 1977, ISBN 3-7608-0449-7
  • Gerda Zeltner: Das Ich ohne Gewähr. Gegenwartsautoren aus der Schweiz (Essays zu E. Y. Meyer, Erica Pedretti, Otto F. Walter, Max Frisch, Gerhard Meier und Hermann Burger). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-518-04743-4
  • Benita Cantieni: Schweizer Schriftsteller persönlich. Interviews. Huber, Frauenfeld/Stuttgart 1983, S. 96–110, ISBN 3-7193-0883-9
  • Monika Großpietsch: Zwischen Arena und Totenacker. Kunst und Selbstverlust im Leben und Werk Hermann Burgers. Königshausen und Neumann, Würzburg 1994, ISBN 3-88479-879-0
  • Claudia Storz: Burgers Kindheiten. Eine Annäherung an Hermann Burger. Nagel & Kimche, Zürich 1996, ISBN 3-312-00216-8
  • Christian Schön: Hermann Burger: Schreiben als Therapie. Eine Studie zu Leben und Werk. Ibidem, Stuttgart 1997, ISBN 3-932602-01-3
  • Andreas Urs Sommer: Literatur und Erlösung. Ein Streifzug durch Hermann Burgers literarisches Werk. In: Schweizer Monatshefte für Politik, Wirtschaft und Kultur, Jg. 78, Heft 10, Oktober 1998, S. 31ff.
  • Markus Kleinert: Suiziddiskurs bei Jean Améry und Hermann Burger. Zu Jean Amérys «Hand an sich legen» und Hermann Burgers «Tractatus logico-suicidalis». Ibidem, Stuttgart 2000, ISBN 3-89821-002-2
  • Marie-Luise Wünsche: Briefcollagen und Dekonstruktionen. «Grus» – das artistische Schreibverfahren Hermann Burgers. Aisthesis, Bielefeld 2000, ISBN 3-89528-266-9
  • Patrick Heller: «Ich bin der, der das schreibt». Gestaltete Mittelbarkeit in fünf Romanen der deutschen Schweiz 1988–1993 (darin: Hermann Burger, Brenner). Peter Lang, Bern 2002, ISBN 3-906768-65-1
  • Gerrit Bartels: Runtergeraucht. Hermann Burgers unvollendet gebliebenes Romanwerk „Brenner“. In: Martin Mittelmeier (Hg.): Ungeschriebene Werke. Luchterhand, München 2006, ISBN 978-3-630-62110-4, S. 166–185
  • Simon Zumsteg: Einschreibesysteme 1836/1980. Allegorien des Schreibens bei Eduard Mörike und Hermann Burger. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 80 (2006), S. 486–513, ISSN 0012-0936
  • Franziska Kolp (Hg.): Hermann Burger. In: Quarto. Zeitschrift des Schweizerischen Literaturarchivs (SLA), Heft 23 (Januar 2007), ISSN 1023-6341
  • Erika Hammer: «Das Schweigen zum Klingen bringen». Sprachkrise und poetologische Reflexionen bei Hermann Burger. Kovac, Hamburg 2007, ISBN 3-8300-3043-6
  • Markus Bundi, Klaus Isele (Hgg.): Salü, Hermann. In memoriam Hermann Burger. Edition Isele, Eggingen 2009, ISBN 978-3-86142-459-8
  • Magnus Wieland, Simon Zumsteg (Hgg.): Hermann Burger – zur zwanzigsten Wiederkehr seines Todestages. Edition Voldemeer, Zürich 2010, ISBN 978-3-7091-0049-3
  • Simon Zumsteg: ‹poeta contra doctus›. Die perverse Poetologie des Schriftstellers Hermann Burger. Edition Voldemeer, Zürich 2011, ISBN 978-3-7091-0165-0

Weblinks[Bearbeiten]