Hermann Krukenberg

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Hermann Krukenberg (* 21. Juni 1863 in Calbe; † 2. Oktober 1935 in Wernigerode) war ein deutscher Arzt und Orthopäde. Hermann Krukenberg ist der Enkel von Peter Krukenberg und Bruder von Friedrich Ernst Krukenberg sowie Georg Krukenberg.

Krukenberg studierte Medizin in Straßburg, Bonn und Heidelberg. In den darauffolgenden Jahren war er Assistent von Friedrich Trendelenburg in Bonn und Max Schede am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. 1892 wurde Krukenberg Geschäftsführer einer Privatklinik in Halle (Saale). 1899 nahm er eine Stellung als Chefarzt im städtischen Krankenhaus in Liegnitz an. Ab 1907 leitete er eine chirurgische Privatklinik in Elberfeld.

Als Feldarzt im Ersten Weltkrieg entwickelte er eine Operationstechnik, bei der nach Amputation einer Hand durch das Spalten des Unterarmes eine Greifbewegung ermöglicht wird (Krukenberg-Plastik).

Literatur[Bearbeiten]

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