Hermann Vogel (Sachsen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hermann Vogel (* 16. Oktober 1854 in Plauen, Vogtland; † 22. Februar 1921 in Krebes, Vogtland; Künstlername auch: Hermann Vogel-Plauen) war ein deutscher Maler und Illustrator.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Wohnhaus in Krebes

Vogel wurde 1854 als Sohn eines Baumeisters geboren und lernte 1874/1875 an der Dresdner Kunstakademie unter Ludwig Richter. 1877/78 hielt er sich in Italien auf.

Er arbeitete für den Verlag Braun & Schneider und war Gründungsmitglied der Deutschen Künstlergesellschaft. Er zeichnete auch Beiträge für die Deutsche Jugend von Julius Lohmeyer und regelmäßig für Fliegende Blätter. Seine frühe Anlehnung an die Nazarenische Kunst weicht später einer allgemeiner spätromantischen Auffassung. Neben Ludwig Richter hat Moritz von Schwind Vogels Arbeiten beeinflusst.[1] Auch Carl Spitzweg diente als Vorbild.

Illustrationen von ihm erschienen unter anderem 1881 in den Auserwählten Märchen von Hans Christian Andersen, 1887 in den Volksmärchen der Deutschen von Musäus und 1891 in Die Nibelungen von Gustav Schalk. Zudem erschien 1896 bis 1899 das Hermann Vogel-Album in zunächst zwei Bänden. Band 3 (Bilder- und Geschichtenbuch) und Band 4 (Altes und Neues von Hermann Vogel) erschienen 1903 und 1908. Auch ist Hermann Vogel der eigentliche Schöpfer des Vaillant-Hasen.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hermann Vogel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ulrich Thieme/Felix Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Band 34, Leipzig 1940 (Nachdruck 1999), S. 482