Hermann von Busse

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Hermann von Busse (* 12. Januar 1818 in Weidenbach bei Oels; † 7. März 1894 in Lottin) war deutscher Jurist und Mitglied des deutschen Reichstags.

Leben[Bearbeiten]

Busse besuchte das Gymnasium in Oels, die Ritterakademie in Liegnitz und die Universität zu Berlin, wo er Rechtswissenschaften studierte. Von 1840 bis 1842 war er Auskultator bei dem Stadt- und Landgericht zu Halle, von da ab bis 1846 Referendar bei der Regierung zu Oppeln und von 1848 bis 1874 Landrat des Kreises Neustettin.

Mitglied des Preußischen Hauses der Abgeordneten war er in den Jahren 1861 bis 1865 und von 1876 bis zu seinem Tode.[1] 1876 wurde er in einer Nachwahl für den verstorbenen Abgeordneten Heinrich Leonhard von Arnim-Heinrichsdorf erstmals in den Reichstag gewählt, dem er bis 1893 angehörte. Er vertrat dort immer die Konservative Partei und den Wahlkreis Regierungsbezirk Köslin 5 (Neustettin).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mann, Bernhard (Bearb.) : Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867-1918. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 92 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe Kühne, Thomas : Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867 – 1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten. Düsseldorf : Droste Verlag, 1994, S. 262-265 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 6)

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernhard Mann: Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus (1867–1918). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der Politischen Parteien, Band 3)
  • Bernd Haunfelder: Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus 1849–1867. Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5181-5 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 5)

Weblinks[Bearbeiten]