Herodes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Herodes (Begriffsklärung) aufgeführt.
Kupfermünze des Herodes (aus Madden, History of Jewish Coinage)

Herodes (als römischer Bürger Gaius Iulius Herodes, genannt Herodes der Große; * um 73 v. Chr.; † im März 4 v. Chr. in Jericho) war römischer Klientelkönig in Judäa, Galiläa, Samaria und angrenzenden Gebieten. Bekannt ist Herodes vor allem durch den ihm im Evangelium nach Matthäus zugeschriebenen Kindermord in Betlehem.

Leben[Bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten]

Herodes war der zweite Sohn von Antipatros und dessen Frau Kypros, einer Nabatäerin. Er entstammte damit einer vornehmen, wohlhabenden und einflussreichen idumäischen Familie. Die Idumäer, im Alten Testament der Bibel als Edomiter bezeichnet, siedelten im südlichen Judäa. Er entstammte daher keinem der jüdischen Stämme, gehörte jedoch dem Judentum an, da der Hasmonäer-König Johannes Hyrkanos I. (175–104 v. Chr.) bei der Eroberung Idumäas die Bewohner zur Annahme des Judentums gezwungen hatte. Obwohl er sich zeit seines Lebens an die jüdischen Regeln und Riten hielt und alles unterließ, was den Zorn des jüdischen Volkes oder der jüdischen Obrigkeit hätte hervorrufen können, wurde ihm immer vorgeworfen, dass er kein Jude sei, denn in der Tora steht: „Nur aus der Mitte deiner Brüder darfst du einen König über dich einsetzen“ (Dtn 17,15 EU). Es soll also niemand als König anerkannt werden, der nicht Israelit ist.

Statthalter von Galiläa[Bearbeiten]

47 v. Chr. wurde Herodes von seinem Vater als Statthalter von Galiläa eingesetzt. Nachdem Antipatros 43 v. Chr. vergiftet worden war, ließ Herodes den Mörder seines Vaters umbringen. 42 v. Chr. verlobte er sich mit der Hasmonäerin Mariamne und verstieß seine erste Frau Doris. 40 v. Chr. fielen Antigonos und die Parther in Judäa ein; Antigonos wurde König von Jerusalem. Herodes floh aus Jerusalem und reiste anschließend zum ersten Mal nach Rom. Dort wurde er unter dem sogenannten zweiten Triumvirat, bestehend aus Octavian, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus, zum König von Jerusalem ernannt. Von 39 v. Chr. bis 37 v. Chr. führte Herodes Krieg gegen Antigonos. Nach der Eroberung von Jerusalem und dem Sieg über Antigonos wurde dieser auf Befehl von Marcus Antonius hingerichtet. 36 v. Chr. machte Herodes auf Bitten seiner Frau Mariamne seinen Schwager Aristobulos zum Hohepriester, ließ den 16-Jährigen jedoch nach dessen erstem Auftritt zum Laubhüttenfest nach Abschluss der Feiern im Schwimmbad von seinen Dienern ertränken.

Karte Palästinas zur Zeit des Herodes

Klientelkönig von Roms Gnaden[Bearbeiten]

32 v. Chr. begann der Krieg gegen die Nabatäer, ein Jahr später wurden sie besiegt. Im selben Jahr kam es zu einem schweren Erdbeben in Judäa. Herodes entschied sich gegen seinen Gönner Antonius und für Octavian, den späteren Kaiser Augustus. Im Jahr 30 v. Chr. wurde Herodes auf Rhodos von Octavian als König bestätigt. Außerdem bekam er weitere Gebiete zu seinem Herrschaftsbereich hinzu. 29 v. Chr. ließ er seine Frau Mariamne hinrichten, im Jahr darauf auch seinen Schwager Kostobaros wegen einer Verschwörung. Es fanden große Festspiele in Jerusalem statt, da Herodes ein Theater und ein Amphitheater errichten ließ (27 v. Chr.). Ein geplantes Attentat auf Herodes wurde im Jahr 27 v. Chr. vorzeitig aufgedeckt. Zu Ehren von Augustus ließ Herodes die Stadt Samaria ausbauen und in „Sebaste“ (vom griechischen σεβαστός „Erhabener“, entsprechend dem lateinischen „Augustus“) umbenennen. Nach einer großen Dürre 25 v. Chr. gab es eine Hungersnot und Seuchen. Herodes ließ in Ägypten Getreide kaufen und startete damit eine vorbildliche Hilfsaktion. Außerdem erließ er den Bürgern ein Drittel aller Steuern.

Herodes ließ sich 23 v. Chr. in Jerusalem einen Königspalast errichten sowie die Residenz Herodeion in Judäa. Herodes heiratete seine (wahrscheinlich siebte) Frau, wieder mit dem Namen Mariamne; sie war die Tochter des Priesters Simon Boethos. Anno 22 v. Chr. begann der Ausbau der am Meer gelegenen Stadt Caesarea Maritima und des Hafens. Vom römischen Kaiser bekam er die Landschaften Trachonitis, Batanäa und Auranitis zu seinem Herrschaftsgebiet hinzu. Um 20 v. Chr. begann der prächtige Um- und Ausbau des zweiten Israelitischen Tempels, der daraufhin den Namen Herodianischer Tempel erhielt. Zwei Jahre später reiste Herodes zum zweiten Mal nach Rom.

Nachfolge[Bearbeiten]

Im Jahr 14 v. Chr. setzte sich Herodes für die Juden in Kleinasien und Kyrene ein. Aufgrund der wirtschaftlichen Prosperität in Judäa erließ er ein Viertel aller Steuern. Er verfiel in Streit mit seinen Söhnen. Im folgenden Jahr machte er seinen erstgeborenen Sohn Antipatros (Sohn von Doris) testamentarisch zu seinem Nachfolger. Da ihm die beiden Söhne (mit der ersten Mariamne) Alexandros und Aristobulos im Jahr 12 v. Chr. angeblich nach dem Leben trachteten, klagte Herodes sie vor dem Kaiser an. Er fuhr mit beiden nach Aquileia, wo der Prozess stattfinden sollte; doch Augustus konnte die drei aussöhnen.

Herodes unterstützte die finanziell angeschlagenen Olympischen Spiele und sicherte damit ihre weitere Zukunft.[1] Seine Nachfolge regelte Herodes so, dass sowohl Alexandros als auch Aristobulos in königlichen Rang erhoben, aber Antipatros Oberkönig werden sollte.

Der neugebaute Tempel in Jerusalem wurde um 10 v. Chr. eingeweiht. Aufständische verbanden sich mit einem nabatäischen Heer und bedrängten Herodes. Dieser konnte die Aufständischen und die Nabatäer jedoch besiegen. Die Einweihung von Caesarea Maritima im Jahr 9 v. Chr. wurde zu einem glanzvollen Spektakel mit Festspielen. Infolge des Kriegszuges gegen die Nabatäer fiel Herodes bei Augustus allerdings in Ungnade. Wiederum vermutete Herodes, dass Alexandros beabsichtigte, ihn zu ermorden.

Nach einem neuerlichen Verdacht ein Jahr darauf klagte Herodes die Söhne der Mariamne (I.) wegen Hochverrats an. Einerseits konnte sich Herodes mit Augustus aussöhnen, andererseits gab dieser ihm die Erlaubnis, gerichtlich gegen seine Söhne vorzugehen. Die Gerichtsverhandlung fand 7 v. Chr. in Berytos (Beirut) vor einem römischen Gericht statt. Die Mariamne-Söhne wurden schuldig gesprochen und hingerichtet. Die Erbfolge wurde dahingehend geändert, dass Antipatros alleiniger Thronfolger werden sollte. An zweiter Stelle reihte er seinen Sohn aus der Ehe mit der zweiten Mariamne – Herodes Boethos – ein. Herodes ging im Jahr 6 v. Chr. mit Härte gegen Pharisäer vor, die das Ende seiner Herrschaft prophezeit hatten. Antipatros wurde ein Jahr danach ebenfalls wegen eines beabsichtigten Mordes an Herodes vor Gericht gestellt. Der Schuldspruch musste erst durch den römischen Kaiser gebilligt werden. Herodes bestimmte seinen Sohn Herodes Antipas aus vierter Ehe mit Malthake zu seinem Thronfolger. Er war damals schon von einer schweren Krankheit gezeichnet. Junge Thoraschüler zerschlugen 4 v. Chr. nach einem Aufruf von pharisäischen Lehrern den goldenen Adler über dem Haupteingang zum Tempel in Jerusalem als angeblich römisches Symbol. Herodes ließ die Schuldigen verhaften, vor Gericht stellen und bestrafen. Kaiser Augustus billigte die Todesstrafe für Antipatros. Herodes ließ ihn daraufhin hinrichten.

Er änderte nochmals sein Testament: Herodes Archelaos (aus der Ehe mit Malthake) sollte als König über das gesamte Reich des Herodes herrschen, während Herodes Antipas (aus der Ehe mit Malthake) als Tetrarch über Galiläa und Peräa und Herodes Philippos (aus der fünften Ehe mit Kleopatra aus Jerusalem – nicht zu verwechseln mit der ägyptischen Königin) als Tetrarch über Gaulanitis (Golan), Trachonitis, Batanäa und Panias herrschen sollten.

Ende März oder spätestens Anfang April des Jahres 4 v. Chr. starb Herodes. Schon lange litt er an einer chronischen und schmerzhaften Krankheit. Da Augustus sein Testament nicht bestätigte, bekam keiner den Königstitel. Jedoch erhielten die drei oben genannten Söhne die ihnen zugedachten Gebiete.

Kurz vor seinem Tod ließ Herodes die angesehensten jüdischen Männer in der Rennbahn in Jericho einschließen. Sein Plan war, sie bei seinem Tod ermorden zu lassen, damit die Juden bei seinem Begräbnis weinen würden. Seine Schwester Salome und ihr Mann Alexas vereitelten jedoch den Plan und befreiten die Männer.

Bewertung[Bearbeiten]

Modell des Tempels in Jerusalem im Israelmuseum

Herodes wurde aufgrund der Erzählung vom Bethlehemitischen Kindermord im Christentum traditionell als eine Inkarnation des Bösen dargestellt. Lässt man diese spezifisch christliche Sicht außer Betracht, so war er einer der bedeutendsten jüdischen Herrscher, sowohl was das Gelingen als auch das Versagen anbelangt. In einer Zeit des Umbruchs im römischen Reich war er eine der Schlüsselfiguren, seine repräsentativen Bauten erregten das Staunen der Zeitgenossen weit über Judäa hinaus und er erreichte zwar keine völlige, aber doch sehr weitgehende Autonomie innerhalb des Imperiums. Dem gegenüber stand sein Versagen die über seinen Tod hinausgehende Stabilisierung der Verhältnisse in Judäa betreffend. Zum Zeitpunkt seines Todes war er dem jüdischen Volk verhasst. Herodes Archelaos, dem im Testament benannten Erben seiner Herrschaft, wurde die Nachfolge in eingeschränkter Form auf Bewährung gewährt, doch nach Versagen entzogen. Die von Herodes unaufgelösten bzw. erst geschaffenen Gegensätze führten letzten Endes zur Zerstörung des von Herodes gebauten Tempels, zum Untergang Judäas und zum Ende aller jüdischen Autonomie auf lange Zeit.

Zu seinen baulichen Leistungen gehören:

  • die mit immensem Aufwand betriebene Erneuerung des Tempels in Jerusalem in unerhörter Pracht (als einzelne Tempelanlage betrachtet, gab es im ganzen Imperium nichts Vergleichbares),
  • der Neubau der Wasserleitung für Jerusalem,
  • die Gründung neuer Städte, darunter Caesarea Maritima mit seiner einzigartigen Hafenanlage,
  • die Anlage der Felsenfestung Masada in der Nähe des Toten Meeres,
  • der Bau der Palastfestung Herodeion südlich von Jerusalem auf einem teilweise künstlich aufgeschütteten Hügel und
  • der Neubau des Palastes in Jerusalem.

Wirtschaftlich erreichte er durch die Gewinnung von Erdpech am Toten Meer, die er in Konkurrenz mit Kleopatra betrieb, zeitweilig fast ein Monopol bei dieser für das Kalfatern von Holzschiffen so wichtigen Substanz. Vom römischen Kaiser hatte er die Kupferminen auf Zypern gepachtet. In Kombination mit britischem Zinn erreichte er so eine dominante Stellung bei der Herstellung von Bronze.

Ehen und Nachkommen[Bearbeiten]

  • Nachkommen aus der 1. Ehe mit Doris:
  • Nachkommen aus der 2. Ehe mit Mariamne (I.), Tochter des Hasmonäers Alexandros:
    • Sohn Alexandros, hingerichtet 7 v. Chr.
    • Sohn Aristobulos, hingerichtet 7 v. Chr.
    • Tochter Salampsio
    • Tochter Kypros
    • Sohn Alexander
  • Nachkommen aus der 5. Ehe mit Kleopatra aus Jerusalem:
  • Nachkommen aus der 6. Ehe mit Pallas:
    • Sohn Phasael
  • Nachkommen aus der 7. Ehe mit Phaidra:
    • Tochter Roxane
  • Nachkommen aus der 8. Ehe mit Elpis:
    • Tochter Salome
  • 9. Ehe mit einer Cousine, deren Name nicht überliefert ist
  • 10. Ehe mit einer Nichte, deren Name nicht überliefert ist

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Herodes speziell mit den letzten Ehefrauen noch weitere Kinder gezeugt hat. Außerdem ist anzunehmen, dass er noch weitere Töchter hatte, die keinen Eingang in die Geschichtsbücher gefunden haben.

Siehe auch: herodianische Dynastie

Grab[Bearbeiten]

Das Herodeion, wo sich auch das Grab des Herodes befindet

Der Archäologe Ehud Netzer, Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem, entdeckte im April 2007 möglicherweise das Grab des Herodes. Netzer, der als Herodes-Experte gilt, konnte das Grab nach 35-jähriger Forschungs- und Grabungstätigkeit nach eigenem Bekunden lokalisieren.[2] Demnach fand König Herodes seine letzte Ruhestätte in einer ca. 12 km südlich von Jerusalem im Westjordanland gelegenen Festungs- und Palastanlage, dem Herodeion. Netzer ist von der Authentizität des Fundes überzeugt, auch wenn bisher keine Inschriften gefunden werden konnten, die den Bestatteten eindeutig als Herodes ausweisen. Seit 1972 grub der israelische Archäologe in der Festung Herodeion nach der Ruhestätte des Herodes.[3] Die Fundstätte soll sich zwischen der Festung und zwei Palästen am Fuße des Hügels befinden. In dem Grab entdeckte Netzer Fragmente eines monumentalen Sarkophags aus Kalkstein.[4] Geografische Lage: 31° 39′ 57″ N, 35° 14′ 30″ O31.66575435.241767[5]

Biblische Rezeption[Bearbeiten]

Matthäus-Evangelium[Bearbeiten]

Herodes wird im Matthäus-Evangelium (Mt 2,1 EU) als der König von Judäa beschrieben, der wegen des Besuchs der Magier und deren Frage nach der Geburt des „Königs der Juden“ (d. h. Jesus) um seine eigene Regentschaft bangte und schließlich die Ermordung aller Knaben bis zum Alter von zwei Jahren in Bethlehem befahl. Als „König Israels“ wurde in jüdisch-messianischen Kreisen ein Gesalbter (Messias) aus dem Geschlecht Davids, also aus dem Stamm Juda erwartet.[6] Herodes als Idumäer konnte jedoch als König von Judäa religiös nicht anerkannt werden (Dtn 17,15 EU).

Wissenschaftlich wird die Geschichte allgemein angezweifelt, da diese Tat durch keine weitere Quelle belegt ist. So erwähnt Flavius Josephus, die Hauptquelle für Herodes’ Leben und Wirken, den Bethlehemitischen Kindermord nicht. Außerdem fand die Volkszählung, die der Grund für den Aufenthalt der Eltern Jesu in Bethlehem gewesen sein soll, erst nach dem Tod des Herodes statt.

Lukas-Evangelium[Bearbeiten]

Das Lukas-Evangelium erwähnt Herodes nur kurz in seiner Eigenschaft als König (Lk 1,5 EU).

Literatur[Bearbeiten]

  • Ernst Baltrusch: Herodes. König im Heiligen Land. C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63738-4 (fachwissenschaftliche Rezension).
  • Debora Gerstenberger: Herodes, einer der „allerlasterhafftigsten“ Könige. Herodes der Große in deutschen enzyklopädischen Lexika des 18. Jahrhunderts. In: Gymnasium. Band 13, Nr. 3, 2006, ISSN 0342-5231, S. 253–276.
  • Linda-Marie Günther: Herodes und Jerusalem. Steiner, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-515-09260-9.
  • Linda-Marie Günther: Herodes der Große. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 3-534-15420-7 (fachwissenschaftliche Rezension).
  • David M. Jacobson, Nikos Kokkinos (Hrsg.): Herod and Augustus. Papers Presented at the IJS Conference, 21st–23rd June 2005 (= IJS Studies in Judaica. Band 6). Brill, Leiden 2009, ISBN 978-90-04-16546-5.
  • Ehud Netzer: Die Paläste der Hasmonäer und Herodes’ des Großen. Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2011-6.
  • Boris Repschinski: Herodes der Große. In: Josef Hainz, Martin Schmidl, Josef Sunckel (Hrsg.): Personenlexikon zum Neuen Testament. Patmos, Düsseldorf 2004, ISBN 3-491-70378-6, S. 99–102.
  • Markus Sasse: Geschichte Israels in der Zeit des Zweiten Tempels. Historische Ereignisse, Archäologie, Sozialgeschichte, Religions- und Geistesgeschichte. 2. Auflage. Neukirchener, Neukirchen-Vluyn 2009, ISBN 978-3-7887-1999-9.
  • Abraham Schalit: Herodes. Der Mann und sein Werk. 2. Auflage. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-017036-1.
  • Manuel Vogel: Herodes. König der Juden, Freund der Römer. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2002, ISBN 3-374-01945-5.
  • Florian Weber: Herodes – König von Roms Gnaden? Herodes als Modell eines römischen Klientelkönigs in spätrepublikanischer und augusteischer Zeit. Logos, Berlin 2003, ISBN 3-8325-0308-0 (fachwissenschaftliche Rezension).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Herodes der Große – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Josephus, Jüdische Altertümer 16,5,3; Jüdischer Krieg 1,21,12.
  2. Herodes-Grab entdeckt. auf: ntv. 8. Mai 2007; Christoph Schult, Matthias Schulz: Trümmerspur zum Tyrannen. In: Der Spiegel. Nr. 20, 2007, ISSN 0038-7452, S. 150 ff. (online); Herod’s tomb ‘found’ in West Bank; Tomb of King Herod discovered in West Bank; WDR 5 Zeitzeichen: 8. Mai 2007 Der Fund des Grabes von König Herodes wird bekanntgegeben (MP3; 7,0 MB).
  3. Herodes-Grab entdeckt. auf: ntv. 8. Mai 2007, Bericht des israelischen Außenministeriums
  4. Bible Earth: Grab des Herodes gefunden! Video: Forscher entdecken nahe Jerusalem Grab des Herodes (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung
  5. Sächsische Zeitung. 9. Mai 2007, S. 28 (mit Bezug auf dpa/Hollander).
  6. Vgl. z.B. Ez 37,22-28 EU