Herodestor

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Herodestor, Jerusalem, 2005

Das Herodestor (arabisch: ‏باب الساهرة‎ bāb-as-sahairad ‚Blumentor‘, hebräisch: שער הפרחים [ʃaˈar hapraˈxim] Blumentor; weitere Bezeichnungen: Schaftor, Sha'ar Hordos) ist eines der acht Tore der Jerusalemer Altstadt. Es führt an ihrer nordöstlichen Ecke aus dem Muslimischen Viertel zu den davor liegenden arabischen Wohnvierteln Ostjerusalems.

Der Name „Herodestor“ geht zurück auf mittelalterliche Pilger, die glaubten, dass sich das Haus des Herodes Antipas, der Jesus nach biblischer Darstellung ebenfalls verhörte (Lk 23,6ff EU), nahe dieser Stelle befunden habe.

Bei der Belagerung von Jerusalem (1099) gelang den Kreuzfahrern an der Stelle des Herodestores der Durchbruch durch die damalige Mauer, was zum Fall Jerusalems führte.

Literatur[Bearbeiten]

  • Dumont-Kunst-Reiseführer: „Heiliges Land: Ein 10 000 Jahre altes Kulturland zwischen Mittelmeer, Rotem Meer und Jordan“. Autor: Erhard und Andrea Gorys, Seite 82
  • Vandenhoeck & Ruprecht: "Jerusalem - Ein Handbuch und Studien-Reiseführer zur Heiligen Stadt", Autor: Max Küchler, Band 4, Seite 82

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Herodestor – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

31.78296111111135.233486111111Koordinaten: 31° 46′ 59″ N, 35° 14′ 1″ O