Herten

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Herten in Nordrhein-Westfalen. Zu weiteren Bedeutungen siehe Herten (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Herten
Herten
Deutschlandkarte, Position der Stadt Herten hervorgehoben
51.67.133333333333375Koordinaten: 51° 36′ N, 7° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Recklinghausen
Höhe: 75 m ü. NHN
Fläche: 37,33 km²
Einwohner: 60.582 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1623 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 45699, 45701
Vorwahlen: 02366
0209 (Westerholt)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: RE, CAS, GLA
Gemeindeschlüssel: 05 5 62 020
Stadtgliederung: 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kurt-Schumacher-Str. 2
45699 Herten
Webpräsenz: www.herten.de
Bürgermeister: Ulrich Paetzel (SPD)
Lage der Stadt Herten im Kreis Recklinghausen
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Über dieses Bild

Herten ist eine Stadt des Ruhrgebiets im Bundesland Nordrhein-Westfalen und ist eine Große kreisangehörige Stadt des Kreises Recklinghausen im Regierungsbezirk Münster.

Geografie[Bearbeiten]

Räumliche Lage[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im nördlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die höchste Erhebung ist der Gipfel der Halde Hoheward in Herten Süd mit 152,5 m. Die höchste natürliche Erhebung befindet sich im Westen des Recklinghauser Lößrückens in Scherlebeck, nah der östlichen Stadtgrenze zu Recklinghausen(-Hochlar) mit 110 m. Dort stehen auch die größten Wassertürme Deutschlands.

Stadtgebiet[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 37,31 Quadratkilometern. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 9,5 Kilometer, die West-Ost-Ausdehnung 6,5 Kilometer.

Herten besteht aus neun Stadtteilen: Scherlebeck, Langenbochum, Disteln, Paschenberg, Herten-Mitte, Herten-Südwest, Herten-Südost, Bertlich und dem größten Stadtteil, der bis Ende 1974 eigenständigen Stadt Westerholt.[2]

Stadtteilkarte

Am 31. März 2014 hatten die Hertener Stadtteile folgende Einwohnerzahlen:[3]

Stadtteil Einwohner darunter Ausländer Ausländerquote
Scherlebeck 6.792 609 9,0 %
Langenbochum 8.054 783 9,7 %
Disteln 6.970 353 5,1 %
Paschenberg 5.979 1.064 17,8 %
Herten-Mitte 8.433 1.230 14,6 %
Herten-Südwest 5.728 1.095 19,1 %
Herten-Südost 5.419 875 16,1 %
Bertlich 3.513 211 6,0 %
Westerholt 10.693 1.026 9,6 %
Gesamt 61.581 7.246 11,8 %

Geschichte[Bearbeiten]

Historischer Überblick[Bearbeiten]

Karte des Deutschen Reiches 1 : 100.000 des heutigen Hertener Gebietes Ende des 19. Jahrhunderts;
größere Teile der ehemaligen Landgemeinde Recklinghausen kamen erst 1926 zum Ortsgebgebiet, Westerholt und Bertlich erst 1975
Die Hertener Innenstadt mit dem Standbild Antonius' des Großen - des „Vaters der Mönche“

Herten wurde um 1050 im Heberegister der Abtei Werden an der Ruhr als "Herthene" erstmals erwähnt. Um 1350 wurden die Herren von Herten als Besitzer der Burg Herten erwähnt. Am 2. Februar 1376 wurde das Haus Herten (der Vorläufer des heutigen Schlosses) erwähnt. Im Mittelalter war der Ort Teil des Kurfürstentums Köln. Für etwa 300 Jahre war das Schloss Herten Sitz der Statthalter des kurkölnischen Gerichtsbezirks. Zwischen 1844 und 1856 gehörte die Landgemeinde zum Amt Recklinghausen. 1857 trat Herten aus dem Amtsverband aus und bildete seitdem ein eigenes Amt.[4] Herten blieb bis zum Beginn des Steinkohlebergbaus 1872 dörflich geprägt.

Die nun einsetzende Industrialisierung beschleunigte das Wachstum der Bevölkerung. Da das Arbeitskräfteangebot der Umgebung nicht ausreichte, wurden zahlreiche Polen, Tschechen und Slowenen angeworben. Herten entwickelte sich zu einer der größten Bergbaustädte in Europa. 1882 installierte man mit vier Petroleumlaternen erstmals Straßenbeleuchtung in der Gemeinde. Die Gasanstalt eröffnete am 29. September 1900. Am 10. Mai 1901 nahm die Straßenbahn den Betrieb auf.

Am 1. April 1926 wurden die Bauerschaften Ebbelich, Disteln, Langenbochum und Scherlebeck aus der Landgemeinde Recklinghausen herausgelöst und nach Herten eingemeindet.[5] Die Einwohnerzahl nahm von 19.000 auf 35.500 zu, die Fläche der Gemeinde stieg von 1500 auf 2900 Hektar. Das Amt Herten wurde 1934 aufgehoben, wodurch Herten zu einer amtsfreien Gemeinde wurde. Am 20. April 1936 erhielt Herten das Recht, die Bezeichnung "Stadt" zu führen[5], sowie am 8. Juni 1936 das Recht, ein eigenes Stadtwappen zu führen. Weitere Rechte waren gemäß der Deutschen Gemeindeordnung von 1935 nicht damit verbunden. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Herten mit einem Zerstörungsgrad von 16 % nur relativ geringe Zerstörungen, und 145 Häuser wurden zerstört[6]. Rathaus und Wasserschloss wurden bei Fliegerangriffen leicht beschädigt.

Durch den Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten nach dem Zweiten Weltkrieg und die Attraktivität des Bergbaustandortes stieg die Bevölkerung der Stadt bis 1961 auf rund 52.000. Am 1. Januar 1975 kam es im Zuge der kommunalen Neugliederung zur Eingliederung der Stadt Westerholt und des Ortsteils Bertlich.[7]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

  • 1. April 1926: Bauerschaften Ebbelich, Disteln, Langenbochum und Scherlebeck der aufgelösten Landgemeinde Recklinghausen[5]
  • 1. Januar 1975: Stadt Westerholt und Ortsteil Bertlich der Gemeinde Polsum[7]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Schacht 2 der Zeche Ewald

Im Mittelalter und der frühen Neuzeit war Herten nur ein kleines Dorf mit wenigen hundert Einwohnern. Die Bevölkerungszahl wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Durch den Beginn der Industrialisierung und die Entwicklung des Bergbaus Ende des 19. Jahrhunderts beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten 1871 erst 870 Menschen in der Gemeinde, so waren es 1925 bereits 19.000. Durch die Eingliederung mehrerer Bauerschaften am 1. April 1926 stieg die Bevölkerung auf 35.500. Auch danach wuchs die Bevölkerungszahl weiter. 1953 gab es durch die sog. Kohleaktion einen größeren Zuzug von Siebenbürgern, die sich hauptsächlich in der Siebenbürger Siedlung im Umfeld der Zeche Schlägel-und-Eisen ansiedelten.

1961 hatte Herten knapp 52.000 Einwohner. Einen Zuwachs von 17.686 Personen auf den historischen Höchststand von 70.795 brachte die Eingemeindung von Westerholt und Bertlich am 1. Januar 1975. Am 30. Juni 2005 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Herten nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 65.070 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Am 31. Dezember 2005 waren nach Angaben der Stadtverwaltung 51,6 Prozent der Hertener Bevölkerung weiblich und 48,4 Prozent männlich. 37,4 Prozent der Hertener Bürger waren der katholischen und 33,0 Prozent der evangelischen Kirche zugehörig.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“.

Jahr Einwohner
1. Dezember 1871 ¹ 870
1. Dezember 1890 ¹ 3.600
1. Dezember 1900 ¹ 12.186
1. Dezember 1905 ¹ 15.475
1. Dezember 1910 ¹ 17.673
1. Dezember 1916 ¹ 17.350
5. Dezember 1917 ¹ 17.134
8. Oktober 1919 ¹ 18.347
16. Juni 1925 ¹ 19.167
16. Juni 1933 ¹ 34.256
17. Mai 1939 ¹ 32.697
31. Dezember 1945 34.177
29. Oktober 1946 ¹ 35.704
Jahr Einwohner
13. September 1950 ¹ 41.889
25. September 1956 ¹ 48.854
6. Juni 1961 ¹ 51.847
31. Dezember 1965 52.724
27. Mai 1970 ¹ 52.669
30. Juni 1974 52.982
31. Dezember 1975 70.647
31. Dezember 1980 69.247
31. Dezember 1985 68.004
25. Mai 1987 ¹ 67.806
31. Dezember 1990 69.245
31. Dezember 1995 69.183
31. Dezember 2000 66.930
Jahr Einwohner
31. Dezember 2005 64.807
31. Dezember 2012 61.001

¹ Volkszählungsergebnis

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Die Sitzverteilung im Stadtrat (Stand 2009) ist wie folgt:
  • SPD (22 Sitze)
  • CDU (10)
  • DIE LINKE (3)
  • HFB (Hertener Fraktionsbündnis) (2)
  • UBP (Unabhängige Bürgerpartei) (2)
  • FDP (2)
  • Fraktionslos mit jeweils einem Sitz:
    – B90/Grüne
    – UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft)
    – WIR 
DerRAT1.JPG

Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1975[Bearbeiten]

In der Liste[8][9][10][11][12] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 1,95 Prozent der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben.

Jahr SPD CDU Linke Grüne1 FDP UBP UWG REP
1975 56,2 36,9 5,1
1979 54,9 38,4 5,1
1984 54,8 33,5 8,4 2,7
1989 50,5 29,8 10,5 3,2 4,7
1994 48,9 32,4 8,7 1,6 7,4
1999 47,2 39,2 4,9 2,2 6,5
220042 45,7 33,9 6,7 2,7 5,0
2009 51,5 24,0 6,6 5,9 4,2 3,7
2014 51,0 27,1 5,1 5,7 2,5 5,4

Fußnoten

1 Grüne: 1984 und 1989: Grüne, ab 1994: B’90/Die Grünen
2 2004: UWG: 4,96 %; zusätzlich: PBP: 3,6 %, AUF Herten: 2,4 %

Amtmänner[Bearbeiten]

  • 1857 – 1865: Graf Felix Droste zu Vischering von Nesselrode-Reichenstein
  • 1867 – 1876: Graf Hermann Droste zu Vischering von Nesselrode-Reichenstein
  • 1876 – 1879: Leutnant a. D. de la Chevallerie
  • 1879 – 1881: Friedrich Meistring
  • 1881 – 1886: August Zumloh
  • 1886 – 1901: H. Böckenhoff
  • 1901 – 1927: Adolf von Kleinsorgen

Stadtdirektoren[Bearbeiten]

  • 1946 – 1958: Wilhelm Rheinländer
  • 1958 – 1975: Ulrich Stanke
  • 1976 – 1981: Heinz Pickmann
  • 1981 – 1989: Dr. Bernd Adamascheck
  • 1989 – 1992: Friedhelm Hodde
  • 1992 – 1993: Karl Bockelmann
  • 1994 – 1999: Klaus Bechtel4

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1927 – 1931: Adolf von Kleinsorgen (ab 27. Dezember 1927 durch eine Gesetzesänderung)
  • 1931 – 1945: Paul West, ab 1933: NSDAP1
  • 1945: Johann Buschmann (wegen Krankheit zurückgetreten)
  • 1945 – 1946: Wilhelm Rheinländer, vermutlich zunächst: Zentrum, dann: CDU2
  • 1946 – 1948: Albert Müller, CDU3
  • 1948 – 1956: Walter Voigt, SPD
  • 1956 – 1956: Hans Jablonsky, SPD
  • 1956 – 1975: Hans Senkel, SPD
  • 1975 – 1991: Willi Wessel, SPD
  • 1991 – 1999: Karl-Ernst Scholz, SPD
  • 1999 – 2004: Klaus Bechtel, SPD4
  • 2004 – 2014: Uli Paetzel, SPD

1 Paul West war ab 1931 zunächst Bürgermeister des damaligen Amtes Herten. Er trat 1933 in die NSDAP ein. Auch nach Verleihung des Rechts, ab dem 20. April 1936 die Bezeichnung "Stadt" zu führen, blieb er im Amt.

2 Wilhelm Rheinländer wurde nach Kriegsende durch die Alliierten an Stelle des Nationalsozialisten Paul West zum Bürgermeister ernannt, nachdem Johann Buschmann wegen Krankheit das Amt des Bürgermeisters nicht mehr ausüben konnte.

3 Albert Müller war der erste gewählte Nachkriegsbürgermeister.

4 Mit dem Gesetz zur Änderung der Kommunalverfassung vom 17. Mai 1994 wurde in NRW das Amt des direkt von den Bürgern gewählten hauptamtlichen Bürgermeisters eingeführt, der anstelle der Funktion des bisherigen Stadtdirektors die hauptamtliche Leitung der Stadtverwaltung wahrnimmt und zugleich anstelle des bisher von den Ratsmitgliedern gewählten ehrenamtlichen Bürgermeisters den Vorsitz im Stadtrat führt. Auf dieser Grundlage wurde in Herten erstmals in der Kommunalwahl 1999 der hauptamtliche Bürgermeister gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Das heutige Wappen geht auf ein Siegel des Gerlach van Herten aus dem Jahre 1392 sowie das Westerholter Wappen zurück.

Im oberen Feld ist ein silbernes Hirschgeweih auf grünen Grund abgebildet. Es deutet auf den Ursprung des Namens hin. „Hert“' war ein mittelniederdeutsches Wort für „Hirsch“. Die Quadrate des unteren rechten Teils wurden vom alten Westerholter Wappen übernommen und verdrängten die drei Rosen (ein historischer Bezug zur lippischen Rose ist falsch) des alten Hertener Wappens nach der Eingemeindung Westerholts auf die linke Seite.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Herten hat vier Partnerstädte:

Vor allem mit Arras besteht eine enge Partnerschaft. So sind z. B. die deutsch-französischen Schüleraustauschprogramme vorbildlich.

2011 kursierten Gerüchte, die Städtepartnerschaft mit Doncaster sei von dem europafeindlichen Bürgermeister von Doncaster, Peter Davies, mit den Worten "Ich kenne nur zwei Wörter auf Deutsch, aber die reichen völlig aus: Auf Wiedersehen!" aufgelöst worden.[13] Es gab aber keine offizielle Kündigung.[14] Tatsächlich hatte Davies die finanziellen Unterstützungen für die drei Partnerschaftsvereine gestrichen.[15]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Das Wasserschloss Herten liegt am Rande der Innenstadt im 'Schlosspark' einem englischen Landschaftspark. Erstmals wurde es 1376 in einer Urkunde erwähnt. Das Schloss wurde in den achtziger Jahren renoviert und zählt seitdem zu den schönsten Baudenkmälern in Nordrhein-Westfalen. Rund um das Schloss finden jährlich viele kulturelle Ereignisse statt wie z. B.: der Kunstmarkt oder das Hertener Folkfestival.

Seit 2005 befindet sich auf der Halde Hoheward, im Süden Hertens, als Landschaftsbauwerk eine Sonnenuhr mit einem Durchmesser von 62 m und einem 8,65 m hohen Edelstahl-Obelisken als Zeiger. Seit 2008 steht auf dem Gipfelplateau der Halde das Horizontobservatorium, dessen 50 m hoher Meridianbogen weithin sichtbar ist.

Das alte Dorf Westerholt besteht aus etwa 60 gut erhaltenen Fachwerkhäusern. Diese stehen auf einer Fläche von ca. 6,5 Hektar (dem alten Ortskern). 1991 wurde das Alte Dorf Westerholt als Denkmalbereich unter Schutz gestellt. Insgesamt 56 Fachwerkhäuser wurden in die Denkmalliste eingetragen.

Sehenswert sind auch das Schloss Westerholt und die zahlreichen Kirchen der Stadt.

Evangelische Kirchen: Friedenskirche (Disteln), Gustav-Adolf-Gemeindezentrum (Scherlebeck), Gemeindezentrum Ackerstraße (Langenbochum), Lutherhaus (Paschenberg), Thomaskirche (Westerholt), Johanneskirche (Herten-Süd), Erlöserkirche (Herten-Mitte) und Christuskirche (Westerholt und Bertlich)

Katholische Kirchen: St. Antonius, bestehend aus den Patronaten St. Antonius (Mitte), St. Barbara (Paschenberg), St. Josef (Disteln) und St. Joseph (Süd). Die nördlichen Pfarrgemeinden St. Martinus und Johannes (Westerholt und Bertlich) und St. Maria Heimsuchung (Langenbochum) mit St. Ludgerus (Scherlebeck) haben einen gemeinsamen Pfarrer mit Seelsorgeteam.

Neuapostolische Kirche Gemeinden in Herten-Mitte, Westerholt und Scherlebeck

Griechisch-orthodoxe Kirche: Heiliger Dimitrios Herten (Herten-Süd)

Moschee im Norden des Paschenbergs (2009 eingeweiht)

Das Glashaus Herten, im September 1994 eröffnet, hat sich als wichtiger kultureller Treffpunkt in der Hertener Innenstadt etabliert. In dem auf Funktionalität ausgelegten Gebäude befindet sich die Stadtbibliothek Herten. Darüber hinaus wird es als Kongress- und Tagungszentrum genutzt.

Parks[Bearbeiten]

Schlosspark Herten und Schloss Herten: Der 30 Hektar große Schlosspark ist ein Kleinod mitten in der Stadt. Im Herzen des englischen Landschaftsgartens liegt ein barockes Wasserschloss aus dem 14. Jahrhundert. Narzissenwiese, Kastanien- und Rhododendronalleen locken ganzjährig Besucher in den Park. Über 200 exotische Gewächse, viele davon einzigartig in Europa, sind hier zu finden. Der Schlosspark geht nahtlos in den 200 Hektar großen Schlosswald über, der sich bis zur südlichen Stadtgrenze Hertens erstreckt.

Versumpfte Landschaft des Emscherbruchs nahe Herten

Der Landschaftspark Hoheward ist ein öffentlich-rechtliches Rekultivierungsprojekt im nördlichen Ruhrgebiet, das rund 7,5 Quadratkilometer ehemalige Industrieflächen und Abraumhalden des Steinkohlebergbaus am Rande der Städte Herten und Recklinghausen zu einer Erholungsparklandschaft umgestaltet. Die Planung begann 2001, die bauliche Durchführung 2004, die Fertigstellung ist für 2008 anvisiert.

Geplant haben mehrere Landschaftsarchitekten, Planungsbüros und Astronomen, um mit Fördergeldern des Landes Nordrhein-Westfalen und anderer Unterstützer ein tragfähiges Finanzierungskonzept und einen attraktiven, öffentlichen Naherholungspark mit zahlreichen Anziehungspunkten wie der Horizontalsonnenuhr mit Obelisken, dem Horizontobservatorium, der "Balkon-Promenade" und dem Höhenweg zu erstellen.

Bemerkenswert ist der große Skulpturenpfad Herten mit 18 Kunstwerken.

Volksfeste[Bearbeiten]

Jährlich Anfang September wird das Westerholter Sommerfest durchgeführt. Bei diesem Massenspektakel mit kulinarischen Köstlichkeiten, Fahrgeschäften, Unterhaltungs- und Verkaufskiosken ist der Mittelpunkt stets die Bühne an der Grünstraße. Hier traten schon bekannte Künstler , wie z. B. Nino de Angelo, Harpo und andere auf. Meist organisiert auch die Künstlergruppe Westerholter Zirkel eine Kunstmeile. Hier werden Gemälde, Kunstgewerbe und Kleinkunst präsentiert. Dazu die jährliche Tombola mit Preisen bis 1.500 Euro. 2005 vergnügten sich 90.000 Besucher an der Bahnhofstraße. Darüber hinaus ziehen der Hertener Blumenmarkt (jährlich im Mai) und der Hertener Weinmarkt (im September) an jeweils drei Tagen Besuchermassen in die Hertener Innenstadt. An Pfingsten ist der zweitägige Kunstmarkt ein Highlight rund um das Hertener Schloss.

Sport[Bearbeiten]

Die bekanntesten Hertener Sportvereine sind die Spvgg. Herten, deren Rollhockey-Abteilung bereits mehrere Deutsche Meister-Titel einfahren konnten, die Schwerathleten vom SV Westerholt, die über zehn Jahre in der ersten Bundesliga im Kraftdreikampf und seit 2006 auch in der ersten Bundesliga im Bankdrücken vertreten sind und über 60 Deutsche Einzelmeistertitel nach Herten holten, die Handballer desselben Vereins, die in den 1950er Jahren mehrfach an den Endrunden zur Deutschen Handballmeisterschaft teilnahmen und 1959 Deutscher Vizemeister im Hallenhandball wurden, und die Hertener Panther, deren Frauen in der ersten Judo-Bundesliga kämpfen.

Der Basketball-Verein Hertener Löwen ist der größte Sportverein in Herten und im gesamten Kreis Recklinghausen (gemessen an Mitgliedern, Zuschauerzahlen und Spielklasse). Der Verein spielte von 2005 bis 2007 in der 2. Basketball-Bundesliga Nord und ist seit der Saison 2007/2008 in der neuen 2. Basketball-Bundesliga Pro B aktiv. Im Durchschnitt besuchen 700 Zuschauer die Heimspiele, die in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule (bis zum 1. August 2008: Gesamtschule Herten) ausgetragen werden und Publikum aus dem gesamten Ruhrgebiet anziehen.

Aber auch der SuS Bertlich ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Dreimal im Jahr richtet der über 650 Mitglieder große Verein die Bertlicher Straßenläufe aus, zu denen Läufer aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern anreisen.

Am 26. März 2006 fanden die Deutschen Straßenlaufmeisterschaften im Halbmarathon in Bertlich statt.

Herten zeichnet sich vor allem durch seine große Vielfalt an Sportarten aus. Im Oktober 2006 waren beispielsweise die Europameisterschaften im Billard zu Gast im Glashaus Herten.

Ein weiterer Hertener Sportverein ist der SG Rochade Disteln 1991. Der Schachverein feiert 2011 sein 20-jähriges Jubiläum und spielt mit der ersten Mannschaft zurzeit in der Bezirksklasse der Spielgemeinschaft Vestischer Schachkreises (VSK) + Schachbezirk Herne (HER).

Fußball[Bearbeiten]

Erfolgreich war der Fußballverein SG Herten-Langenbochum (fusioniert mit Westfalia Scherlebeck zu Blau-Weiß Westfalia Langenbochum). Besonders die Jugendarbeit brachte mehrere Jugendnationalspieler und Bundesligaspieler hervor wie z.B. Benedikt Höwedes, Christian Timm, Frank Riethmann und Michael Ratajczak. Der Verein galt als Talentschmiede für die großen Vereine aus der Umgebung wie Borussia Dortmund, FC Schalke 04 und VfL Bochum.

Weitere Fußballvereine in Herten sind:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Zeche Ewald mit dem Doppelbock-Fördergerüst über dem Schacht 7
Zeche Westerholt, Torbereich
Zeche Schlägel und Eisen 3/4/7 in Herten-Langenbochum.

Lange Zeit war Herten, gemessen an der Fördermenge, die größte Bergbaustadt Europas (zeitweise 36.000 t Kohleförderung/Tag). Herten beheimatete drei Bergwerke. Das Bergwerk Schlägel und Eisen im Norden, das Bergwerk Ewald im Süden sowie nach der Eingemeindung von Westerholt das Bergwerk Westerholt. Der Abraum, der bei der Kohleförderung anfiel, wurde im Hertener Süden nahe der Zeche Ewald aufgeschüttet. So entstanden die Bergehalden Hoppenbruch, Emscherbruch und Hoheward. 1990 wurde die Zeche Schlägel und Eisen mit der Zeche Ewald zum Verbundbergwerk Ewald/ Schlägel und Eisen zusammengelegt. Im Jahr 2000 wurde die Zeche Ewald, die seit Juli 1997 mit der Gelsenkirchener Zeche Hugo ein Verbundbergwerk bildete, gemeinsam mit dieser geschlossen.

Ende 2008 wurde das letzte verbliebene Bergwerk auf Hertener Stadtgebiet, das Bergwerk Lippe, welches 1998 aus der Zeche Fürst Leopold in Dorsten und der Zeche Westerholt entstand, geschlossen. In dem markanten Förderturm über dem Schacht 1 der Zeche Westerholt soll in der nächsten Zeit ein Hotel entstehen.

Neben den Zechen trat besonders die Firma Schweisfurth hervor, die mit ihrem fleischverarbeitenden Betrieb, den heutigen "Herta"-Werken, in ganz Europa bekannt ist. Außerdem ist die "Vestische Straßenbahnen GmbH" ein wichtiger Arbeitgeber. Im Süden der Stadt sind außerdem einige andere namhafte Konzerne angesiedelt (z. B. ALDI oder Klaeser) und das Rohstoffrückgewinnungszentrum Ruhr (RZR) der AGR ansässig, die für über 800 Arbeitsplätze sorgen. Seit 1988 ist in Herten das Staatliche Umweltamt Herten, das damalige Staatliche Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft, ansässig. Das Institut Fresenius eröffnete im Oktober 2002 ein Labor, direkt neben dem seit 1996 bestehenden „Zukunftszentrum“. Zusammen bilden die drei Einrichtungen den Technologiepark Herten. Auf der gegenüberliegenden Seite der Gleisanlage befindet sich die Abfüllanlage der Coca-Cola GmbH, die in den vergangenen Jahren ihre Betriebsfläche um ein Vielfaches erweitert hat.

Infolge der Zechenschließungen, verschiedener Betriebsverlagerungen, Rationalisierungsmaßnahmen und des damit verbundenen Stellenabbaus sowohl in den ansässigen privatwirtschaftlichen als auch in den örtlichen gemeinwirtschaftlichen und kommunalen Betrieben sowie Verwaltungen kommt inzwischen den beiden christlichen Kirchen in Herten mit ihren Kindertageseinrichtungen, Krankenhäusern, Pflegediensten, Altenwohnheimen, gemeinnützigen Werkstätten und sonstigen caritiven und diakonischen Einrichtungen als Arbeitgeber auf dem ersten Arbeitsmarkt und insbesondere aber als Schaffer von ortsnahen Arbeitsplätzen auf dem zweiten Arbeitsmarkt eine herausragende Bedeutung zu. Die Arbeitslosenquote beträgt 15,7 Prozent (Stand 31. Dezember 2005).

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Herten hat eine Feuerwehr mit einem hauptamtlichen und drei ehrenamtlichen Löschzügen. In der Stadtmitte (Löschzug Herten, seit 1885), in Scherlebeck (Löschzug Scherlebeck, seit 1909) und in Westerholt (Löschzug Westerholt, seit 1909) gibt es je einen Löschzug, bestehend aus einer Einsatzabteilung, einer Jugendfeuerwehr und einer Ehrenabteilung. Am 16. Februar 2011 hat der Rat der Stadt beschlossen, die hauptamtliche Wache in eine Berufsfeuerwehr umzuwandeln. Die Details dazu regelt eine gleichzeitig erlassene Satzung. [16]

Verkehr[Bearbeiten]

Herten ist mit seinen über 60.000 Einwohnern die größte deutsche Stadt ohne Schienenpersonenverkehr. Die nächstgelegenen Bahnhöfe für den Personenverkehr sind der DB-Hauptbahnhof Recklinghausen und der DB-Hauptbahnhof Wanne-Eickel sowie der DB-Haltepunkt Gelsenkirchen-Hassel (unweit des Hertener Stadtteils Bertlich).

Nachdem die Bahnstrecke Oberhausen-Osterfeld Süd–Hamm auf ihrem innerhalb des Stadtgebietes durch die Bahnhöfe Herten und Westerholt führenden Abschnitt seit 1983 nur mehr dem Güterverkehr dient, ist Herten im Personenverkehr nur noch über Straßen erreichbar. Allerdings muss man bedenken, dass Herten seit Stilllegung aller Zechenanlagen auch über keinen Güterbahnhof mehr verfügt (der nächste befindet sich bereits auf Gelsenkirchener Stadtgebiet, nur wenige Meter hinter der Stadtgrenze). Somit wird diese Strecke nur noch als Transitstrecke benutzt, und auch Bahngüter müssen in der Regel vom außerstädtischen Güterbahnhof über die Straße nach Herten bzw. von dort zum nächsten Güterbahnhof gebracht werden.

Die Autobahn A 2 (Oberhausen - Recklinghausen - Dortmund - Bielefeld - Hannover - Magdeburg - Berlin) durchquert das Stadtgebiet; die Anschlussstelle heißt Herten. Außerhalb der Stadtgrenze hat Herten Anschluss an die Autobahnen A 43 (Münster - Recklinghausen - Wuppertal) über die Anschlussstellen Recklinghausen/Herten und Recklinghausen-Hochlarmark sowie A 42 (Dortmund - Duisburg - Kamp-Lintfort) mit der Anschlussstelle Herne-Wanne.

Bildung[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es zehn Grundschulen: Augustaschule, Barbaraschule, Comeniusschule, Elisabethschule, Goetheschule, Grundschule am Wilhelmsplatz, Grundschule "In der Feige", Ludgerusschule, Martinischule und Waldschule.

Im Bereich der weiterführenden Schulen bestehen das Städtische Gymnasium Herten, die Gesamtschule Herten (seit dem 1. August 2008 Rosa-Parks-Schule), drei Realschulen (Erich-Klausener-Schule als kath. Privatschule, Städtische Realschule und Willy-Brandt-Schule) sowie zwei Hauptschulen (Martin-Luther-Schule, Theodor-Heuss-Schule).

Des Weiteren gibt es mit der Achtenbeckschule (Schule für Lernbehinderte und Erziehungshilfe) und der Christy-Brown-Schule (LWL-Förderschule, Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung) zwei Förderschulen.

Als berufsbildende Schule gibt es in Herten die vom St. Elisabeth-Hospital Herten und dem Prosper-Hospital Recklinghausen gemeinsam getragene Zentralschule für Gesundheitsberufe, Im Schlosspark 4a, an der Gesundheits- und Krankenpfleger ausgebildet werden.

Anerkannte Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind die Volkshochschule Herten und die Familienbildungsstätte Herten.

Herten hat eine hervorragende Stadtbibliothek: Die Bibliothek im Glashaus verfügt über mehr als 100.000 Bücher und Medien auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern. Sie erzielte im Jahr 2005 bundesweit den 2. Platz der deutschen Mittelstadtbibliotheken im BIX (Bibliotheken-Index), einem bundesweiten Ranking. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen belegte sie den 1. Platz.

Im Stadtarchiv Herten befinden sich Archivalien (u. a. Akten, Pläne, Fotos) über die historische Geschichte der Stadt Herten und der ehemaligen Stadt Westerholt.

Tourismus[Bearbeiten]

2010 eröffnete auf der Zeche Ewald in der ehemaligen Lohn- und Lichthalle das Besucherzentrum Hoheward, welches den Hertener Bürgern und auch Touristen aus den umliegenden Städten und Kreisen als Informationspunkt dient. Neben einem umfangreichen Angebot an Informationsmaterial können dort auch geführte Touren (zum Beispiel über die angrenzende Halde Hoheward) gebucht werden.[17]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger der Stadt[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Prominente Bürger[Bearbeiten]

Wassertürme in Herten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. Stadtplan der Stadt herten mit Stadtteilgrenzen (JPG-Format)
  3. Bevölkerungsstatistik, Stadt Herten
  4. Amtsblatt der Regierung Münster 1857: Bildung des Amtes Herten
  5. a b c  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 245.
  6. Dr. Erich Keyser: Westfälisches Städtebuch, Stuttgart 1954.
  7. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 316.
  8. Verzeichnisse der Kommunalwahlergebnisse des Landes Nordrhein-Westfalen (LDS NRW) von 1975 bis 2009
  9. Wahlprofil des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik NW
  10. Wahlergebnisse 1999 (PDF; 5,9 MB)
  11. Wahlergebnisse 2004 (PDF; 7,0 MB)
  12. Wahlergebnisse 2009 (PDF; 3,5 MB)
  13. Reaktionen von der Insel sind für Städtepartnerschaft Neuwied-Bromley kein Thema“ Rhein-Zeitung online 26. Dezember 2011
  14. Der Westen: Städtepartnerschaft „ist nicht in Gefahr“ 19. Dezember 2011
  15. „Freundeskreis Doncaster e. V.“Herten erleben online
  16. http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/news/herten-soll-berufsfeuerwehr-bekommen-15449
  17. Landschaftspark Hoheward

Literatur[Bearbeiten]

  • Max-Josef Midunsky: "Aus Hertens Vergangenheit. Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde. 1600 Daten zur Geschichte der Stadt Herten und seiner Ortsteile". 4 Hefte (1955, 1957, 1961, Schriftenreihe des Stadtarchivs Herten)
  • Helmut Handrick: "Das letzte Paradies" (1956, Aurel Bongers Verlag). Bildband über den Schloßpark Herten
  • Hans Pilgram: "Herten. Bild einer jungen Stadt am Nordrande des Reviers" (1959, Aurel Bongers Verlag). Geschichtsbuch
  • Stadt Herten: "Herten. Bilder einer Stadt im Wandel" (1969, Aurel Bongers Verlag)
  • "Stadtzentrum Herten" (1972, Stadt Herten). Dokumentation zur kommunalen Neugliederung im nördlichen Ruhrgebiet
  • Bernd Danz / Gregor Spohr: "Herten. 111 Augenblicke" - Wendebuch (1978, Danz & Spohr). Bildband über die Stadt Herten mit alten und neuen Ansichten
  • Hans-Ulrich Stanke: "Es war ein langer Weg... Rückschauende Gedanken zur Entwicklung der Stadt Herten in Westfalen". (1980, Stadt Herten) Geschichtsband über die Eingemeindung der Orte Westerholt und Bertlich
  • Heinz Wener: "Westerholt in alten Ansichten" (1982, Europäische Bibliothek). Bildband mit Postkarten-Ansichten aus der Zeit der Jahrhundertwende
  • Friedrich Schlüter: "Beiträge zur Geschichte von Westerholt" (1984, Stadt Herten)
  • Emi Wollny: "St. Antonius Abbas. Die Geschichte des Dorfes Herten" (1984, Verlag der Buchhandlung Droste). Geschichtsbuch von den Anfängen bis zu den 30er Jahren
  • Emi Wollny: "Herten wird eine Stadt" (1987, Verlag der Buchhandlung Droste). Geschichtsbuch ab den 30er Jahren bis heute
  • "Alltag im dritten Reich. Krieg und Kriegsende in Herten" (1987, Stadt Herten). Dokumentation zu einer Ausstellung im Rathaus Herten 1985
  • Friedhelm Glinka: "Herten in alten Ansichten" (1992, Europäische Bibliothek). Bildband mit Postkarten-Ansichten aus der Zeit der Jahrhundertwende
  • Gregor Spohr / Wolfgang Quickels: "Herten" (1992, Verlag der Buchhandlung Droste). Bildband über die Stadt Herten
  • Ludger Zander: "Westerholt. Impressionen aus der Geschichte. Von der Reichsfreiheit zur Industriegemeinde". (1992, Stadt Herten) Dokumentation einer Ausstellung von 1989
  • "Schloß Herten" (1993, Westfälischer Heimatbund). Broschüre über das Schloß Herten
  • "Leben auf der Heide. Stadtteil-Info Herten Süd", 2 Bände, (1995, 2005, Stadt Herten)
  • Gregor Spohr / Wolfgang Quickels / Friedrich Duhme: "Schloßpark Herten" (1997, Verlag der Buchhandlung Droste). Bildband über den Schloßpark Herten
  • Hans-Heinrich Holland: "Materialien zu einer Geschichte der Jüdischen Einwohner Hertens" (1998)
  • Hans-Heinrich Holland: "Materialien zur Geschichte der Zwangsarbeiter in Herten" (2000)
  • Hans-Heinrich Holland: "Die Pogromnacht und ihre Vorgeschichte in Herten" (2001, VHS Herten in Zusammenarbeit mit dem Hertener Aktionsbündnis gegen Neofaschismus)
  • Heinz Wener: "Archivbilder Westerholt" (2003, Sutton Verlag). s/w-Bilder aus den 20er bis 50er Jahren
  • Heinz-Dieter Busch: "Archivbilder Herten" (2004, Sutton Verlag). s/w-Bilder aus den 1890er bis 1970er Jahren
  • Gregor Spohr / Wolfgang Quickels: "Herten. StadtBildBand" (2005, RDN-Verlag). Bildband über die Stadt Herten
  • Michael P. Hensle: "Die Stadtwerdung Hertens 1927-1936. Vom republikanischen Bürgerbegehren zum nationalsozialistischen Propagandaakt. Eine Dokumentation" (2006, Stadt Herten)
  • "Herten erleben. Der Stadtführer durch Herten und Umgebung" (2006, Die bessere Umwelt Verlag)
  • Wolfgang Quickels / Sybille Raudies / Eberhard Scholz: "Es war, es wird. Die Zeche Ewald von 1871 bis 2010 in Geschichte/n und Bildern" (2007, RDN-Verlag)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Herten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien