Hervé Faye

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Hervé Faye

Hervé Auguste Étienne Albans Faye (* 3. Oktober 1814 in Saint-Benoît-du-Sault/Indre; † 4. Juli 1902 in Paris) war ein französischer Astronom.

Leben[Bearbeiten]

Faye begann 1836 am Pariser Observatorium als Praktikant. Er entdeckte 1843 den Kometen 4P/Faye und wurde dafür mit dem astronomischen Preis der Pariser Akademie der Wissenschaften, dem Prix Lalande, geehrt und 1847 selbst in die Akademie gewählt.

Er lehrte von 1848 bis 1853 Geodäsie an der École polytechnique und ging anschließend als Rektor und Professor für Astronomie nach Nancy. Von 1873 bis 1893 lehrte er Astronomie an der École polytechnique.

Faye wurde 1862 Mitglied und 1876 Präsident des Bureau des Longitudes und war 1877 für einige Wochen französischer Bildungsminister. Er wurde 1843 zum Ritter, 1855 zum Offizier und 1870 zum Kommandeur der Ehrenlegion ernannt.

1891 wurde er Präsident der permanenten Kommission der internationalen Erdmessung und arbeitete auf den Gebieten Meteorologie, Erdbebenforschung und Geodäsie.

Der Mondkrater Faye ist nach ihm benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Joseph Brunet Bildungsminister von Frankreich
23. November 1877-13. Dezember 1877
Agénor Bardoux