Herwig Strobl

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Herwig Strobl (* 24. Dezember 1940 in Oberneukirchen / Mühlviertel) ist ein österreichischer Musiker,Schriftsteller,Komponist, .

Leben[Bearbeiten]

Herwig Strobl wurde als dritter von vier Söhnen von Emma und des Lehrers Herbert Strobl in Oberneukirchen/ Mkr. geboren. 1941 wurde Vater Ortsgruppenleiter in Reichenau i. Mkr. / Übersiedlung der Familie dorthin. Zwei Tanten von Herwig S. fielen dem NS-Euthansieprogramm zum Opfer; sie wurden im Schloss Hartheim vergast, verbrannt. Er absolvierte eine klassische Ausbildung an der Violine, war etwa 15 Jahre Mitglied im Linzer Kammerorchester (unter Balduin Sulzer), Konzertmeister im Linzer Barockensemble und im Linzer Kammerchores unter Prof. Helmut Eder, spielte Klaviertrio, dann Straßenmusik. Im Sommer 1982 nahm er mit dem Regensburger Flötisten Uli Förster an einem Straßenmusikfestival in Oldenburg teil. Mitglied des Wiener Ensembles für jiddische Lieder „Geduldig und Thieman“. Herwig Strobl gründete die Ensembles 10 saiten 1 bogen. Von 1982 bis 2006 ca. 1500 Auftritte in 14 Ländern, Angels Company (mit der Harfenistin Angela Stummer, Wien), mit Michael Korth – Lieder von Carl Mich. Bellman > 11 saiten OSTGEFÄLLE < (mit dem mazedonischen Akkordeonisten Atanas Dinovski: 2008 bis April 2013/ CD: >Von Dublin bis Dubai<).

Schwerpunkt seiner musikalischen Beschäftigung: jüdische Musiken, inkl. Klezmer, Celtic Folk und schwedische Volksmusik. Auf dem Unikat des Geigenbauers Falk Peters aus Aachen nahm er auf Anregung des KZ-Überlebenden Bernard Offen, Krakau, auf seiner Bracciolina d´amore eine Solo-CD auf: Improvisationen zu Melodien von Mordechai Gebirtig in der 1995 restaurierten Izaak-Synagoge Krakau, deren Akustik sich durch sieben Sekunden Nachhall definiert.

Werke: . Zeitzentrifuge. Zeitkritische Gedichte. Grafik: Gottfried Alexander Nowak.

                         Linz 1977

. Auf dem Weg. Musikantische Reminiszenzen. Edition Sandkorn 2001. Franz Steinmaßl. Grünbach. ISBN 3-900943-81-8 . Linz und zurück. Fünfzehn wanderbare Wege. Mit 152 Fotos von Christian Herzenberger. Trauner V., Linz 2003. ISBN 3-85487-536-3 . Über Leben. Thema IN Variationen: 43 ½ Beiträge. V. Denkmayr. Linz 2006

                      ISBN 978-3-902709-22-6

. Linz grotesk. 49+2 LinzerInnen erzählen ihre Geschichten. V. Denkmayr, Linz 2008. ISBN 978-3-902598-43-1 . Mein siebter Sinn. Zeitlose Gedichte von jetzt. bayerVerlag.

                      ISBN 978-3-902814-94-4 

. 66 erotische Sonette -2013. Eigenverlag

Bühnenmusik: . 1988. Ghetto – Landestheater Linz . 1990 Zhitomir, Elie Wiesel - Landestheater Salzburg . Die Palästinenserin. J. Sobol – Landestheater Linz . Hallein – theater „bodi end sole“: Die Tschickweiber/ mit Ursula Schuller . 1998. Walter Kohls szenisches Oratorium: Die Pyramiden von Hartheim.

            Schloss Hartheim

Tonträger:

    .    mit >Gedulig und Thieman< : A Schtetl is Amerike

Solo: Music in the Izaak Synagogue, Cracow: Bayit Chadash. CD, solo: Bracciolina d´amore. Extraplatte (1996) mit Angels Company: Land of my youth. LP/CD (1989) mit 10 Saiten 1 Bogen: Im Schtetl. LP 1988 Schpil ess noch amol! Jiddische Lieder & Chassidische Tänze. CD (1992) Samowar. Jiddische Lieder, Klesmermusik…CD (1999) Beitrag zu ohne euch nicht. Festival des politischen Liedes 1997 - Europacamp am Attersee gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. CD (1997) mit Geduldig und Thimann: A Shtetl is Amerike. CD (1986) mit Ensemble Levante: (Komposition von Herwig Strobl) Jericho. CD, Bibliothek der Provinz, Weitra 2002, ISBN 3-85252-438-5 mit Ludwig Attersee.

     .   Von Dublin bis Dubai:  Ensemble > 11 saiten OSTGEFÄLLE < 

Werke[Bearbeiten]

  • Zeitzentrifuge. Zeitkritische Texte. Grafik: Gottfried Alexander Nowak. Eigenverlag, Linz 1977
  • Auf dem Weg. Musikantische Reminiszenzen in diesen Zeiten. Steinmaßl, Grünbach 2001 (Edition Sandkorn), ISBN 3-900943-81-8
  • Linz und zurück. Fünfzehn wanderbare Wege. Mit 152 Fotos v. Christian Herzenerger. Trauner, Linz 2003, ISBN 3-85487-536-3
  • Über Leben. Thema in Variationen. 43 1/2 Beiträge. Denkmayr, Linz 2003, ISBN 978-3-902709-22-6
  • Linz grotesk. 49 + 2 LinzerInnen erzählen ihre Geschichten. Denkmayr, Linz 2008, ISBN 978-3-902598-43-1

Bühnenmusik[Bearbeiten]

Die Pyramiden von Hartheim. Szenisches Oratorium von Walter Kohl. UA: 4. Juni 1998 Atelierbühne Alkoven im Schloss Hartheim.

Tonträger[Bearbeiten]

  • Solo:
    • Music in the Izaak Synagogue, Cracow: Bayit Chadash. CD, Extraplatte (1996)
  • mit Angels Company:
    • Land of my youth. CD (1989)
  • mit 10 Saiten 1 Bogen:
    • Im Schtetl. LP 1988
    • Schpil ess noch amol! Jiddische Lieder & Chassidische Tänze. CD (1992)
    • Samowar. Jiddische Lieder, Klesmermusik.. CD (1999)
    • Beitrag zu ohne euch nicht. Festival des politischen Liedes 1997 - Europacamp am Attersee gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. CD (1997)
  • mit Geduldig und Thimann:
    • A Shtetl is Amerike. CD (1986)
  • mit Ensemble Levante:

Einzelnachweise[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]