Herz der Finsternis

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Herz der Finsternis (engl. Originaltitel Heart of Darkness) ist eine Erzählung aus dem Jahre 1899 von Joseph Conrad.

Inhalt[Bearbeiten]

Die Novelle ist in eine Rahmenhandlung eingebettet: Auf der nächtlich an der Themsemündung in Gravesend stillliegenden Seeyacht Nellie erzählt der ehemalige Seemann Marlow seinen vier Freunden, die das Band der See eint, eine Episode aus seinem Leben.

Er beschreibt seine Sehnsucht, die letzten weißen Flecken des Globus kennenzulernen, und wie sie nach einigen Mühen dazu führte, dass er Flusskapitän wurde. Der Leser kann unschwer erkennen, dass die Geschichte am Kongo zu Zeiten des Kongo-Freistaats spielt. Marlow, der den Indischen Ozean, den Pazifik, das Gelbe Meer bereits kennt, reist also entlang der Küste eines ihm unverständlichen Afrika zur Mündung des großen Stroms und übernimmt, flussaufwärts oberhalb der Stromschnellen, seinen Flussdampfer, der zwischenzeitlich auf Grund gelaufen und leckgeschlagen ist.

Dort, in der Hauptstation der Kolonialgesellschaft, die die Schätze der einzelnen Agenten im Dschungel sammelt und weiterverschickt, stellt er während der drei Monate, die er zur Reparatur des Schiffes benötigt, die „unerhörteste Schlamperei“ fest. Er stört sich auch daran, dass die Kolonialisten den Einheimischen ihre unsinnigen Regeln brutal aufzwängen.

Er hört von Kurtz, dem erfolgreichen Leiter der äußersten Station, der „mehr Elfenbein gesammelt, eingetauscht, erschwindelt oder gestohlen hatte, als alle die anderen Agenten zusammen“, zugleich sich aber auch in Europa einen Namen gemacht hatte und „so reich begabt war und dass von allen seinen Gaben die vorherrschende, die, die sich unaufhörlich bestätigte, seine Rednergabe war, seine Worte – die Gabe des Ausdrucks, die verblüffende, erleuchtende …“. Diesem Stationsleiter Kurtz, der sich bereits seit einem Jahr nicht mehr gemeldet hat – stattdessen schickte er seinen Gehilfen mit dem Elfenbein – gilt die 800 Meilen lange Fahrt flussaufwärts. Der Direktor der Station, eine Handvoll seiner weißen Gehilfen und etwa zwanzig Schwarze, die Marlow als Kannibalen bezeichnet, begeben sich auf die Reise.

Auf der zweimonatigen Fahrt „kroch das kleine rußige Dampfboot stromaufwärts, wie ein schwerfälliger Käfer“, immer bedroht von treibenden Baumstämmen, Stromschnellen und Untiefen. Die Rätsel, die das Land beinhaltet, werden für Marlow, der die Reise immer wieder als eine Reise ins Dunkel, ins Innere beschreibt, immer unverständlicher:

„Ich fühlte plötzlich, wie groß, wie unheimlich groß das Ding war, das nicht sprechen konnte und vielleicht ebenso wenig hören. Was war dort drin? Ich konnte sehen, dass ein wenig Elfenbein von da herauskam, und hatte gehört, dass Herr Kurtz dort drin war.“

Zum Ende der Reise, kurz vor Erreichen der äußersten Station, eskaliert die Lage. Sie finden in der verlassenen Hütte eines Europäers aufgeschichtetes Brennholz für den Dampfkessel und die schriftliche Aufforderung, schleunigst zur Station zu kommen, sich aber vorsichtig zu nähern.

Am Morgen der Ankunft, wenige Meilen unterhalb, ein unbeschreiblicher Klageruf, Trommeln erschallen, Schreie, das flussaufwärts stampfende Schiff wird von Pfeilen und mittels Baumstämmen angegriffen, der schwarze Steuermann stirbt, von einem Speer getroffen, in der Steuerkabine zu Marlows Füßen. Sie können die Angreifer aber vertreiben, wobei die weißen Reisegefährten, von Marlow durchgehend ‚Pilger‘ genannt, an die Macht ihrer Gewehre glauben, Marlow an den durchdringenden Pfiff seiner Dampfpfeife.

Wenig später machen sie am Ufer fest und während sich der Direktor mit seinen Gefährten zum Hügel begibt, wo er in der Station den kranken oder toten Kurtz vermutet, entspinnt sich ein Gespräch zwischen Marlow und einem jungen russischen Abenteurer, der ganz allein und auf eigene Faust ins Landesinnere gereist war und der auch die schriftliche Warnung am Fluss hinterlassen hatte. Er hat ein ambivalentes Verhältnis zu Kurtz, dem er sich angeschlossen hat. Er bewundert Kurtz, erzählt aber befremdet von Kulthandlungen, mit denen Kurtz die Einheimischen an sich binde und zu quasireligiöser Verehrung bringe. Mit ihnen habe er seine Streif- und Eroberungszüge durchgeführt. Nun liege er oben, todkrank, in seiner Station, seit Monaten ohne Medizin.

Nachdem der Direktor mit seinen Gefährten Kurtz auf einer Trage an Bord gebracht hat, macht sich das Schiff am nächsten Morgen wieder auf den Weg den Fluss hinab. Zweitausend Augen beobachten sie. Die Geliebte des Stationsleiters reckt die Arme gen Himmel wie eine Galionsfigur mit reichen Kleidern und Schmuck verziert. Die mächtigen Elfenbeinschätze an Bord sind gestapelt bis übers Deck. Der sterbende Kurtz hat sie vom Steuerhaus aus stets im Blick. Marlow logiert dort mit ihm. In einem Vorgriff hatte er das so erzählt:

„Und ich hörte – ihn – sie – diese Stimme – andere Stimmen – sie alle waren so wenig mehr als Stimmen und die Erinnerung an die Zeit selbst umgibt mich, unfassbar, wie ein ersterbendes, ungeheures Geschnatter, dumm, grausam, schmutzig, wild, oder einfach gemein, ohne jeden Sinn.“

Im Sterben des ehemaligen Stationsleiters scheint sich für diesen das ganze Leben zur Essenz zu verdichten, eine nie gesehene Abfolge von Zügen wechselt über sein Gesicht, bevor er seine letzten Worte haucht: „Das Grauen! Das Grauen!“ Nach dem Tode Kurtz’, der auf einer Flussinsel beerdigt wird, fällt auch Marlow in die schwere Krankheit auf der Schwelle zum Tod und kommt erst wieder im Land seiner Auftraggeber zu vollem Bewusstsein – er meint, die Stadt erinnere an ein weiß getünchtes Grab.

Als er Kurtz' immer noch trauernde Braut besucht und ihr dessen Briefe überbringt, lügt er: „Das letzte Wort, das er aussprach, war – Ihr Name.“ Die Wahrheit, die Marlow so schätzt, kann er hier nicht sagen, denn, wie er andernorts über die Welt der Frauen erkannt zu haben meint: „... diese Welt wäre zu schön, und wollten sie sie wirklich in den Raum stellen, so würde sie vor dem ersten Sonnenuntergang in Stücke gehen.“

Form und Interpretation[Bearbeiten]

Einen Teil der Spannung erhält die Erzählung aus dem Gegensatz zwischen dem biederen Erzähler Marlow, der im Rahmen der Erzählung auf seine Ehrlichkeit abhebt, und dem Bösen und dem Wahnsinn, dem er im Dschungel des Kongos begegnet. Im Verlauf der Erzählung drängt die Infragestellung der Art und Verortung des Bösen, also der „Finsternis“, immer stärker in den Vordergrund.

Die Figur des Elfenbeinhändlers Mr. Kurtz, von der Marlow – der Erzähler – gefesselt ist, ist die einzige namentlich gekennzeichnete Figur in der Erzählung. Mr. Kurtz wird äußerst düster und zwielichtig gezeichnet. Für Udo Wolter, der Conrad und seine Werke vor dem Hintergrund der „Fluchtlinie des Exils“ betrachtet, ist diese Figur ein Symbol der „Zivilisation und ihrer barbarischen Negation durch die Gräuel des Kolonialismus.“[1]

Marlows Fahrt führt ebenso wie andere Reisen in Conrads Romanen und Novellen „immer auch in die Abgründe und Untiefen des modernen Subjekts“, so Wolter, der dieses Reisemotiv als Fluchtlinie deutet: „Diese Fluchtlinie verweist zugleich darauf, dass jede Zuflucht in die Eindeutigkeit eines übersteigerten, abstrakten Selbstideals vergeblich ist“.[1] Die Conrad-Biographin Renate Wiggershaus bezeichnet die Reise der Erzählerfigur als „eine psychische ins innere Ausland, wie Freud das Unbewusste nannte“. [2]

Thematisierung des Kolonialismus[Bearbeiten]

Joseph Conrads Erzählung Heart of Darkness, in der Hochzeit des Imperialismus entstanden, beleuchtet Praxis und Wirkung der Kolonialpolitik auf Betroffene und Ausführende kolonialer Macht kritisch, bleibt aber selbst nicht frei von Vorurteilen. Die komplexe Thematik ist in Heart of Darkness erfahrbar. Handelnde Charaktere und Personen als Spiegel europäischer Kolonialpraxis am Ausgang des 19. Jahrhunderts geben der imperialen Idee ein Gesicht und sind weit über das Ende extremistischer Expansionsideologien zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Betrachtung neokolonialer Tendenzen immanent geblieben.

An der Themse entsteht das englische Imperium. Ökonomischen Antrieben gehorchend, begründet die frühe englische Seefahrt die Entstehung des Kolonialismus. Nachfolgend erschließt sich für Marlow, dass die Idee des Kolonialismus durch die Verbreitung der Zivilisation begründet sei und überhaupt die kulturelle Entwicklung erst durch die erzwungene Übernahme eines unterentwickelten Landstriches durch fortschrittliche Mächte möglich werde. Die diskursive Wahrnehmung positiver Aspekte in der Welt der römischen Eroberung Britanniens dient ihm als Rechtfertigung des Erwerbes des Britischen Imperiums in Übersee.

Eine positive Bilanzierung ergibt sich aus der Sicht Marlows für die Kolonien durch den Profit aus zivilisatorischen Maßnahmen, dem Teilhaben an Entwicklung und dem Überwinden der Dunkelheit durch deren geschichtliche Marginalisierung. Die Entbehrungen zur Zähmung der Wildnis fordern dabei unsägliche Mühen bei den Kolonialisten. Deren treibender Grund, in die Wildnis vorzustoßen, liegt für Marlow aber auch in einer emotionalen Faszination am Abartigen, Rohen und Primitiven, das hier der Zeit zu trotzen weiß.

Nach Marlow ist die Idee der Kolonisation aber nicht die der Unterwerfung wie bei den Römern, sondern wird von einer höheren Idee geleitet. Reine Eroberung dagegen habe allein Ausbeutung zum Ziel.

Die darwinistische Komponente rassischer Überlegenheit erweist sich als tatsächliche Begründung in einem Bericht, den Marlow auf dem Kongo lesen wird und der von Kurtz geschrieben ist. Dieser hat seine Aufgabe als Leiter der Außenstation der Handelskompanie durch krankhaften Ehrgeiz auch in den Augen seiner Vorgesetzten überschritten.

Die ideologische Facette eines Mordes an einem Herren durch „Wilde“ und die an den Bewohnern eines ganzen Dorfes als Reaktion erfolgende Rache ist vielsagend in Bezug auf moralische Normen, die für Herrscher und Beherrschte nicht in gleicher Weise gelten. Allein die Bezeichnung der einheimischen Schwarzen als Nigger und Negro zeigt rassistische Tendenzen der Zeit Conrads auf. Auch wird in der Beschreibung von Schwarzen durch Attribute der Unterentwicklung deutlich eine Herabstufung sichtbar. Das zeigt sich besonders, als Marlow die Landung in Kurtz' Lager und die Begegnung mit seiner einheimischen Frau beschreibt.

Das Zentrum von Heart of Darkness ist die Figur des Kurtz, der den perfiden, skrupellosen Kolonialisten verkörpert und die Außenstation der Kompanie leitet. Er beutet die Einheimischen dabei in ungeahnter Grausamkeit aus. Seine Ansicht, wie mit den Einheimischen zu verfahren ist, wird Marlow in dem erwähnten Report über die Unterdrückung primitiver Gebräuche vermittelt.

Dass Kurtz die Auslöschung wörtlich meint, zeigt sich Marlow, als er die Station von Kurtz erreicht und das Objektiv seines Fernglases die Objekte der brutalen Folter von Kurtz an den Einheimischen auf seine Netzhaut wirft. Marlow ist von der krankhaften Obsession von Kurtz angewidert, sich aber seiner eigenen Rolle im Spiel unsicher, da er sich der Gefahr ausgesetzt sieht, der Obsession selbst anheimzufallen.

Verfilmungen[Bearbeiten]

Orson Welles hatte bereits 1940 eine Verfilmung des Stoffs erwogen, den Plan aber dann verworfen. Die erste Verfilmung des Stoffs erfolgte 1958 unter dem Originaltitel innerhalb der US-amerikanischen Reihe Playhouse 90, die die ambitionierte Literaturverfilmung für das Fernsehen präsentierte. Regie führte der erst 26-jährige Ron Winston, es spielten u. a. Roddy McDowall als Marlow, Eartha Kitt als Queenie und Oskar Homolka als Doktor. Kurtz wurde von Horror-Altstar Boris Karloff verkörpert.

Der Film Aguirre, der Zorn Gottes von Werner Herzog mit Klaus Kinski aus dem Jahr 1972 ist zu großen Teilen von Conrads Buch inspiriert.

Die bekannteste Umsetzung des Stoffes ist die von Francis Ford Coppola aus dem Jahr 1979, der die Geschichte in den Vietnamkrieg transportierte und mit großem Staraufgebot (Marlon Brando, Martin Sheen, Robert Duvall, Dennis Hopper, Laurence Fishburne und Harrison Ford) als Antikriegsfilm in die Kinos brachte: Apocalypse Now.

Das Thema der Erzählung wurde in einer Episode von Miami Vice aufgegriffen: "Pakt mit dem Teufel" (Staffel 1 Episode 2. Englischer Originaltitel: "Heart of Darkness"). Im Zentrum steht ein Under-Cover-Agent des FBI, der offenbar die Seite gewechselt hat und dessen Methoden unorthodox-gewalttätig geworden sind. Einige Dialogstellen kann man als Anleihen an Apocalypse Now sehen, etwa, wenn der FBI-Agent zur Rede gestellt wird und sich für seine Methoden rechtfertigt. Das tut er unter anderem mit den Worten: "I have seen things." (31. Filmminute).

Die Erzählung wurde 1993 unter dem Originaltitel „Heart of Darkness“ (deutscher Titel „Herz in der Finsternis“) von Nicolas Roeg mit Tim Roth, John Malkovich und Iman Abdulmajid in den Hauptrollen als Fernsehfilm verfilmt (Herz der Finsternis (Film, 1993)).

Sonstige Rezeption[Bearbeiten]

Die Computerspiele Far Cry 2 (2008) und Spec Ops: The Line (2012) wurden von der Erzählung inspiriert. Während Far Cry 2 einen fiktiven, von Bürgerkrieg zerrütteten afrikanischen Staat als Schauplatz wählt, verlegt Spec Ops: The Line das Geschehen in ein von Sandstürmen vollkommen zerstörtes Dubai.

Joseph Conrad über sein Werk[Bearbeiten]

„Der Mensch ist ein bösartiges Tier. Seine Bösartigkeit muß organisiert werden. Das Verbrechen ist eine notwendige Bedingung der organisierten Existenz. Die Gesellschaft ist ihrem Wesen nach kriminell, sonst würde sie nicht existieren. Der Egoismus rettet alles – absolut alles –, was wir hassen, was wir lieben. Und alles bleibt so, wie es ist. Ebendies ist der Grund, warum ich die extremen Anarchisten achte. ‚Ich erhoffe die allgemeine Ausrottung‘ – sehr gut. Das ist gerecht, und, mehr noch, es ist klar. Wir gehen mit Worten Kompromisse ein. Es hilft uns auch nicht weiter. Es ist wie ein Wald, in dem niemand den Weg kennt. Man ist verloren, während man noch ruft: ‚Ich bin gerettet!‘“

Joseph Conrad: Brief an Robert Cunninghame Graham, 2. Februar 1899[3]

Kritiken[Bearbeiten]

„Von allem, was er geschrieben hatte, bewunderte ich am meisten die furchtbare Erzählung Herz der Finsternis, die seine Lebensanschauung vollkommen ausdrückt: der leidlich moralische Kulturmensch auf dem gefahrvollen Weg über eine Kruste kaum erkalteter Lava, die jeden Augenblick durchbrechen und den Unvorsichtigen in heiß lodernde Abgründe sinken lassen kann.“

Bertrand Russell[4]

„Wahrheitsgetreuer Bericht also, erlebt und erlitten. Um so mehr bestürzt uns beim Lesen der Geschichte, daß jede Einzelheit mit einer Spannung aufgeladen ist, die über einen Tatsachenbericht weit hinausgeht.“

Urs Widmer, 1992.[5]

Ausgaben[Bearbeiten]

Englische Editionen: Erstausgaben, kritische und deutsch glossierte Ausgaben[Bearbeiten]

  • Heart of Darkness. Hrsg. [und deutsch glossiert] von Bernhard Reitz (=RUB. Nr. 9161: Fremdsprachentexte). Reclam, Stuttgart 1984 [u. ö.], ISBN 978-3-15-009161-6.

Deutsche Übersetzungen[Bearbeiten]

  • Das Herz der Finsternis. In: Jugend. Drei Erzählungen. Berechtigte Übertragung aus dem Englischen von Ernst W. Freißler. S. Fischer, Berlin 1926, S. 49–180.
  • Das Herz der Finsternis. Erzählung. S. Fischer, Berlin 1933 [erste selbständige Buchausgabe in der deutschen Übersetzung von Ernst W. Freißler].
  • Das Herz der Finsternis. In: Wege ohne Heimkehr. Novellen. Aus dem Polnischen übersetzt von Waldemar Krause unter Mitarbeit von Bernhard von Rautenberg-Garcynski. Union, Berlin 1958, S. 5–135.
  • Herz der Finsternis. In: Jugend. Herz der Finsternis. Das Ende vom Lied. Deutsch von Fritz Lorch. Frankfurt am Main: S. Fischer, 1968, S. 59–191.
  • Herz der Finsternis. Erzählung. Aus dem Englischen übertragen von Elli Berger. In: Erzählungen I: Der Nigger von der „Narcissus“. Jugend. (Ein Bericht). Herz der Finsternis. Dieterichssche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1979.
  • Herz der Finsternis. Übersetzt und herausgegeben von Daniel Göske (= RUB. Nr. 8714). Reclam, Stuttgart 1991.
  • Herz der Finsternis. Übersetzung und Nachwort von Reinhold Batberger (=Bibliothek Suhrkamp. Bd. 1088). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992.
  • Herz der Finsternis. Mit dem „Kongo-Tagebuch“ und dem „Up-river Book“ sowie einem Nachwort im Anhang neu übersetzt von Urs Widmer. Haffmans, Zürich 1992 [Joseph Conrads Werke. „Zürcher Ausgabe“ in neu übersetzten Einzelbänden], ISBN 3-251-20123-9.
  • Herz der Finsternis. Roman. Nachwort von Tobias Döring. Neuübersetzung aus dem Englischen von Sophie Zeitz. dtv, München 2005 (dtv 13338).
  • Herz der Finsternis. Jugend. Das Ende vom Lied. Erzählungen. Aus dem Englischen neu übertragen von Manfred Allie. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007.

Illustrierte Ausgaben[Bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Chinua Achebe (1977): An Image of Africa: Racism in Conrad’s "Heart of Darkness". In: Massachusetts Review 18/1977.
  • ders.: An image of Africa and the trouble with Nigeria, London [u.a.] : Penguin Books, 2010, ISBN 978-0-141-19258-1
  • Carole Stone & Fawzia Afzal-Khan (2000): Gender, Race and Narrative Structure: A Reappraisal of Joseph Conrad’s "Heart of Darkness".
  • Hans Christoph Buch (2002): Der widerlichste Beutezug der Geschichte – Eine literarische Spurensuche zu Joseph Conrads Erzählung "Herz der Finsternis". In: Literaturen, 6/2002
  • Jan H. Hauptmann (2008): Aspekte der postkolonialen Conrad-Rezeption. München: AVM. ISBN 978-3-89975-861-0
  • Udo Wolter 2004: Exil der „materiellen Interessen“. In: jour fixe initiative berlin (Hg.): Fluchtlinien des Exils, ISBN 3-89771-431-0
  • Winfried Speitkamp (2011): Flussfahrt ins Grauen. "Heart of Darkness" von Joseph Conrad (1902)., in: Dirk van Laak (Hg.): Literatur, die Geschichte schrieb. Göttingen, S.118-133. ISBN 978-3525300152.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Heart of Darkness – Originaltext (englisch)

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Vgl. Udo Wolter 2004: Exil der „materiellen Interessen“. In: jour fixe initiative berlin (Hg.): Fluchtlinien des Exils.
  2. Vgl. Wiggershaus, Renate (2000): Joseph Conrad. München.
  3. Zitiert nach: Urs Widmer: Nachwort [1992]. In: Joseph Conrad: Herz der Finsternis. Erzählung. Übersetzt und mit einem Nachwort von Urs Widmer. Mit einundzwanzig Radierungen] von Claudia Berg. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main, ISBN 978-3-7632-5733-1, S. 203–225, hier 203.
  4. Joseph Conrad: Herz der Finsternis, Diogenes Verlag, 2005. Klappentext
  5. Urs Widmer: Nachwort [1992]. In: Joseph Conrad: Herz der Finsternis. Erzählung. Übersetzt und mit einem Nachwort von Urs Widmer. Mit einundzwanzig Kaltnadelradierungen von Claudia Berg. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main, ISBN 978-3-7632-5733-1, S. 203–225, hier 218.