Herzberg (Mark)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Herzberg (Mark) führt kein Wappen
Herzberg (Mark)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Herzberg (Mark) hervorgehoben
52.89972222222212.98305555555646Koordinaten: 52° 54′ N, 12° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Lindow (Mark)
Höhe: 46 m ü. NN
Fläche: 18,57 km²
Einwohner:

658 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16835
Vorwahl: 033926
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WKVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Leerzeichen
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 188
Adresse der Amtsverwaltung: Straße des Friedens 20
16835 Lindow (Mark)
Webpräsenz: http://www.herzberg-mark.de
Bürgermeister: Michaela Wolff
Lage der Gemeinde Herzberg (Mark) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Wittstock/Dosse Heiligengrabe Rheinsberg Neuruppin Lindow (Mark) Vielitzsee Herzberg (Mark) Rüthnick Fehrbellin Kyritz Breddin Stüdenitz-Schönermark Zernitz-Lohm Neustadt (Dosse) Sieversdorf-Hohenofen Dreetz Walsleben Dabergotz Storbeck-Frankendorf Temnitzquell Temnitztal Märkisch Linden Wusterhausen/Dosse Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild

Herzberg (Mark) ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie [Bearbeiten]

Herzberg (Mark) liegt im östlichen Teil des Landkreises Ostprignitz-Ruppin zwischen der Stadt Neuruppin und Kremmen. Es grenzt an die Ausläufer der Rhinluch-Landschaft. Die Gemeinde gehört dem Amt Lindow (Mark) an. Der Verwaltungssitz des Amtes ist in der Stadt Lindow (Mark).

Geschichte [Bearbeiten]

In der Gegend von Herzberg gab es im 11. bis 12. Jahrhundert zwei slawische Siedlung. Diese wurden mit Gründung von Herzberg aufgegeben. Erstmal erwähnt wird Herzberg im Jahre 1365. Der Name stammt aus dem niederdeutschen „herte“ für Hirsch und „berch“ für Berg. Im Dreißigjährigen Krieg wurde von 40 Höfen 14 zerstört. Im Jahre 1785 lebten hier 356 Einwohner, 1817 waren es 421 und 1858 806 Einwohner. Arbeit gab es in einer Ziegelei, die Mitte des 19. Jahrhundert gebaut wurde. Im Jahre 1896 erhielt Herzberg einen Haltepunkt an der Lindow-Löwenberger Bahn.

Politik [Bearbeiten]

Gemeindevertretung [Bearbeiten]

Die Vertretung der Gemeinde Herzberg (Mark) besteht seit der Kommunalwahl am 28. September 2008 aus acht Gemeindevertretern bei folgender Sitzverteilung:[2]

Heimatverein pro Herzberg e.V. 5 Sitze
Neue Wählergruppe Herzberg 1 Sitz
Einzelbewerber 2 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Herzberg (Mark) stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.

Geschichtsdenkmale [Bearbeiten]

  • Gedenkstein von 1946 für 19 Opfer des Todesmarsches aus dem KZ Sachsenhausen in der Nordwestecke des Friedhofes
  • Denkmal, nach 1989 errichtet, für alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in der Friedhofsmitte

Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]

Verkehr [Bearbeiten]

Durch den Ort führt direkt die Bundesstraße 167. In Herzberg hält die Regionalbahn 54 (Löwenberg–Rheinsberg).

Literatur [Bearbeiten]

  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Teil 2: Gemeinde Fehrbellin, Amt Lindow (Mark) und Stadt Rheinsberg, Ulrike Schwarz und Matthias Metzler und andere, Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2003, ISBN 3-88462-191-2, Seite 252 - 262

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Herzberg (Mark) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2011 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2011. (Hilfe dazu)
  2. Statistik Berlin-Brandenburg (PDF; 2,4 MB)