Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst ist das Hochschul- und Kulturministerium des Landes Hessen.
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[Bearbeiten] Geschichte
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst wurde am 4. Juli 1984 aus dem Hessischen Kultusministerium ausgegründet. Das Kultusministerium blieb danach für Schul- und einen Teil der Kirchenangelegenheiten zuständig.
Seit 1987 ist das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in einem angemieteten, gründerzeitlichen Bürogebäude zwischen Rheinstraße und Luisenstraße in Wiesbaden untergebracht, das bis 1975 als Wiesbadener Hauptpost diente und anschließend entsprechend umgebaut und renoviert wurde.
[Bearbeiten] Zuständigkeit
[Bearbeiten] Aufgaben
Die Aufgaben des Ministeriums erstrecken sich auf
- das Hochschulwesen (Universitäten, Universitätskliniken, Kunst- und Fachhochschulen)
- wissenschaftliche Forschungseinrichtungen
- Denkmalschutz und Denkmalpflege
- Kulturgüterschutz
- Museen und Kunstsammlungen
- Theater, Musik und bildende Kunst
- Archivwesen
- Bibliotheken
In der Regel bestehen die Aufgaben des Ministeriums in der Fach- und Rechtsaufsicht sowie in der Förderung von Wissenschaft und Kunst in Hessen. Außerdem ist das Ministerium für hochschul-, forschungs- und kulturpolitische Fragen zuständig.
[Bearbeiten] Behörden des Zuständigkeitsbereiches
- Archivschule Marburg
- Filmbewertungsstelle Wiesbaden
- Forschungsanstalt Geisenheim
- Hessische Landesbibliothek Wiesbaden
- Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden
- Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde
- Hessisches Landesmuseum Darmstadt
- Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
- Hessisches Staatsarchiv Marburg
- Landesamt für Denkmalpflege Hessen
- Museumslandschaft Hessen Kassel
- Museum Wiesbaden
- Staatstheater
- Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen
Diese Dienststellen sind dem Ministerium direkt unterstellt. Darüber hinaus besteht aufgrund des Hessischen Denkmalschutzgesetzes eine Fachaufsicht über die 37 unteren Denkmalschutzbehörden des Landes.
[Bearbeiten] Organisation
An der Spitze des Ministeriums steht der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst als politisch verantwortlich für das Ressort. Amtsinhaber waren bisher:
| Amtsinhaber | Amtszeit | Anmerkung |
|---|---|---|
| Vera Rüdiger (SPD) | 1984–1987 | |
| Wolfgang Gerhardt (FDP) | 1987–1991 | zugleich stellvertretender Ministerpräsident |
| Evelies Mayer (SPD) | 1991–1995 | |
| Christine Hohmann-Dennhardt (SPD) | 1995–1999 | Rücktritt, Wechsel an das Bundesverfassungsgericht |
| Hartmut Holzapfel (SPD) | Januar–April 1999 | geschäftsführend; zugleich Hessischer Kultusminister |
| Ruth Wagner (FDP) | 1999–2003 | zugleich stellvertretende Ministerpräsidentin |
| Udo Corts (CDU) | 2003–31. März 2008 | Rücktritt |
| Silke Lautenschläger (CDU) | 2008–2009 | zugleich: Hessische Sozialministerin; 1.–5. April 2008: In Vertretung ihres zurückgetretenen Vorgängers; seit 5. April 2008 nahm sie im Rahmen der geschäftsführenden Landesregierung das Resort geschäftsführend als Staatsministerin wahr. |
| Eva Kühne-Hörmann (CDU) | seit 5. Februar 2009 |
Der Ministerin steht ein Staatssekretär zur Seite, derzeit Ingmar Jung. Er leitet als Amtschef und oberster Beamter die innere Struktur des Ministeriums.
Das Ministerium umfasst vier Abteilungen:
- Organisation, Personal, Finanzen, Recht
- Investitionsplanung, Informationstechnologie, Internationale Angelegenheiten, Belange der Studierenden
- Hochschulen und Forschung
- Kultur und Kunst
[Bearbeiten] Quellen
- Neuer Herr in altem Haus. Festschrift zum Einzug des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst in die „Alte Post“ in Wiesbaden Rheinstraße 23 - 25 / Luisenstraße 10-12. Ohne Ort. 1987.
- Internetpräsenz des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst
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