Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

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Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst ist das Hochschul- und Kulturministerium des Landes Hessen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst wurde am 4. Juli 1984 aus dem Hessischen Kultusministerium ausgegründet. Das Kultusministerium blieb danach für Schul- und einen Teil der Kirchenangelegenheiten zuständig.

Seit 1987 ist das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in einem angemieteten, gründerzeitlichen Bürogebäude zwischen Rheinstraße und Luisenstraße in Wiesbaden untergebracht, das bis 1975 als Wiesbadener Hauptpost diente und anschließend entsprechend umgebaut und renoviert wurde.

[Bearbeiten] Zuständigkeit

[Bearbeiten] Aufgaben

Die Aufgaben des Ministeriums erstrecken sich auf

In der Regel bestehen die Aufgaben des Ministeriums in der Fach- und Rechtsaufsicht sowie in der Förderung von Wissenschaft und Kunst in Hessen. Außerdem ist das Ministerium für hochschul-, forschungs- und kulturpolitische Fragen zuständig.

[Bearbeiten] Behörden des Zuständigkeitsbereiches

Diese Dienststellen sind dem Ministerium direkt unterstellt. Darüber hinaus besteht aufgrund des Hessischen Denkmalschutzgesetzes eine Fachaufsicht über die 37 unteren Denkmalschutzbehörden des Landes.

[Bearbeiten] Organisation

An der Spitze des Ministeriums steht der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst als politisch verantwortlich für das Ressort. Amtsinhaber waren bisher:

Amtsinhaber Amtszeit Anmerkung
Rüdiger, VeraVera Rüdiger (SPD) 1984–1987
Gerhardt, WolfgangWolfgang Gerhardt (FDP) 1987–1991 zugleich stellvertretender Ministerpräsident
Mayer, EveliesEvelies Mayer (SPD) 1991–1995
Hohmann-Dennhardt, ChristineChristine Hohmann-Dennhardt (SPD) 1995–1999 Rücktritt, Wechsel an das Bundesverfassungsgericht
Holzapfel, HartmutHartmut Holzapfel (SPD) Januar–April 1999 geschäftsführend; zugleich Hessischer Kultusminister
Wagner, RuthRuth Wagner (FDP) 1999–2003 zugleich stellvertretende Ministerpräsidentin
Corts, UdoUdo Corts (CDU) 2003–31. März 2008 Rücktritt
Lautenschläger, SilkeSilke Lautenschläger (CDU) 2008–2009 zugleich: Hessische Sozialministerin; 1.–5. April 2008: In Vertretung ihres zurückgetretenen Vorgängers; seit 5. April 2008 nahm sie im Rahmen der geschäftsführenden Landesregierung das Resort geschäftsführend als Staatsministerin wahr.
Kühne-Hörmann, EvaEva Kühne-Hörmann (CDU) seit 5. Februar 2009

Der Ministerin steht ein Staatssekretär zur Seite, derzeit Ingmar Jung. Er leitet als Amtschef und oberster Beamter die innere Struktur des Ministeriums.

Das Ministerium umfasst vier Abteilungen:

  1. Organisation, Personal, Finanzen, Recht
  2. Investitionsplanung, Informationstechnologie, Internationale Angelegenheiten, Belange der Studierenden
  3. Hochschulen und Forschung
  4. Kultur und Kunst

[Bearbeiten] Quellen

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