Hetzles
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Forchheim | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Dormitz | |
| Höhe: | 340 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,74 km² | |
| Einwohner: |
1.298 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 111 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91077 | |
| Vorwahl: | 09134 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FO | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 74 137 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 3 91077 Hetzles |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Franz Schmidtlein (Bürger aus Hetzles und Honings) | |
| Lage der Gemeinde Hetzles im Landkreis Forchheim | ||
Hetzles ist eine Gemeinde im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken) und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dormitz. Ortsteile sind Hetzles und Honings.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Hetzles liegt zwischen Nürnberg und Bamberg und ist von beiden Städten jeweils ca. 30 Kilometer entfernt.
Direkt am Tor zur Fränkischen Schweiz unterhalb des Berges Hetzlas gelegen, ist es als Kirschendorf bekannt. Für Wander- und Fahrradfreunde gibt es rund um den Hetzleser Berg befestigte Touren.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Hetzles hat 2 amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Hetzles
- Honings
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn):
Effeltrich, Kunreuth, Igensdorf, Neunkirchen am Brand, Langensendelbach
[Bearbeiten] Geschichte
Auf dem Hetzleser Berg, einem Tafelberg, befinden sich ein Ringwall und einige Abschnittsbefestigungen. Die dort gemachten Funde sind hallstatt- und laténezeitlich. Ein gewisser Hetzilo (Heinrich von Schweinfurt) gab dem Ort seinen Namen. Der Name Hetzles wurde auf den langgestreckten Bergzug, der als Teil der Fränkischen Alb weit in die Regnitzfalte vorspringt, übertragen.
1109 wurde Hetzles zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Am Tage der Einweihung der St. Jakobs-Kirche in Bamberg am 25. Juli 1109 schenkte Bischof Otto I. dem Kloster St. Jakob neben anderen Dörfern auch Hetzles. In dem Testamantumbonorum, dem Verzeichnis der geschenkten Güter, kommt der Name Hetzles je fünfmal in deutscher und lateinischer Sprache vor (cemehezeles, villa hecelonis, curia hecelonis). In der Schenkungsurkunde heißt es „Bischoff Otto von Bamberg an das Stift Jakob vermacht: vom Dorfe Cemehezeles und Honungen einen Herrenhof, sieben Sölden und vier Herdstellen im Dorfe Cembahe, eine Sölde mit aller Nutzung“.
Hetzles im heutigen Regierungsbezirk Oberfranken gehörte im Mittelalter und in früher Neuzeit zur Domdechantei des Hochstifts Bamberg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern.
[Bearbeiten] Religion
Hetzles ist ein katholisch geprägter Ort. Die Dorfkirche ist dem heiligen Laurentius geweiht. Die ehemalige Wehrkirche wurde abgerissen und aus den Steinen die heutige Kirche gebaut.
Der Kindergarten in Hetzles wird von der Kirche gefördert.
Durch die Zuwanderung neuer Bürger hat sich der Anteil evangelischer Bürger erhöht. Eine eigene Kirche gibt es aber nicht.
[Bearbeiten] Politik
Bei der Kommunalwahl 2008 erhielt der 1. Bürgermeister Franz Schmidtlein (Bürger aus Hetzles und Honings) 76,8 % der Stimmen.
[Bearbeiten] Gemeinderat nach der Kommunalwahl 2008
| Stimmen | Sitze | ||
| Bürgerblock Hetzles | 6408 | 5 | |
| Bürger aus Hetzles und Honings | 5765 | 4 | |
| Freie Wähler | 3605 | 3 |
Die Gruppe der Freien Wähler nennt sich seit August 2010 Bürgerforum Hetzles und Honings e. V.
[Bearbeiten] Liste der Bürgermeister
- 1870–1882 Johann Bayer
- 1882–1894 Johann Fees
- 1894–1903 Friedrich Maier
- 1903–1919 Sebastian Schmitt
- 1919–1933 Johann Georg Albert
- 1933–1935 Johann Kauper
- 1935–1939 Johann Ludwig Mehl
- 1939–1945 Franz Förtsch
- 1945–1953 Peter Ziegelbauer
- 1953–1964 Johann Albert
- 1964–1984 Jakob Deinlein
- 1984–1996 Bruno Braun
- seit 1996 Franz Schmidtlein
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: Über einem von Silber und Blau geteilten Schildfuß in Rot ein schräglinks gestellter silberner Bischofsstab, beseitet von drei gestielten Kirschen und einem silbernen Ammonshorn.
Der von Silber und Blau geteilte Schildfuß erinnert an die adlige Familie von Breitenstein, die schon im 14. Jahrhundert auf dem Hetzles ansässig war. Der Bischofsstab weist auf den aus Hetzles stammenden Michael von Deinlein hin, der von 1858 bis 1875 Erzbischof von Bamberg war. Die Kirschen sprechen für das Kirschendorf Hetzles; das Ammonshorn erinnert an fossile Funde.
[Bearbeiten] Tradition und Trachten
An zwei Festtagen des Jahres hat das Trachtenleben in Hetzles seine Höhepunkte: am Fronleichnams- oder Kränzelestag und an der Kirchweih am dritten Wochenende im August. Während am Fronleichnamstag der Charakter der Tracht Festtägliches und Feierliches ausdrückt, wird am Kirchweihtag mehr der fröhliche weltliche Sinn in den Trachten zur Schau getragen. Der verschiedene Charakter der beiden Feste spiegelt sich so in der Tracht und in den Farben wider.
Am Fronleichnamstag, dem Hochfest der Kirche, sind die Trachtenfarben vor allem der jüngeren Mädchen und der jungen Frauen mehr ernst, aber doch froh gestimmt. Der barocke Charakter dieser Festtagstracht stimmt überein mit den Barockheiligen, die die Mädchen tragen. Das Rot und Violett der Kirchenfahnen harmoniert mit den Farben der Trachten, die auch einen bläulichen und grünlichen Ton in das Farbengemälde mischen. Die schwerfallenden Röcke sind ein Kontrast zu den seidenen Schobben, die durch Zierborden und etwas Samt ausgeputzt, das barocke Bild ergeben. Die festtägigen weißen, roten und farbigen Kopftücher der Bäuerinnen vervollständigen die Farbenharmonie.
[Bearbeiten] Weblinks
- Website der Gemeinde Hetzles
- Hetzles: Wappengeschichte vom HdBG
- Foracheim: Hetzles
- Hetzles: Amtliche Statistik des LStDV
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111102/184045&attr=OBJ&val=1202
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