Heupelzen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Altenkirchen (Westerwald) | |
| Verbandsgemeinde: | Altenkirchen (Westerwald) | |
| Höhe: | 310 m ü. NN | |
| Fläche: | 2,58 km² | |
| Einwohner: |
269 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 104 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 57612 | |
| Vorwahl: | 02681 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AK | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 32 051 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Rathausstraße 13 57610 Altenkirchen |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Bernd Ochsenbrücher | |
| Lage der Ortsgemeinde Heupelzen im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) | ||
Heupelzen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenkirchen an.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Der in 309 m Höhe gelegene Hauptort Heupelzen ist von Weiden und Wäldern des Staatsforstes Altenkirchen umgeben.
Die Gemeinde umfasst zwei Ortsteile: Heupelzen und das 1 km nordöstlich gelegene Beul. Nur die linke, westliche Straßenseite von Beul gehört allerdings zur Gemeinde Heupelzen, die andere Seite von Beul ist ein Ortsteil von Busenhausen.
Weitere Nachbargemeinden sind Ölsen im Nordwesten, Birkenbeul im Norden, Busenhausen im Osten, Kettenhausen im Süden sowie Oberirsen und Wölmersen im Westen.
Geschichte [Bearbeiten]
Heupelzen wurde erstmals 1493 urkundlich als Huypeltzhusen erwähnt, als ein örtlicher Hof an die Kirche in Hilgenroth verkauft wurde. Der heutige Ortsname setzt sich vermutlich zusammen aus der Endung „-zen“ als Zusammenziehung von „-hausen“ und der näheren Bestimmung „Heupel“, vermutlich in der Bedeutung Hübbel/Hügel. Dies könnte auf den nahen Beulskopf hinweisen, die höchste Erhebung in der Verbandsgemeinde Altenkirchen.
Heupelzen gehörte zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Sayn, die bereits seit dem 12. Jahrhundert umfangreiche Besitzungen im Gebiet Westerwald und Eifel hatten. Nachdem die ältere Linie der Grafen von Sayn 1606 erloschen war, kam Altenkirchen an die Grafen von Sayn-Wittgenstein-Sayn. Nach dem Tode des letzten Grafen 1636 erbten die beiden Erbtöchter die Grafschaft und teilten sie schließlich in Sayn-Hachenburg und Sayn-Altenkirchen. Beul und Heupelzen gehörten damals zu Sayn-Altenkirchen und lagen damit im Grenzbereich zu den Kirchspielen Hamm und Birnbach, welche Sayn-Hachenburg zugeordnet wurden. Der Grenzbereich der Grafschaften ist noch heute teilweise durch Grenzgräben und alte Grenzsteine erkennbar.
Wahrzeichen des Ortes ist heute der 35 m hohe Raiffeisen-Aussichtsturm.
- Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]
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Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Heupelzen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Auf dem Beulskopf befindet sich der Raiffeisen-Turm mit Aussicht ins Rothaargebirge, Siebengebirge sowie bis zur Hohen Acht (747 m) in der Eifel, Entfernung 57 km.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Heupelzen ist noch landwirtschaftlich geprägt, entwickelt sich jedoch zunehmend zu einer Wohngemeinde.
Verkehr [Bearbeiten]
Die Nähe zur Stadt Altenkirchen sowie zum Bahnhof Au/Sieg bietet gute Verbindungsmöglichkeiten. Zwischen Altenkirchen, Heupelzen und Hamm verkehrt eine Buslinie.
Literatur [Bearbeiten]
- Ortsgemeinde Heupelzen (Hrsg.): 500 Jahre Heupelzen. 1493-1993, Heupelzen 1993.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Infothek
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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