Heuthen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heuthen
Heuthen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heuthen hervorgehoben
51.33194444444410.223055555556410Koordinaten: 51° 20′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Leinetal
Höhe: 410 m ü. NHN
Fläche: 10,08 km²
Einwohner: 739 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37308
Vorwahl: 036084
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 047
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 73
37308 Bodenrode-Westhausen
Webpräsenz: www.heuthen.de
Bürgermeister: Michael Gaßmann
Lage der Gemeinde Heuthen im Landkreis Eichsfeld
Niedersachsen Hessen Kyffhäuserkreis Landkreis Nordhausen Unstrut-Hainich-Kreis Am Ohmberg Am Ohmberg Am Ohmberg Arenshausen Asbach-Sickenberg Berlingerode Bernterode (bei Heilbad Heiligenstadt) Birkenfelde Bodenrode-Westhausen Bornhagen Brehme Breitenworbis Büttstedt Buhla Burgwalde Deuna Dieterode Dietzenrode-Vatterode Dingelstädt Ecklingerode Effelder Eichstruth Ferna Freienhagen (Eichsfeld) Fretterode Geisleden Geismar Gerbershausen Gernrode (Eichsfeld) Gerterode Glasehausen Großbartloff Hausen (Eichsfeld) Haynrode Heilbad Heiligenstadt Helmsdorf (Eichsfeld) Heuthen Hohengandern Hohes Kreuz Hundeshagen Kallmerode Kefferhausen Kella Kella Kirchgandern Kirchworbis Kleinbartloff Kreuzebra Krombach (Eichsfeld) Küllstedt Leinefelde-Worbis Lenterode Lindewerra Lutter (Eichsfeld) Mackenrode (Landkreis Eichsfeld) Marth Niederorschel Pfaffschwende Reinholterode Röhrig Rohrberg (Eichsfeld) Rustenfelde Schachtebich Schimberg Schönhagen (Eichsfeld) Schwobfeld Steinbach (Eichsfeld) Sonnenstein (Gemeinde) Steinheuterode Tastungen Teistungen Thalwenden Uder Volkerode Deuna Wachstedt Wahlhausen Wehnde Wiesenfeld (Eichsfeld) Wingerode WüstheuterodeKarte
Über dieses Bild

Heuthen ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal im thüringischen Landkreis Eichsfeld.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung geht auf eine Schenkungsurkunde derer von Kirchberg aus dem Jahr 1146 zurück. Zwei ältere Nennungen, um 724 zur Zeit des Bonifatius (als Heiten) und um 950 sind nicht mit einer Urkunde zu belegen. Heuthen ist eines der ältesten Dörfer der Region. Der Ort gehörte bis zur Säkularisation zu Kurmainz, von 1815 bis 1945 war der Ort Teil der preußischen Provinz Sachsen.

1945 bis 1949 war der Ort Teil der sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 lag der Ort nahe der innerdeutschen Grenze.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau eine goldene Kirche, den Turm vorn, oben beseitet von je einem silbernen Eichenblatt.“

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 813
  • 1995: 794
  • 1996: 798
  • 1997: 797
  • 1998: 803
  • 1999: 802
  • 2000: 800
  • 2001: 789
  • 2002: 784
  • 2003: 774
  • 2004: 787
  • 2005: 797
  • 2006: 792
  • 2007: 781
  • 2008: 781
  • 2009: 767
  • 2010: 763
  • 2011: 751
  • 2012: 745
  • 2013: 739
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Heuthen setzt sich aus acht Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: 3 Sitze
  • Wahlvorschlag AL: 5 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[2]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Michael Gaßmann wurde am 6. Juni 2010 gewählt.[3]

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Religion[Bearbeiten]

In Heuthen befindet sich die Filialkirche St. Nikolaus (erbaut 1745-1749), eine der schönsten barocken Dorfkirchen des Eichsfeldes, der Pfarrei St. Cosmas und Damian in Geisleden. Seit dem 8. September 2013 gibt es auch einen Kunstführer zur Kirche. Ab 1. Advent öffnet jedes Jahr eine Krippenausstellung mit über 400 Darstellungen! Sehenswert ist auch die zu Geisleden gehörende barocke Filialkirche St. Martin (erbaut 1756-1758) in Flinsberg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

An der Gemarkungsgrenze zum östlichen Nachbarort Kefferhausen erstreckte sich im Mittelalter die Wüstung Werdingshausen, von deren Existenz heute die dort befindliche Wallfahrtskapelle zeugt. Der Weg zur Kapelle wurde ab 1910 zu einer Allee mit etwa 100 seltenen Schwedischen Mehlbeerbäumen aufgewertet. Diese gilt nun als Naturdenkmal.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.
  4.  Ewald Heerda: Linden an der Werdingshäuser Kirche und Schwedische Mehlbeeren-Alleen. In: Entdeckungen im Eichsfeld. Wissenswertes aus Wald und Flur. Selbstverlag des Autors, Heiligenstadt 1993, S. 34.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Heuthen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien