Hi-Lo Country

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Hi-Lo Country (Kino und DVD)
Hi-Lo Country – Im Land der letzten Cowboys (TV)
Originaltitel The Hi-Lo Country
Produktionsland USA, Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1998
Länge 114 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Stephen Frears
Drehbuch Walon Green
Produktion Tim Bevan
Barbara De Fina
Eric Fellner
Martin Scorsese
Musik Carter Burwell
Kamera Oliver Stapleton
Schnitt Masahiro Hirakubo
Besetzung

Hi-Lo Country (Originaltitel: The Hi-Lo Country, Alternativtitel: Hi-Lo Country – Im Land der letzten Cowboys) ist ein US-amerikanisch-britisches Filmdrama von Stephen Frears, das 1998 produziert wurde. Die Handlung beruht auf einem Roman von Max Evans.

Handlung[Bearbeiten]

Die Cowboys Big Boy Matson und Pete Calder freunden sich kurz vor dem Zweiten Weltkrieg an. Nach dem Krieg arbeiten sie für den Ranchbetreiber Hoover Young. Sie konkurrieren mit dem Großbetrieb von Jim Ed Love, der das Vieh mit industriellen Methoden züchtet.

Beide Männer verlieben sich in die verheiratete Mona Birk, doch Mona entscheidet sich für Big Boy. Als Hoover stirbt, übernimmt Big Boy seine Ranch. Schließlich wird Big Boy von seinem jüngeren Bruder Little Boy, der sich von Big Boy bevormundet und gedemütigt fühlt, erschossen. Die Tat wird als Selbstverteidigung dargestellt, da Little Boy das einzig verbliebene Familienmitglied ist, das seine Mutter noch ernähren kann. Pete Calder droht Little Boy, die Erinnerung an dessen Bruder nicht zu beschmutzen, bevor er nach Kalifornien zieht.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Kenneth Turan lobte in der Los Angeles Times das Spiel von Billy Crudup, Woody Harrelson, Patricia Arquette und Penélope Cruz. Er lobte ebenfalls die Bilder.[1]
  • Desson Howe kritisierte in der Washington Post das Spiel von Woody Harrelson und Billy Crudup. Er schrieb, dass der Film nicht apologetisch sei.[2]
  • Das Lexikon des Internationalen Films schreibt: „In rohem, archaischem Tonfall erzählt, überzeugt dieses in seiner Anlage konventionelle Psychodrama durch die Wucht seiner Landschaftsfotografie und die Einbindung in die Ästhetik existentialistischer Spätwestern.“[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  • Sam Peckinpah unternahm einst den Versuch der Produktion des Films, aber er starb frühzeitig.
  • Der Film wurde in New Mexico gedreht.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vollständige Kritik in der LA Times
  2. Vollständige Kritik in der Washington Post
  3. Hi-Lo Country im Lexikon des Internationalen Films.