Hi-Tech Automotive & Superformance

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Hi-Tech Automotive & Superformance
Logo der Hi-Tech Automotive & Superformance.svg
Rechtsform Limited
Gründung 1992: Hi-Tech Automotive
1999: Hi-Tech Automotive & Superformance
Sitz 1992 bis 1999: Kapstadt, Westkap, Südafrika
seit 1996: Irvine, Kalifornien, Vereinigte Staaten
seit 1999: Port Elizabeth, Ostkap, Südafrika
Leitung Lance Stander (USA)
Jimmy Price
Richard Beer
Branche Automobilproduktion
Website superformance.com

Hi-Tech Automotive ist ein von Jimmy Price und Richard Beer im Frühjahr 1992 gegründeter Automobilhersteller / Kit Car-Hersteller mit Firmensitz in Kapstadt. 1999 wurde dann der Herstellername auf Hi-Tech Automotive & Superformance verlängert und der Firmensitz ein halbes Jahr später aus logistischen Gründen nach Port Elizabeth verlagert. Bekannt wurde das Unternehmen vor allem durch den Lizenzbau des Noble M400 und einiger anderer Raritäten.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

Erstes Modell des Herstellers war der Hi-Tech S-1, später auch als Superformance S-1 im Export, ein Roadster in moderner Form eines Lotus Super Seven. Hergestellt wurde der Roadster aus Fahrzeugteilen des südafrikanischen Ablegers der Ford Motor Company. Das Fahrzeug wurde auf dem amerikanischen Markt ausschließlich als Bausatz vertrieben. Zum Einsatz kam ein Reihen-Vierzylinder-Ottomotor mit einem Hubraum von 1988 cm³. Die Leistung lag bei 125 kW und 147 kW. Obwohl die Produktion des Modells für den heimischen Markt bereits 1994 eingestellt wurde, war der S-1 auf dem Exportmarkt der erste Erfolg des Herstellers. 2002 kam der S-1 unter dem Markennamen Superformance auch nach Europa und wurde von einem niederländischen Händler importiert, allerdings ohne eine einzige Zulassung in Europa. Im März 2002 wurde die Produktion des S-1 komplett eingestellt.

Das zweite, ebenfalls im Export erfolgreiche Modell war die Hi-Tech S/C Cobra, ein Lizenzbau der Shelby Cobra 427. Für diese auf einem Rohrrahmen aufbauende Version standen die gleichen Motorisierungen zur Wahl wie beim S-1. 1996 wurde das Modell vom Superformance Mk. II abgelöst. Die aktuelle und dritte Version, Superformance Mk. III benannt, wird seit 2007 hergestellt und steht in drei Ausführungen zur Wahl, dem Mk. III, dem Mk. III Roadster und dem Mk. III-R Edition. Bei diesen Einheiten kommen nun auch Motoren des Typs Ford Racing 351 Windsor oder auf Wunsch Ford FE Big Blocks der Reihen 289 und 302 zum Einsatz.

Ein Sportcoupé namens Superformance Brock Coupé brachte der Hersteller 2003 auf den Markt. Dieser ist ein Nachbau des 1964er Shelby Daytona, lizenziert durch den ehemaligen Rennfahrer Carroll Shelby. Der Motor wurde von der Chevrolet Corvette übernommen. Der Kunde hat so die Wahl zwischen den Typen LS3, LS7 und LS9. Die Produktion dieses Modells wurde 2009 in Port Elizabeth eingestellt. Bei Superformance UK wird dieses Modell noch weiterhin gebaut. Allerdings wurde es für den europäischen Markt umbenannt und trägt unter der Seriennummer CSX9000 wieder den Originalnamen Shelby Daytona Coupé und wird aus fabrikneuen Fahrzeugteilen von Carroll Shelby International montiert. Der Kunde kann zwischen einer Fiberglas- und einer Aluminiumkarosserie wählen.

Das Brock Coupé, dessen Produktion in Südafrika 2009 eingestellt worden war, wurde durch den Superformance GT40 Continuation, einen Nachbau des Ford GT40 Mk. II Type A (lizenziert durch die Safir Spares LLC), abgelöst. 2010 kamen auch die Versionen GT40 Mk. I und GT40-R hinzu.

Ebenfalls 2009 präsentierte die Hi-Tech Automotive & Superformance auch den wahlweisen offenen oder geschlossenen Superformance Corvette Grand Sport, der in Lizenz der General Motors und der Duntov Motor Company LLC produziert wird. Der 1962 von Zora Arkus Duntov entwickelte Sportwagen, der damals in einer Auflage von 125 Exemplaren aufgelegt wurde, befindet sich so erneut in Serienproduktion. Die US-Version des Sportwagen wird von der Duntov Motor Company, LLC in Farmers Branch, Texas montiert. Erste Schlagzeilen machte die von Duntov restaurierte Version bereits im Jahre 2005 als Duntov LightWeight. Erst 2009 gelang es dem Hersteller in Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Hi-Tech Automotive & Superformance ein serienreifes Modell zu schaffen, das auf allen Märkten zugelassen werden kann. Eingesetzt werden bei der Corvette Ottomotoren des Types General Motors ZZ4 mit einer Leistung von 257 kW. Garantie und Service für das Fahrzeug innerhalb der ersten drei Zulassungsjahre übernimmt für das Fahrzeug nicht der Hersteller, sondern der Chevrolet-Vertragshändler.

Im Auftrag des Unternehmens Perana baut Hi-Tech & Superformance auch den Supersportwagen Perana Z-One.

Weblinks[Bearbeiten]

Herstellerseiten[Bearbeiten]

Weitere Links[Bearbeiten]