Hieroglyphenschrift

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hieroglyphenschrift (von altgriechisch ἱερός hierós ‚heilig‘ sowie γλυφή glyphē‚ Eingegrabenes, Gravüre‘)[1] ist eine unspezifische Bezeichnung für Schriften, welche sich im Wesentlichen aus Zeichen in Form von schematischen Bildern (Piktogrammen) zusammensetzen.

Die bekannteren Hieroglyphen sind logosyllabische Schriften, die aus Logogrammen und Silbenzeichen (bzw. bei den ägyptischen: Konsonanten) bestehen; die kretischen Hieroglyphen scheinen eine Logogrammschrift wie das Chinesische zu sein. Dagegen funktionieren reine Bilderschriften wie die Dongba der Naxi nur als Gedächtnisstütze, das heißt, es wird nicht jedes Wort aufgeschrieben. Die ersten Hieroglyphen wurden im Niltal in der Vordynastischen Zeit erfunden. Nach der altägyptischen Überlieferung hat Thot, der Gott der Weisheit, die Hieroglyphen geschaffen. Die Ägypter nannten sie daher „Schrift der Gottesworte“.

Im Einzelnen wird unterschieden:

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hieroglyphen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Hieroglyphe – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Wilhelm Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky, München/Wien 1965.