High 5s

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Das Projekt High 5s ist eine internationale Kooperation zur weltweiten Implementierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit in Krankenhäusern. Das Projekt wurde 2006 durch den Commonwealth Fund, die WHO World Alliance for Patient Safety und das WHO Collaborating Centre for Patient Safety initiiert. Der Name High 5s bezieht sich auf die ursprünglichen Projektziele, nach denen im Lauf von 5 Jahren die Häufigkeit von 5 bedeutsamen Patientensicherheitsproblemen in 5 Ländern signifikant reduziert werden sollte.

Organisation[Bearbeiten]

Im Jahr 2011 sind folgende 8 Länder projektbeteiligt: Australien, Frankreich, Kanada, Niederlande, Singapur, Trinidad & Tobago und die USA. In all diesen Staaten wurden als nationale Koordiationszentren sogenannte Lead Technical Agencies (LTA) eingerichtet. In Deutschland sind dies – mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin und das Aktionsbündnis Patientensicherheit. Die Gesamtkoordination erfolgt durch die Joint Commission International als WHO Collaborating Centre for Patient Safety.

Ziele[Bearbeiten]

Ziele von High 5s sind die Implementierung und Evaluation standardisierter Handlungsempfehlungen zur nachhaltigen Verbesserung der Patientensicherheit.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Zu den wesentlichen Aktivitäten des Projektes gehören die Entwicklung, Implementierung und Analyse Problem-spezifischer Standard-Operating-Protocols (SOPs) sowie entsprechender Qualitätsindikatoren zue Evaluation. Im Fokus des Projekts stehen zunächst drei Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von Behandlungsfehlern und zur Optimierung folgender Probleme in der Patientenversorgung:

  1. Vermeidung von Eingriffsverwechslungen,
  2. Sicherstellung der richtigen Medikation bei Übergängen im Behandlungsprozess (Medication Reconciliation),
  3. Management von konzentrierten injizierbaren Medikamenten.

Weblinks[Bearbeiten]

Beteiligte Organisationen

Nationale Koordinationszentren (Lead Technical Agencies)