Highball

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Ein klassischer Highball: Gin and Tonic

Highball ist eine Cocktail-Kategorie, die eng mit Longdrinks verwandt ist. Der Hauptunterschied besteht im Grunde in der Verwendung eines kleineren Glases. Zudem werden Highballs fertig zubereitet angeboten, wohingegen bei Longdrinks oftmals noch der Rest des Fillers daneben steht.

Highballs bestehen aus einer Basisspirituose, einem optionalen Filler und Soda. Der Anteil der nichtalkoholischen Zutaten überwiegt von daher, wobei der Anteil der Spirituose von 2cl bis 6 cl variiert. Serviert wird immer in einem Highballglas, einem hohen Becherglas das mit Eiswürfeln gut gefüllt ist. Dekoration spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Der ursprünglichste Highball ist vermutlich der „Scotch and Soda“. In den 1950er Jahren erlangte der Moscow Mule (Wodka und Ginger Beer) in den Vereinigten Staaten einige Bekanntheit, 50 Jahre später der Dark’n’Stormy (Rum und Ginger Beer). Auch die Klassiker Gin Tonic und Wodka Lemon zählen zur Familie der Highballs.

Eine spezielle Gruppe bilden die New England Highballs, deren Basisspirituose statt mit Soda bzw. kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken mit Cranberrysaft aufgefüllt werden. So besteht der Cape Cod (auch Cape Codder oder Vodka Cranberry) aus Wodka und Cranberrysaft (ersatzweise Preiselbeersaft).

In den Romanen des Autors F. Scott Fitzgerald gehören Highballs zum „Inventar“; sie werden von den Protagonisten in beträchtlichen Mengen wie Limonade konsumiert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rob Chirico: Field Guide to Cocktails: How to Identify and Prepare Virtually Every Mixed Drink at the Bar. Quirk Books 2005, ISBN 9781594740633, S. 141–142 (Auszug in der Google-Buchsuche)