Hildesuse Gärtner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hildesuse Gärtner (* 1923 in Freiburg im Breisgau) ist eine ehemalige deutsche Skirennläuferin. Zwischen 1949 und 1952 wurde sie siebenfache Deutsche Meisterin. Nach ihrer aktiven Laufbahn schlug sie eine Karriere als Reporterin und Journalistin ein. Später trat sie als Autorin verschiedener Reiseberichte in Erscheinung.

Gärtner stammt aus einer der erfolgreichsten Skifamilien Deutschlands. Ihre Cousine Christl Cranz gilt als eine der erfolgreichsten Läuferinnen aller Zeiten. Auch ihr Vetter Rudolf Cranz feierte zahlreiche nationale und internationale Erfolge. Früh folgte sie den Fußstapfen ihrer Verwandten und rückte bereits im Alter von 14 Jahren in die deutsche Skinationalmannschaft auf. 1938 nahm sie an der Skiweltmeisterschaft im schweizerischen Engelberg teil. Ihre weitere sportliche Entwicklung wurde dann durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs unterbrochen. Gärtner wurde als Krankenschwester des Deutschen Roten Kreuzes in der Versorgung der verwundeten Soldaten eingesetzt.

Nach Kriegsende konzentrierte sie sich auf ihr Studium der Philosophie an der Universität Freiburg, wo sie auch 1949 promovierte. Im gleichen Jahr gewann sie in Oberstdorf im Slalom ihren ersten deutschen Meistertitel. Sechs weitere folgten in den nächsten drei Jahren: 1950 wurde sie Deutsche Meisterin in der Abfahrt und in der Kombination, 1951 und 1952 jeweils im Slalom und in der Kombination. 1950 gewann Gärtner den Riesenslalom und 1951 die Abfahrt der SDS-Rennen in Grindelwald.

Weblinks[Bearbeiten]