Hilfe, meine Familie spinnt

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Seriendaten
Originaltitel Hilfe, meine Familie spinnt!
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr 1992
Länge 25 Minuten
Episoden 26 in 1 Staffel
Genre Sitcom
Titelmusik Marianne RosenbergEr gehört zu mir
Erstausstrahlung 4. März 1993 (D) auf RTL
Besetzung

Hilfe, meine Familie spinnt war eine deutsche Fernsehserie von 1993. Die 26-teilige Serie ist eine Adaption der US-amerikanischen Fernsehserie Eine schrecklich nette Familie.

Handlung[Bearbeiten]

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Wie Vorbild Al Bundy ist Josef Strunk Schuhverkäufer. Seine Gattin Roswitha ist ebenso schlampig und sexhungrig wie das Original Peg, Tochter Biggi eine „Dumpfbacke“ wie Kelly. Waren die ersten Folgen fast exakte Kopien der US-amerikanischen Vorbildserie, wurde später versucht, auch eigene Ideen einzubinden. Das wirkte häufig als aufgesetzt. Besonders peinlich wirken Tim Stunks Versuche mit Hilfe seiner Schwester als Mädchen durchzugehen, um diese verstehen zu lernen. Hier wird jedes billige Klischee über Jungs in Mädchenkleidern bedient. Selbst ein Auftritt im Baywatch-Badeanzug mit vorgehaltener Sonnenblume im Schritt und zwei Luftballonbrüsten musste da her. Als ob nicht jeder vorher wüsste, dass dieses Outfit scheitern würde und die "Brüste" für ein Mädchen seines Alters extrem überdimensioniert waren. Selbst im später "gewähltem" Outfit wird jeder billige Joke gebracht und niemand würde ihn ernsthaft als Mädchen ansehen. Man weiß immer schon vorher, was passieren wird. Genau wie in der Folge, als Josef Strunk erkennen muss, dass Homosexualität doch nicht nur solche Menschen betrifft, wie er sie in seinen Vorurteilen meint zu kennen. Auch dabei wird wiederum jedes Vorurteil bedient und das Niveau sinkt in den Keller. Im Original wirft insbesondere Al Bundy immer wieder unerwartete, aber zutreffende Kommentare ein, was auch die anderen Darsteller immer wieder tun. In der deutschen Fassung gelingt dies den Protagonisten nie. Ihre Antworten sind immer vorhersehbar, insbesondere in den vom US-Original abweichenden Folgen. Man weiß faktisch immer schon vorher, was kommen wird. Die Autoren haben es nie verstanden, dass Niveau der Ursprungsserie zu erreichen, sondern wirkten immer wie ein billiger Abklatsch.

Kritik[Bearbeiten]

„… Hilfe, meine Familie spinnt ist eine fast wortgetreue Adaption der Erfolgs-Sitcom Eine schrecklich nette Familie. Die Originaldrehbücher wurden übernommen. Jeder einzelne Gag, aus den Originalfolgen schon bekannt, ist in der deutschen Version exakt gleich.“

Kabel-1-Serienlexikon

Die taz befand die Serie für „strunklangweilig“.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/24420/die_hand_in_der_hose.html