Hilterfingen

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Hilterfingen
Wappen von Hilterfingen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Thunw
BFS-Nr.: 0929i1f3f4
Postleitzahl: 3652
Koordinaten: 616766 / 17600246.7357.658562Koordinaten: 46° 44′ 6″ N, 7° 39′ 29″ O; CH1903: 616766 / 176002
Höhe: 562 m ü. M.
Fläche: 2.80 km²
Einwohner: 4058 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 1449 Einw. pro km²
Website: www.hilterfingen.ch
Hilterfingen

Hilterfingen

Karte
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Hilterfingen ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Thun des Kantons Bern in der Schweiz.

Die Dörfer des rechten Thunersee-Ufers, zu denen Hilterfingen und Hünibach gehören, werden der attraktiven Lage wegen oft auch als Goldküste oder Riviera des Thunersees umschrieben. Die Schlösser Hünegg und Eichbühl aus der zweiten Hälfte 19. Jh. gehören zu den imposantesten Bauwerken am Thunersee und zeugen von Reichtum. Ein weiteres Schloss, die Chartreuse, wurde nur wenige Jahrzehnte nach der Erbauung wieder abgerissen.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort besteht aus den beiden Ortsteilen Hünibach und Hilterfingen-Dorf und liegt am rechten Ufer des Thunersees und ist mit den Nachbargemeinden Thun und Oberhofen zusammengewachsen. Die Gemeindegrenze zu Thun verläuft von der Aare nördlich der Chartreuse vorbei zum Hünibach, diesem und dann in südöstlicher Richtung dem oberen Ende des Hilterfingen- und Tannenbühlwalds entlang. Vom Gehöft Im Saali gehts dann in südwestlicher Richtung hinunter zum Thunersee. Durch den Ortsteil Hünibach fliesst der gleichnamige Bach, während der durch Hilterfingen fliessende Bach einfach Dorfbach heisst. Der Louelibach trennt die beiden Ortsteile voneinander. Vom Gemeindeareal von 280 ha ist fast die Hälfte, nämlich 47,0 %, durch Wald und Gehölz bedeckt. Weitere 40,5 % sind Siedlungsfläche und nur 10,4 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt. Die restlichen Quadratmeter sind unproduktive Fläche.

Hilterfingen grenzt im Norden und Nordwesten an Thun , im Nordosten an Heiligenschwendi und im Südosten an Oberhofen .

Bevölkerung[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 2012 zählte die Gemeinde 4063 Einwohner. Von diesen waren 2024 (49,81 %) Schweizer Frauen, 1704 (41,93 %) Schweizer Männer, zugewanderte Frauen 158 (3,88 %), zugewanderte Männer 177 (4.35 %).

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeindepräsident heisst Gerhard Beindorff FDP (Stand 2012).

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 22.3 %, SP 17.5 %, BDP 16.9 %, FDP 13.0 %, GPS 9.8 %, glp 6.4 %, EDU 4.6 %, EVP 4.0 %, CVP 1.9 %.[2]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist durch die Autobuslinie 21 (Thun-Beatenbucht-Interlaken Ost Bahnhof) der Verkehrsbetriebe STI ans Netz des Öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Diese wiederum ersetzte den zwischen 1952 und 1982 verkehrten Trolleybus Thun–Beatenbucht. Um die am Hang entstandenen Quartiere zu erschliessen, verkehrt die Linie 22 der STI (der sogenannte Hangbus).

Die beiden grössten Ortsteile liegen an der Strasse Thun-Interlaken entlang des rechten Thunersee-Ufers. Die nächsten Autobahnanschlüsse sind Thun-Süd und Thun-Nord an der A6.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss Hünegg wurde 1861 bis 1863 vom Berliner Architekten Heino Schmieden im Auftrag des preussischen Barons Parpart im Stil der Loire-Schlösser erbaut. Heute beherbergt das Schloss das Museum für Wohnkultur des Historismus und des Jugendstils.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Die fränkische Kleinstadt Hersbruck in Bayern ist Partnerstadt von Hilterfigen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Elisabeth Müller (1885–1977), Jugendschriftstellerin, gestorben in Hünibach
  • Mathias Roten (1979–2008), Gleitschirmpilot aus Hünibach
  • Albert Rupp (1885–1958), Schweizer Luftfahrtpionier, geboren in Hilterfingen, gestorben in Hünibach

Literatur[Bearbeiten]

  • R. Ganz Hilterfingen und Hünibach , 2002
  • Hermann von Fischer: Schweizerische Kunstführer GSK, Band 726/727: Schloss Hünegg, Hilterfingen, Bern 2002, ISBN 3-85782-726-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hilterfingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. http://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2011/target/NAWAInternetAction.do@method=read&sprache=d&typ=21&gem=929.html abgerufen am 14. Juli 2012