Hinatsu Kōnosuke

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Hinatsu Kōnosuke (jap. 日夏 耿之介, eigentl.: Higuchi Kunito (樋口 國登); * 22. Februar 1890 in Iida; † 13. Juni 1971 in Tokio) war ein japanischer Lyriker, Literaturwissenschaftler und Übersetzer.

Hinatsu studierte an der Waseda-Universität, wo er als Professor für englische Literatur wirkte. 1915 gründete er die Zeitschrift Shijin. 1917 debütierte er mit dem von den Werken Oscar Wildes und Edgar Allan Poes beeinflussten Gedichtsammlung Tenshin no shō (転身の頌). Als Literaturwissenschaftler erhielt er 1949 für Kaitei-zōho Meiji-Taishō-shishi den Yomiuri-Literaturpreis. Für Nihon gendaishi taikei (Kompendium der japanischen Gegenwartsdichtung) wurde er 1951 mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet.

Quellen[Bearbeiten]

Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Hinatsu der Familienname, Kōnosuke der Vorname.