Hinterstoder

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Hinterstoder
Wappen von Hinterstoder
Hinterstoder (Österreich)
Hinterstoder
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Kirchdorf an der Krems
Kfz-Kennzeichen: KI
Hauptort: Mitterstoder
Fläche: 149,09 km²
Koordinaten: 47° 42′ N, 14° 9′ O47.69638888888914.149444444444591Koordinaten: 47° 41′ 47″ N, 14° 8′ 58″ O
Höhe: 591 m ü. A.
Einwohner: 904 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 6,1 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4573
Vorwahl: 07564
Gemeindekennziffer: 4 09 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hinterstoder 38
4573 Hinterstoder
Website: www.hinterstoder.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Helmut Wallner (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(13 Mitglieder)
2
8
3
Von 13 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Hinterstoder im Bezirk Kirchdorf an der Krems
Edlbach Grünburg Hinterstoder Inzersdorf im Kremstal Kirchdorf an der Krems Klaus an der Pyhrnbahn Kremsmünster Micheldorf in Oberösterreich Molln Nußbach Oberschlierbach Pettenbach Ried im Traunkreis Rosenau am Hengstpaß Roßleithen St. Pankraz Schlierbach Spital am Pyhrn Steinbach am Ziehberg Steinbach an der Steyr Vorderstoder Wartberg an der Krems Windischgarsten OberösterreichLage der Gemeinde Hinterstoder im Bezirk Kirchdorf an der Krems (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Ortsdurchfahrt gegen Ostrawitz (Mitte) und Spitzmauer (rechts)
Ortsdurchfahrt gegen Ostrawitz (Mitte) und Spitzmauer (rechts)
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Hinterstoder ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Kirchdorf an der Krems im Traunviertel mit 904 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014).

Geografie[Bearbeiten]

Hinterstoder liegt auf 599 m Höhe im Traunviertel, im Süden Oberösterreichs an der Grenze zur Steiermark im Quellgebiet des Steyr-Flusses am Fuße des Großen Priel (2514 m), des Kleinen Priel (2134 m), der Spitzmauer (2446 m) und der Ausläufer des Warschenecks (2389 m).

Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 15,3 km und von West nach Ost 16,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 149,5 km². 43,7 % der Fläche sind bewaldet und 6,9 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Hinterberg (148)
  • Hinterstoder (337)
  • Hutterer Böden (8)
  • Mitterstoder (256)
  • Tambergau (167)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Hinterstoder.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Grünau im Almtal OÖ Klaus an der Pyhrnbahn OÖ St. Pankraz OÖ
Grundlsee Stmk. Nachbargemeinden Vorderstoder OÖ
Tauplitz Stmk. Pürgg-Trautenfels, Wörschach Weißenbach bei Liezen Stmk.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Über drei silbernen, vom Schildfuß aufsteigenden Spitzen, deren mittlere höher ist als die beiden anderen, in Blau ein goldener, gestürzter Halbmond, besteckt mit einem goldenen Tatzenkreuz. Die Gemeindefarben sind Gelb-Blau.

Die Wappendarstellung kennzeichnet die geographische Lage des Gemeindegebietes, das von dem das Stodertal einschließenden, mächtigen Gebirgsmassiv der Spitzmauer, des Priel-Stockes und der Warscheneck-Gruppe geprägt wird.
Die mit einem Kreuz besteckte, gestürzte Mondsichel ist das Wappenbild des ehemaligen Kollegiatstiftes Spital am Pyhrn, das in Hinterstoder seinerzeit als Grundherrschaft bedeutenden Besitz hatte.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Hinterstoder gehörte bis 2012 zum Gerichtsbezirk Windischgarsten und ist seit dem 1. Jänner 2013 Teil des Gerichtsbezirks Kirchdorf an der Krems.

Urkundlich scheint die Benennung „Stoder“ erstmals in einem Kremsmünsterer Brief um 1240 auf und wird aus dem slawischen mit „kalt“ oder „steiniger Boden“ übersetzt. Als Tassilo III. 777 das Münster an der Krems entstehen ließ, war das Tal von den Slawen bewohnt. An der Traun endete das deutschsprachige Gebiet, jenseits begann Slowenien. Das Münster an der Krems sollte bekanntlich vor allem die Bekehrung der Alpenslawen in die Wege leiten.

Das Talbecken von Windischgarsten samt den bewaldeten Abhängen und die umgebenden Berge befanden sich schon im 11. Jahrhundert im Besitz des von Kaiser Heinrich II im Jahre 1007 gestifteten Bistums Bamberg. In der Folge entstand auf dem Boden dieses großräumigen Schenkungsgebietes auf Veranlassung dieses Bistums das Stift und die Herrschaft Spital am Pyhrn. Es sollte in erster Linie - ursprünglich Hospital - der Beherbergung von Pilgern dienen, die nach der Ewigen Stadt, nach Rom, oder Aquileja zogen, von wo aus sie - vor allem die Kreuzfahrer - die beschwerliche Reise in das Heilige Land antraten.

Zu diesem Herrschaftsbereich gehörte - zuletzt als Kollegialstift weltlicher Chorherren unter einem Propste - das Stodertal bis zur Auflösung 1807.

Der Teil des heutigen Gemeindegebietes links des Steyr-Flusses gehörte zur landesfürstlichen Herrschaft Klaus, erstmals ausgewiesen 1192, die zwischenzeitlich wiederum der Herrschaft Spital einverleibt war.

In die Zeit Josephs II. fallen die Anfänge einer Entwicklung zu einem Gemeinwesen. Vom Stift Spital 1774 eingesetzt, wirkte Adam Langeder als erster Lehrer in Hinterstoder. Er war vorher Stiftsschneider in Spital. 1778 wurde die Notschule zur Pfarrschule erhoben.

Pfarre[Bearbeiten]

Im Jahre 1783, als Georg Hammer Pfarrer und Matthäus Lichtenauer Kooperator von Vorderstoder waren, fasste das Collegialstift Spital, dessen Propst damals Josef Grundtner war, den Entschluss, im „inner Stoder“ eine selbständige Pfarre zu errichten. Dieser Entschluss wurde - wie die noch vorhandene Kopie der Errichtungsurkunde ausdrücklich angibt - nicht aus eigenem Antrieb, sondern auf Antrieb Kaiser Josephs II. gefasst. Hierzu dienten diverse Stiftungen, insbesondere wurden vom Stift Spital das „Gütl am Kleinbruderhof“ (jetzt Pfarrhof) für den zukünftigen Pfarrer angekauft und dessen Erträgnisse ihm zugewiesen.

Kirche[Bearbeiten]

1783 wurde mit dem Bau der Kirche, einer spätbarocken Saalkirche mit Turmhaube, begonnen und in 2 Jahren fertiggestellt. Es arbeiteten 18 Maurer, 1 Malterührer und 17 Zimmerleute. Die Benediktion erfolgte am „16. Herbstmonde des Jahres 1787“ Sonntag nach Kreuzerhöhung, deshalb auch „Heilige Kreuzkirche“ genannt.

Über Delegation des Bischofs von Linz erfolgte die feierliche Segnung durch Propst Josef Grundtner von Spital. Die kirchlichen Einrichtungsgegenstände sind hauptsächlich vom Stift Spital beigestellt worden. Mit Dekret vom 20. Oktober 1787 ernannte der Bischof von Linz, Graf Herberstein, den Kooperator von Vorderstoder, Matthäus Lichtenauer, zum Pfarrer von Inner- (Hinter-)stoder, welcher später der letzte Propst von Spital wurde. Von diesem Tag an hatte Hinterstoder seinen eigenen Pfarrer und war seelsorgerisch ganz unabhängig und selbständig. 1787 entstand auch das neue Schulgebäude (neben der Kirche).

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Aus der Zeit der napoleonischen Kriege wird berichtet, dass Pfarrer Franz Xaver Gesser (1807–1810) bei der Anwesenheit feindlicher Truppen durch kluges Benehmen und gute Bewirtung der Offiziere vieles Üble von der Gemeinde abgewendet und die Bewohner über die ihnen „abgerungenen beschwerlichen Opfer“ aufgemuntert und dadurch gute Ordnung bewirkt habe. Pfarrer Gesser, der aus Biberach im Schwabenland stammte, sprach französisch und war sehr gebildet, da er in Wien und Graz Kirchenrecht, Kirchengeschichte und Altertumskunde studiert hatte. Ebenso wird von „Sachsen“, die in Hinterstoder im Quartier lagen, berichtet, die von der Bevölkerung große Opfer abverlangten, plünderten und damit die herrschende Not noch vermehrten.

Am 6. November 1817 erhielten die Gemeinden Hinterstoder und Vorderstoder das Recht zur alljährlichen Abhaltung eines Hornviehmarktes am 10. Oktober in Hinterstoder. Es ist dies die älteste noch erhaltene Pergamenturkunde, die von Kaiser Franz I. persönlich gezeichnet wurde. Erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Grundherrschaft zu Ende ging und die freie Ortsgemeinde "Innerstoder" in den Grenzen der Josephinischen Katastralgemeinde entstand, entwickelte sich ein Eigenleben, das die Aufwärtsentwicklung einleitete.

Dominierend in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren die Waldwirtschaft und die Jagd, sowie Großgrundbesitz - Religionsfonds, Herzöge von Württemberg u.a.

1874 erhielt Hinterstoder ein Postamt, 1894 eine Telegrafenverbindung mit Windischgarsten und 1909 eine Telefonverbindung.

1879 erfolgte die Gründung des Musikvereins, welcher noch heute als Trachtenmusikkapelle Hinterstoder aktiv ist.

1890 nahm der Fremdenverkehr seinen Anfang (erste Aufzeichnung über Fremdennächtigungen.) 1897 erhielt die Gemeinde einen Gendarmerieposten.

Um die Jahrhundertwende begann der etappenweise Ausbau der Stodertal Straße von der Pyhrnpass Straße in der Steyr-Bruck aus. Der erste Arzt, der in der Gemeinde seine Praxis ausübte, war Adolf Hauser 1897. Vorher hatten die ärztlichen Betreuer in Vorderstoder ihren Sitz.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Die 2009 fertiggestellte neue Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr Hinterstoder

1905 gründete man die Freiwillige Feuerwehr. 1906 wurde der letzte Teilabschnitt der Pyhrnbahn fertiggestellt und der Bahnverkehr eröffnet. Die außerhalb des Gemeindegebietes gelegene Bahnstation hieß ursprünglich Dirnbach-Stoder und wurde erst später auf Ansuchen in Hinterstoder umbenannt.

1906 gründete man einen Verein zur Verschönerung des Ortes. 1910 begann der Schilauf. Abgesehen von nur wenigen Sportlern war dieser bis dahin für die einheimischen Jäger und Förster zweckdienlich. Am 10. Dezember 1912 fand das erste Preis-Schifahren von der Schränkenzieher-Alm bis zum Gemeindehaus statt.

Mit der grundlegenden Neugestaltung der Stodertal-Straße ist das Tal erst richtig erschlossen worden. Die Errichtung der Postkraftwagenlinie Hinterstoder Ort - Hinterstoder Bahnhof fällt in das Jahr 1924.

Die Elektrifizierung begann mit dem Bau eines kleinen E-Werkes am Plaisbach auf genossenschaftlicher Basis in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg. Erst mit dem Bau einer 25-kV-Anschlussleitung an das Überlandnetz der Fa. Hofmann war die Stromversorgung sichergestellt.

Der Zweite Weltkrieg brachte für Hinterstoder eine Flut von Umquartierten und Ausgebombten. Die Einwohnerzahl erhöhte sich auf mehr als das Doppelte. Es herrschte große Not.

Der US-Hochkommissar für Österreich, General Mark W. Clark, erwählte Hinterstoder zu seinem Feriendomizil (Jochems-Villa, Hinterberg, Haistrieglweg 1).[2] Auch der alliierte Oberbefehlshaber und spätere US-Präsident General Dwight D. Eisenhower war hier mehrmals zu Gast. General Clark vollzog 1950 den 1. Spatenstich beim Bau der vierklassigen Volksschule und hatte eine Spende des Kardinals Francis Spellman vermittelt, die die Anschaffung neuer Kirchenglocken ermöglichte.

1957 erfolgte der Bau der Ortswasserleitung, 1964 der Wasserleitungs- und Abwasseranlagenbau auf den Hutterer Böden. Die Errichtung einer Seilbahn 1959 (Doppelsessellift) in zwei Teilstrecken zum Hößgebiet trug wesentlich zur Schaffung einer zweiten Fremdenverkehrssaison im Winter bei.

Im Jahr 1967 erhielt die Gemeinde das Recht zur Führung eines Gemeindewappens. Mit gleichem Beschluss wurden die Gemeindefarben „Gelb-Blau“ genehmigt.

1969 wurde auch das Schigebiet Bärnalm erschlossen. Im Jahr 1986 fand in Hinterstoder das erste Schiweltcuprennen, ein Herren-Slalom, statt. Damit nahm der Fremdenverkehr einen weiteren Aufschwung.

Außenansicht der Kavernenkläranlage

1993 wurde im Poppenberg die erste Kavernenkläranlage Mitteleuropas in Betrieb genommen. An das Kanalnetz sind die Häuser im Ortszentrum sowie in Ortsnähe und auch das Schigebiet Höß angeschlossen. An der Erschließung der Randgebiete wird in den darauffolgenden Jahren weiter gearbeitet.

1994 schloss sich der Ort der Aktion „Dorferneuerung“ des Landes OÖ an und wurde Dorferneuerungsgemeinde. Es wurden in der Folge bauliche Veränderungen an der Ortsdurchfahrt, der Straßenraumgestaltung und an den Fassaden der Häuser vorgenommen. 1998 wurde Hinterstoder auch in die europäische Dorferneuerung aufgenommen und 2000 mit einem „Europäischen Dorferneuerungspreis“ ausgezeichnet.

Alpineum[Bearbeiten]

Alpineum

Im Zuge der Sanierung des Amtshauses wurde 1998 das Ausstellungshaus Alpineum angebaut und mit Beginn der Landesausstellung 1998 „Land der Hämmer - Heimat Eisenwurzen“ eröffnet. Die Landesausstellung brachte 18.000 Besucher ins Alpineum und zum Themenweg „Flötzersteig“. Im Jahr 2000 stieg das Alpineum erfolgreich in die Endrunde um die Verleihung des „Europäischen Museumspreises“ auf. Das Museum bezeichnet sich selbst als Bergwelt-Erlebnismuseum. Ausstellungsschwerpunkte sind die Geschichte der Holzgewinnung und der Holzknechte im Stodertal (Auf dem Holzweg zur Eisenstraße), die lokale Entwicklung des Skifahrens vom ersten Schi-Preis-Fahren 1912, über die Materialentwicklung im Skisport bis zu den lokalen Skigrößen Johann Kniewasser und Hannes Trinkl, sowie die Geschichte des Bergsteigens im Stodertal und die Erschließungsgeschichte von Spitzmauer und Großem Priel. Neben wechselnden Sonderausstellungen überrascht das Museum auch noch mit einer kleinen Sammlung von Gemälden, die Edward Theodore Compton ab 1900 bei seinen längeren Aufenthalten im Stodertal von der umliegenden Bergwelt gemalt hat.

Ebenfalls im Jahr 1998 wurde in Zusammenarbeit mit der Umweltberatung Kirchdorf das Pilotprojekt „ÖKO-Audit“ in Angriff genommen, mit dem sich die Gemeinde zu umweltbewusstem Handeln in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes bekennt. Es wurden Umweltleitlinien ausgearbeitet, die es in den kommenden Jahren zu verwirklichen gilt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hinterstoder

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Helmut Wallner von der ÖVP. Vizebürgermeisterin ist Angelika Diesenreiter von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1035 Einwohner, 2001 dann 1033 Einwohner und im Jahr 2008 nur mehr 966 Einwohner.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten]

Von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung für Hinterstoder ist seit langem der Tourismus. Hinterstoder ist Mitglied der Vereinigung Alpine Pearls, die sich für umweltfreundlichen und nachhaltigen Tourismus einsetzt.[3]

Verkehr[Bearbeiten]

Rund elf Kilometer vom Ortszentrum Hinterstoders entfernt liegt der Bahnhof von Hinterstoder, von dem über die Pyhrnbahn Direktverbindungen nach Linz und Graz (über Selzthal) bestehen. Der Bahnhof ist mit einer Buslinie mit dem Ort verbunden.

10 Kilometer entfernt, bei Kniewas, befindet sich die Anschlussstelle St. Pankraz/Hinterstoder an die Pyhrn Autobahn A9 und an Anbindung an die Pyhrnpass Straße B138.

Literatur[Bearbeiten]

  • Josef Angerhofer: Das Stodertal. Hinterstoder und das Tote Gebirge. Dritte Auflage. Wimmer, Linz 1906.
  • Hinterstoder, Oberösterreich. Eilzugstation Dirnbach-Stoder an der Pyhrnbahn. Hochgebirgs-Sommerfrische, Luft-Kur- und Wintersportplatz. Wagner, Innsbruck/Linz 1930. – Volltext online.
  • Hans Krawarik: Von der Bergbauernregion zur Tourismuslandschaft. Sas Fallbeispiel Stoder. Austria – Forschung und Wissenschaft – Geschichte, Band 8, ZDB-ID 2236236-8. Lit-Verlag, Wien (u.a.) 2012, ISBN 978-3-643-50408-1. – Inhaltsverzeichnis online, (PDF; 160 KB).
  • Julia Öhner: Hinterstoder – eine Perle der Alpen. Umsetzung der Philosophie der „Alpine Pearls“ in der Gemeinde Hinterstoder. Masterarbeit. Universität für Bodenkultur Wien, Wien 2013. – Volltext online, (PDF; 1,5 MB).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hinterstoder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Krawarik: Von der Bergbauernregion zur Tourismuslandschaft, S. 72 (online) und 80 (online).
  3. Alpine Pearls abgerufen am 11. März 2012