Hip-Hop-Montage

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Hip-Hop-Montage ist eine Filmtechnik. Dabei werden (häufig in extremen Großaufnahmen) Bilder oder Handlungen in schneller Abfolge oder in Zeitraffer gezeigt und mit – charakteristischen, aber möglicherweise übertriebenen – Soundeffekten unterlegt, um bestimmte – meist wichtige oder oft wiederkehrende – Handlungen zu verdeutlichen, aber auch, um eine Art Videoclipästhetik zu erzeugen.

Beispiele für die weitergehende Anwendung der Hip-Hop-Montage sind die Filme von Regisseuren wie Guy Ritchie, Edgar Wright oder Darren Aronofsky. Während die ersten beiden die Technik mit Filmen wie Snatch – Schweine und Diamanten oder Shaun of the Dead als eigenes „Markenzeichen“ bzw. Stilmittel etablierten, wurde sie von Aronofsky genutzt, um zum Beispiel in Requiem for a Dream die Drogenräusche der Protagonisten, in Pi die panikartigen Anfälle in Bilder umzusetzen.