Hirayama-Familie

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Als Hirayama-Familien bezeichnet man in der Astronomie Gruppen von Asteroiden, die sich auf ähnlichen Bahnen um die Sonne bewegen.

Unter Familien versteht man in der Astronomie (im Zusammenhang mit Kleinplaneten) Konzentrationen von Asteroiden im Hauptgürtel, die ähnliche Bahnen haben, räumlich nahe beieinander liegen und aus dem Zerfall größerer Objekte durch Zusammenstöße hervorgegangen sind.

Zuerst wurde die Existenz solcher Asteroiden-Gruppen 1918 durch den japanischen Astronomen Kiyotsugu Hirayama (1874–1943) entdeckt, die daher auch als Hirayama-Familien bezeichnet werden.