Hirstein

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Hirstein
Gemeinde Namborn
Wappen der ehemaligen Gemeinde Hirstein
Koordinaten: 49° 32′ N, 7° 10′ O49.5305987.171218340Koordinaten: 49° 31′ 50″ N, 7° 10′ 16″ O
Höhe: 340 m ü. NN
Fläche: 5,30 km²
Einwohner: 1.022 (31. Dez. 2011)[1]
Eingemeindung: 1. Jan. 1974
Postleitzahl: 66640
Vorwahl: 06857
Hirstein (Saarland)
Hirstein

Lage von Hirstein in Saarland

Hirstein ist ein Ortsteil der Gemeinde Namborn, Landkreis St. Wendel, Saarland und bildet einen eigenen Gemeindebezirk

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

340 m über N.N. Bachläufe: Wallesbach. Der Friedenberg mit 509 m (Grenze Hirstein zu Mosberg-Richweiler) bildet den höchsten Punkt in der Gemeinde Namborn.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Ortsgeschichte

Ersterwähnung 1397 als Hirstein. Hirstein gehörte zur Grafschaft Veldenz, das vom Herzogtum Pfalz-Zweibrücken beerbt wurde. Im Zuge der Französischen Revolution kam es zur Marie Walhausen. Im April 1817 kam Hirstein als einziger Ort der heutigen Gemeinde Namborn zum Fürstentum Birkenfeld/Herzogtum Oldenburg. 1937 wurde der Restkreis St. Wendel-Baumholder mit dem ehemaligen Fürstentum Birkenfeld zum neu gebildeteten Kreis Birkenfeld. Am 20. Juli 1946 kommt Hirstein ins Saarland zum Amt Türkismühle (ab 1. Nov. 1956 in Amt Nohfelden umbenannt) und am 1. Mai 1947 zum Amt Namborn.

[Bearbeiten] Pfarrzugehörigkeit

Hirstein gehört zur Pfarrei Wolfersweiler und Pfarrei St. Wendel. Die Bevölkerung ist überwiegend evangelischer Religion, was mit ihrer geschichtlichen Bindung zusammenhängt.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeindebezirk

Der Ortsrat mit 9 Sitzen setzt sich nach der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 bei einer Wahlbeteiligung von 69,39 % wie folgt zusammen:

  • CDU: 20,79 % = 2 Sitze
  • SPD: 79,21 % = 7 Sitze

[Bearbeiten] Ortsvorsteher

  • 1974 bis 2003: Horst Gerhart, SPD
  • 2003 bis heute: Manfred Gondolf, SPD

[Bearbeiten] Ortswappen

Hirstein führte bereits als ehemalige selbständige Gemeinde seit 1966 ein Wappen, das heute als Ortswappen weitergeführt wird.
Beschreibung: "Unter silbernem Schildhaupt, darin drei blaue Lilien; in Schwarz drei mit den Spitzen im Dreipaß zusammengestellte goldene Pflugscharen."[2].

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Einwohnerzahlen

  • 1819 = 154 Einwohner - Bürgermeisterei Nohfelden (Fürstentum Birkenfeld/Herzogtum Oldenburg)[3].
  • 17.05.1939 = 689 Einwohner - Amt Nohfelden (Rheinprovinz) - Volkszählung 1939[4].
  • 14.11.1951 = 806 Einwohner - Amt Namborn (Saarland) - Volkszählung 1951
  • 06.06.1961 = 920 Einwohner - Amt Oberkirchen-Namborn - Volkszählung 1961
  • 27.05.1970 = 931 Einwohner - Amt Oberkirchen-Namborn - Volkszählung 1970
  • 31.12.1973 = 929 Einwohner - Amt Oberkirchen-Namborn - Gebiets- und Verwaltungsreform zum 1. Januar 1974[5].
  • 25.05.1987 = 998 Einwohner - Gemeinde Namborn - Volkszählung 1987[6].[7]

[Bearbeiten] Verkehr

Hirstein wird von der Bundesstraße B 41 durchschnitten. Anfang der 70er-Jahre wurde das Planfeststellungsverfahren zur Umgehung von Hirstein und Wolfersweiler gestoppt.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Kindergarten Hirstein

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Friedel Läpple - ehem. Minister des Innern wohnte von .... bis ..... in Hirstein
  • Heinz Burger - ehem. Bürgermeister der Stadt Ottweiler
  • Herbert Müller - ehem. Bürgermeister der Gemeinde Namborn

[Bearbeiten] Literatur

  • Prof. Dr. Heinrich Baldes - Geschichtliche Heimatkunde der Birkenfelder Landschaft von der Urzeit bis 1817 nebst einer geschichtlichen Ortskunde - 1923
  • Albrecht Eckhardt - Archivalien zur Geschichte des Landesteils Birkenfeld im Staatsarchiv in Oldenburg (1817-1937) - Veröffentlichungen der Niedersächsischen Archivverwaltung - 1983
  • Albrecht Eckhard - Geschichte des Landes Oldenburg - Ein Handbuch (Seiten 591 - 636) - 1987
  • Das Hirsteiner Heimatbuch 1997

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Einwohnerstatistik zum 31.12.2011 (Wohnungsstatus Stichtag 31.12.2011) der Gemeinde Namborn vom 04.01.2012 - Einwohner mit Haupt- und Nebenwohnung in der Gemeinde
  2. Verliehen am 01.08.1966 (Amtsblatt des Saarlandes Nr. 60 vom 19.08.1966, Seite 593).
  3. Bevölkerungszahlen des Saarlandes 1800 - 1910 von Jürgen Karbach - Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend 1986/87, Seite 186 bzw. 248 (20 Jahreszahlen)
  4. Einzelschriften zur Statistik des Saarlandes Nr. 35 - Amtliches Gemeindeverzeichnis 11. Auflage nach dem Stande vom 27.5.1970 (Volkszählung) und am 31.12.1971 mit einer Verwaltungskarte (mit Volkszählungen 1939 - 1970) - Statistisches Amt des Saarlandes 1972
  5. Statistische Berichte des Statistischen Amtes des Saarlandes - Bevölkerungsstand am 31. Dezember 1973 (alter Gebietsstand) und am 1. Januar 1974 (neuer Gebietsstand) - Ausgegeben am 9. April 1974
  6. Gemeindeblatt der Volks- und Berufszählung 1987 - Statistisches Amt des Saarlandes
  7. Einwohner mit Hauptwohnung
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