Thomas Hitzlsperger
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| Thomas Hitzlsperger | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 5. April 1982 | |
| Geburtsort | München, Deutschland | |
| Größe | 184 cm | |
| Position | Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| bis 1989 1989–2000 2000–2002 |
VfB Forstinning FC Bayern München Aston Villa |
|
| Vereine als Aktiver1 | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore) |
| 2001–2005 2001–2002 2005– |
Aston Villa → FC Chesterfield (Leihe) VfB Stuttgart |
99 (8) 5 (0) 122 (20) |
| Nationalmannschaft2 | ||
| 2002–2004 2004– |
Deutschland U-21 Deutschland |
20 (3) 51 (6) |
|
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. |
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Thomas Hitzlsperger (* 5. April 1982 in München) ist ein deutscher Fußballspieler, Nationalspieler und aktuell beim VfB Stuttgart aktiv.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Herkunft
Thomas Hitzlsperger wurde als letztes von sieben Kindern (fünf Brüder, eine Schwester) von Ludwig und Anneliese Hitzlsperger geboren und wuchs im Forstinninger Ortsteil Wagmühle auf.
[Bearbeiten] Karriere
[Bearbeiten] Verein
Er begann seine Karriere beim VfB Forstinning. 1989 verließ er den Verein und ging zum FC Bayern München, bevor er 2000/01 zum englischen Premier League Verein Aston Villa wechselte.
Nachdem er dort zuerst noch im Nachwuchsteam spielte, kam er am 13. Januar 2001 beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Liverpool zum ersten Premier League-Einsatz. Bis zum Saisonende blieb es sein einziger Einsatz für die Lions. Zu Beginn der Spielzeit 2001/02 wurde Hitzlsperger an den FC Chesterfield verliehen. Doch bereits nach zwei Monaten beorderte ihn der damalige Neu-Trainer Graham Taylor wieder nach Birmingham, da bei Aston einige Spieler verletzt ausfielen. Fortan spielte er sich in die Stammmannschaft und wurd Leistungsträger sowie Publikumsliebling. Insgesamt absolvierte der Linksfüßer 99 Spiele, schoss 8 Tore und verdiente sich aufgrund seiner Schusskraft den Spitznamen „Hitz The Hammer“.
Vor der Saison 2005/06 unterschrieb Hitzlsperger einen Zweijahresvertrag beim VfB Stuttgart und wechselte ablösefrei zu den Schwaben. Dabei griff die Bosman-Entscheidung. Am ersten Spieltag, den 6. August 2005, gab Hitzlesperger sein Bundesligadebüt gegen den MSV Duisburg. Am 16. April 2006 erzielte er in der Partie bei Hannover 96 sein erstes Bundesligator. Im August 2007 wurde sein Vertrag bis Ende Juni 2010 verlängert. Er erzielte an den letzten zwei Spieltagen der Saison 2006/07 in den Spielen beim VfL Bochum und gegen Energie Cottbus jeweils das wichtige 1:1 auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft, die er mit seiner Mannschaft am 19. Mai 2007 erringen konnte. Nach der Absetzung von Fernando Meira als Kapitän wurde Hitzlsperger vor der Saison 2008/09 zum neuen Kapitän des VfB ernannt. Sein hundertstes Bundesligaspiel bestritt er am 14. Februar 2009 gegen Hannover 96. Am 1. Dezember 2009 enthob VfB-Teamchef Markus Babbel Hitzlsperger vom Kapitänsamt. Grund dafür war eine anhaltende Talfahrt zur Hinrunde der Saison 2009/10.[1][2]
[Bearbeiten] Nationalmannschaft
Hitzlsperger spielte am 9. Oktober 2004 in Teheran gegen den Iran zum ersten Mal für die deutsche Nationalmannschaft. Nach eher mäßigen Leistungen in der abgelaufenen Saison galt seine Nominierung für den deutschen Kader bei der WM 2006 in Deutschland, bei der er nur im Spiel um den dritten Platz zum Einsatz kam, als Überraschung. Im EM-Qualifikationsspiel gegen San Marino am 6. September 2006 erzielte Hitzlsperger seine ersten beiden Treffer für die Nationalmannschaft. Seither zählt er unter Joachim Löw zu einer festen Größe im Dress des DFB.
Am 28. März 2007 im Freundschaftsspiel gegen Dänemark trug Hitzlsperger erstmals die Kapitänsbinde der deutschen Fußballnationalmannschaft.
Für die Fußball-Europameisterschaft 2008 wurde er von Nationaltrainer Löw ins Aufgebot der Deutschen Mannschaft berufen, wo er in fünf von sechs Spielen zum Einsatz kam: zweimal in der Vorrunde, im Viertelfinale gegen Portugal, im Halbfinale gegen die Türkei, wo er den Siegtreffer von Philipp Lahm in der 90. Minute sehenswert vorbereitete, sowie im Endspiel gegen Spanien.
[Bearbeiten] Erfolge
[Bearbeiten] Verein
- Deutscher Meister: 2007
- DFB Pokal-Zweiter 2007
[Bearbeiten] Nationalmannschaft
- Confed Cup-Dritter 2005
- Weltmeisterschafts-Dritter: 2006
- Europameisterschafts-Zweiter: 2008
[Bearbeiten] Individuell
- Fußballer des Monats: April 2007, November 2007
[Bearbeiten] Sonstiges
Regelmäßig schreibt er Artikel für den Störungsmelder, eine Initiative von Zeit online gegen Rechtsradikalismus in Deutschland.[3]
[Bearbeiten] Weblinks
- Thomas Hitzlsperger in der Datenbank von fussballdaten.de
- Offizielle Homepage von Thomas Hitzlsperger
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Die Annehmlichkeiten sind vorbei vom 1. Dezember 2009 auf vfb.de
- ↑ Stuttgart hält weiter an Babbel fest vom 1. Dezember 2009 auf sportbild.de
- ↑ Hitzlspergers Profil beim Störungsmelder
Yıldıray Baştürk | Arthur Boka | Khalid Boulahrouz | Cacau | Stefano Celozzi | Matthieu Delpierre | Élson | Timo Gebhart | Roberto Hilbert | Thomas Hitzlsperger | Aljaksandr Hleb | Sami Khedira | Zdravko Kuzmanović | Martin Lanig | Jens Lehmann | Ludovic Magnin | Ciprian Marica | Georg Niedermeier | Ricardo Osorio | Pawel Pogrebnjak | Sebastian Rudy | Julian Schieber | Matthias Schwarz | Jan Šimák | Alexander Stolz | Serdar Taşçı | Christian Träsch | Sven Ulreich | Clemens Walch | Trainer: Christian Gross
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hitzlsperger, Thomas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 5. April 1982 |
| GEBURTSORT | München, Deutschland |