Hlabisa (Gemeinde)

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Hlabisa
Hlabisa Local Municipality
Map of KwaZulu-Natal with Hlabisa highlighted (2011).svg
Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Südafrika
Provinz KwaZulu-Natal
Distrikt Umkhanyakude
Sitz Hlabisa
Fläche 1417,3 km²
Einwohner 71.925 (2011)
Dichte 51 Einwohner pro km²
Schlüssel KZN274
ISO 3166-2 ZA-ZN
Webauftritt www.hlabisa.org.za (englisch)
Politik
Bürgermeister Bhekinkosi NtombelaVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Partei Inkatha Freedom PartyVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges

Hlabisa (engl. Hlabisa Local Municipality) ist eine Gemeinde im Distrikt Umkhanyakude, Provinz KwaZulu-Natal in Südafrika mit Sitz in Hlabisa. Bhekinkosi Ntombela ist der Bürgermeister.[1] Die IFP stellt die Mehrheit im Gemeinderat.[2] Hlabisa ist der Familienname der beiden Zulukönige im Gemeindegebiet.[3]

2007 hatte die Gemeinde 177.396 Einwohner.[4] Sie deckt ein Gebiet von 1417 Quadratkilometern ab.[5]

Geografie[Bearbeiten]

Hlabisa ist eine von fünf Gemeinden im Distrikt Umkhanyakude und grenzt an die Gemeinden The Big Five False Bay, Mtubatuba, Nongoma und den Distrikt uThungulu. Die wichtigsten Städte in der Gemeinde sind Hlabisa, Somkhele und Mpembeni.[6][7]

Die Gemeinde liegt inmitten eine relativ flachen Ebene KwaZulu-Natals auf einer Höhe von 100 bis 350 Metern über dem Meeresspiegel. Allerdings ist die Bodenoberfläche durch ständige Unterbrechungen gekennzeichnet, wie Hügel, Flüsse und steile Böschungen, die landwirtschaftliche Nutzung erschweren. Im Osten wird die Gegend jedoch gleichmäßiger und bietet Potenzial für den Ackerbau.[8]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Hlabisa ist zu 100 Prozent eine ländliche Gemeinde, die durch verstreute Siedlungen geprägt ist. Dadurch fehlt eine effiziente Infrastruktur für eine wirtschaftliche Entwicklung. Es gibt ebenfalls keine gute Anbindung an das nationale Verkehrsnetz. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Voraussetzungen ist die Arbeitslosenrate hoch.

Durch den an die Gemeinde grenzenden Hluhluwe-Umfolozi-Park gibt es eine kleine Tourismusbranche in Hlabisa. Indigene Handwerks- und Kunstgegenstände werden an verschiedene Läden und Museen verkauft. Dieses Gewerbe ist jedoch sehr unorganisiert.

Der größte Anteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche wird für den Eigenbedarf verwendet. Bis auf eine kleine Zuckerproduktion gibt kaum wirtschaftlich relevanten Ackerbau, obwohl es besonders im Nordosten der Gemeinde gute Möglichkeiten für die kommerzielle Landwirtschaft gibt.

2005 wurde die Somkhele-Kohlemine gebaut, in der Anthrazit im Tagebau gefördert wird. Über 400 Arbeiter sind hier eingestellt. Momentan (2010) beschränkt sich der Abbau auf 1.400 Hektar, kann aber längerfristig auf 23.000 Hektar ausgeweitet werden.[9][10]

Personen[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Contact information: Hlabisa Local Municipality (englisch) Abgerufen am 7. Februar 2010.
  2. Municipalities of the Republic of South Africa. Contact Details and Council Information. Department: Cooperative Governance – Republic of South Africa, 27. September 2010, S. 40, abgerufen am 7. August 2013 (PDF; 997 KB, englisch).
  3. South African Language – Place Names (englisch) Abgerufen am 16. Februar 2010.
  4. Community Survey, 2007 – Basic Results: Municipalities (PDF; 0,81 MB) S. 12. Abgerufen am 16. Februar 2010.
  5. Municipal Demarcation Board – Hlabisa (englisch) Abgerufen am 16. Februar 2010.
  6. Table 1.3: Population by district council and local municipal area, KwaZulu-Natal, 2001 (englisch) In: Provincial Profile 2004 – KwaZulu-Natal. Statistics South Africa. S. 23f. 2004. Abgerufen am 16. Februar 2010.
  7. KZN Top Business
  8. IDP 2007–2012, S. 24.
  9. Somkhele (englisch) Abgerufen am 19. Februar 2010.
  10. Integrated Development Plan 2007–2012, S. 21–23.
  11. Carolyn Dempster: South Africa’s enfant terrible (englisch) BBC News. 25. Juni 2002. Abgerufen am 16. Februar 2010.