Hlobyne

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Hlobyne
(Глобине)
Wappen von Hlobyne Hlobyne in der Ukraine
Basisdaten
Oblast: Oblast Poltawa
Rajon: Rajon Hlobyne
Höhe: 98 m
Fläche: 17,5 km²
Einwohner: 11.745 (1. Januar 2006 [1])
Bevölkerungsdichte: 671 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 39000
Vorwahl: +380 5365
Geographische Lage: 49° 22′ N, 33° 16′ O49.36666666666733.26666666666798Koordinaten: 49° 22′ 0″ N, 33° 16′ 0″ O
KOATUU: 5320610100
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt, 7 Dörfer
Bürgermeister: Serhij Kownir
Adresse: вул. Леніна 285
39000 м. Глобине
Statistische Informationen
Hlobyne (Oblast Poltawa)
Hlobyne
Hlobyne
i1

Hlobyne (ukrainisch Глобине; russisch Глобино/Globino) ist eine Kreisstadt in der ukrainischen Oblast Poltawa. Sie entstreckt sich entlang eines versumpften seeartigen Flusses, dem Trockenen Omelnyk (ukrainisch Сухий Омельник). Bei einer Länge von 12 km hat die Stadt eine maximale Breite von 2 km.

Geschichte[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung

Die Siedlung, aus welcher die Stadt Hlobyne hervorgegangen ist, wurde 1737 erstmals mit seinem ursprünglichen Namen Malenkij Kahamlytschok (ukrainisch Маленький Кагамличок) urkundlich erwähnt. Sie wurde später nach dem Kosaken Hlobyn benannt (?-1790). 1878 wurde der Ort an das Eisenbahnnetz angeschlossen, was der industriellen Entwicklung einen wichtigen Schub gab. Hierbei spielte insbesondere die Zuckerindustrie eine wichtige Rolle, welche bis Ende des 20. Jh. der größte Arbeitgeber der Stadt war. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges war Hlobyne von deutschen Truppen besetzt, welche bei ihrem Abzug eine zerstörte Stadt hinterließen. 1957 wurde Hlobyne in eine Siedlung städtischen Typs umgewandelt, 1976 erfolgte die Ernennung zur Stadt.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Wirtschaftlich liegt der Schwerpunkt auf der fleisch- und gemüseverarbeitenden Industrie. Hlobyne liegt an der Eisenbahnstrecke Krementschuk - Romodan - Russland.

Administrativ gliedert sich die Stadtgemeinde in die eigentliche Stadt und die 7 Dörfer Kordubanowe/Кордубанове, Nowodoroschnje/Новодорожнє, Nowomoskowske/Новомосковське, Semymohyly/Семимогили, Staryj Chutir/Старий Хутір, Tscherewani/Черевані sowie Schepeliwka/Шепелівка.

Weblinks[Bearbeiten]

Karte der näheren Umgebung der Stadt

Belege[Bearbeiten]

  1. Tschyselnist najawnoho naselennja Ukrajiny, Kiew 2006