Hoàng Văn Thái

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Hoang Van Thai

Hoàng Văn Thái (* 1. Mai 1915; † 2. Juli 1986 in Hoang Van Xiêm) war ein vietnamesischer Kommunist, General und Politiker. Während der Tet-Offensive war er der ranghöchste Offizier Nordvietnams in Südvietnam. Er war Chef des Stabes in der Schlacht von Điện Biên Phủ.

Leben[Bearbeiten]

Im Jahr 1938 trat er der Kommunistischen Partei Indochinas bei.

Im Januar 1948 wurde er zu einem der ersten Generäle von Vietnam befördert. Am 31. August 1959 wurde er in den Rang eines Generalleutnants befördert. Im Jahr 1966 wurde er als Kommandant und Politkommissar zur Militärregion V zugeordnet. Von 1967 bis 1973, in der er dem Süden zugeordnet wurde, war er Kommandeur der Südvietnamesischen Befreiungsarmee und der stellvertretende COSVN. In der Schlacht von Loc Ninh war er Kommandierender Offizier (27. Oktober 1967 – 10. Dezember 1967), ebenfalls während der Tet-Offensive im Januar 1968. Im April 1974 wurde er in den Rang eines Generaloberst befördert. Er wurde Stellvertretender Verteidigungsminister, Erster Stellvertreter des Chefs des Generalstabes und zum ständigen Mitglied des Zentralen Militärausschusses ernannt. Im Januar 1980 wurde er zum General befördert. Er war Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Vietnams und Delegierter des VII. Parteitages. Am 2. Juli 1986 starb er plötzlich nach einem Herzinfarkt im Armeekrankenhaus 108.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Gold Star Medal (die renommierteste Medaille in Vietnam, posthum im Jahr 2007 verliehen),
  • Order of Ho Chi Minh Stadt, 2 Militärische Medaille Klasse
  • Orden des Widerstand der Ersten Klasse

Nach ihm wurde eine Straße in der Stadt Hanoi benannt.