Hochendotheliale Venole

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Postkapilläre Venole in einem Lymphknoten: (1) Makrophage, (2) Lymphozyten, (3) Postkapilläre Venole mit kubischem Epithel, (4) Lymphgefäß und Lymphkapillare

Der Begriff hochendotheliale Venole (HEV) oder postkapilläre (epitheloide) Venole, oft auch englisch high endothelial venule, bezeichnet ein kleines venöses Blutgefäß, das in lymphatischen Organen (Lymphknoten, Peyersche Platten, Mandeln) direkt neben den Lymphfollikeln zu finden ist. Dort ermöglicht die Venole den Durchtritt (Leukodiapedese) der Lymphozyten aus dem Blut in die umliegenden Bereiche. Die Innenwand (Endothel) einer HEV ist – im Unterschied zu anderen Venolen – nicht mit flachen, sondern mit kubisch geformten (isoprismatischen) Zellen ausgekleidet, die daher auch runde, anstelle von abgeplattenen, Zellkernen besitzen.