Hochfelden (Bas-Rhin)

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Hochfelden
Wappen von Hochfelden
Hochfelden (Frankreich)
Hochfelden
Region Elsass
Département Bas-Rhin
Arrondissement Strasbourg-Campagne
Kanton Hochfelden (Chef-lieu)
Gemeindeverband Pays de la Zorn.
Koordinaten 48° 46′ N, 7° 34′ O48.7594444444447.57188Koordinaten: 48° 46′ N, 7° 34′ O
Höhe 155–222 m
Fläche 12,09 km²
Einwohner 3.453 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 286 Einw./km²
Postleitzahl 67270
INSEE-Code
Website www.hochfelden.fr
Gotische Wallfahrtskapelle St. Wendelin
Rathaus
Verkehrsader Rue du général Lebocq
Brauerei Météor

Hochfelden ist eine französische Gemeinde mit 3453 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Bas-Rhin in der Region Elsass. Sie ist Hauptort des gleichnamigen Kantons im Arrondissement Strasbourg-Campagne und eine der 26 Mitgliedsgemeinden der Communauté de communes du Pays de la Zorn.

Geschichte[Bearbeiten]

Hochfelden wird das erste Mal erwähnt im Jahr 816 unter dem Namen Hocfeldis. Später finden sich auch die Schreibweisen Hoffelden und Hochfeld.

Bis zur Verbannung der Juden 1940 nach Südfrankreich besaß Hochfelden eine jüdische Gemeinde. Seit 1841 gab es in Hochfelden eine Synagoge. Damals zählte die Gemeinde über 200 Mitglieder.

Am 13. Juli 1941, dem Vorabend des französischen Nationalfeiertages, demonstrierten etwa 200 junge Leute gegen die Besatzung des nationalsozialistischen Deutschland, indem sie demonstrativ unter Absingen der Marseillaise vor der französischen Nationalflagge defilierten. In den folgenden Tagen wurden 108 von ihnen durch die Gestapo verhaftet und in das Sicherungslager Vorbruck-Schirmeck gebracht.[1]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt den heiligen Petrus mit seinen Insignien Schlüssel und Buch.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 2755 2895 2942 2877 2781 2044 3061

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Hochfelden wird seit 870 Bier gebraut. Die lokale Familienbrauerei Meteor betreibt eine Bierstube und ein Museum. Es werden Führungen angeboten.

Partnergemeinde[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Ehemalige Synagoge und ehemaliges jüdisches Schulhaus, in dem sich heute das Heimatmuseum befindet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hochfelden (Bas-Rhin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Janine Doerry: NS-Zwangslager in Westdeutschland, Frankreich und den Niederlanden: Geschichte und Erinnerung. Schöningh, 2008, ISBN 978-3-506-76458-4, S. 70.
  2. asccre.ch: Liste_Partnerschaften.pdf (application/pdf-Objekt), Zugriff am 17. Februar 2010