Hochfrequenzhandel

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Als Hochfrequenzhandel (HFH; englisch high-frequency trading, abgekürzt HFT) wird ein mit Computern betriebener Handel mit Wertpapieren bezeichnet, der sich durch kurze Haltefristen und hohen Umsatz auszeichnet.

So werden üblicherweise keine Positionen über Nacht gehalten (no overnight risk). HFT kann als eine Sonderform des automatisierten oder algorithmischen Handels verstanden werden.

Das Prinzip des Hochgeschwindigkeitshandels beruht darauf, dass typische Wertpapierorders nicht an einer einzigen Börse abgewickelt werden können, sondern die gewünschten Stückzahlen nur an mehreren Börsen zusammen ge- oder verkauft werden können.[1] Der Broker sendet seine Aufträge gleichzeitig an die verschiedenen Börsen ab, die nach seinen Marktinformationen zum gegebenen Zeitpunkt in der Lage sind, durch die einzelnen Teilaufträge zusammen den Auftrag abzuwickeln. Die Teilaufträge kommen aber je nach Latenz zu unterschiedlichen Zeiten bei den Börsen an. Ein Hochgeschwindigkeitshändler, der erstens Zugang zu Marktdaten in Echtzeit der nächstgelegenen Börse hat, kann darauf spekulieren, dass zu dem von ihm gesehenen Teilauftrag weitere Teilaufträge mit Kauf- oder Verkauforders derselben Aktie oder Anleihe gehören. Wenn er zweitens optimierte Datenleitungen zu weiter entfernt liegenden Börsen hat, kann er an diese Orders absenden, die dort den Teilorders des ersten Brokers zuvorkommen. Dadurch ändert sich der Kurs an dieser Börse, so dass der Hochgeschwindigkeitshändler die später eintreffenden, aber zuvor abgesendeten Aufträge des ursprünglichen Kunden aus den Papieren bedienen kann, die er im Vorlauf erwerben konnte. Allerdings zu einem neuen, für den ursprünglichen Kunden ungünstigeren Kurs. Der ursprüngliche Händler kann diese Marktänderung nicht sehen, bevor sie eintritt. Der Hochfrequenzhändler fährt so seine Position wieder auf Null. Durch den Unterschied zwischen den Kursen zieht er einen winzigen Gewinn pro Geschäft.

Die Erlöse durch diesen Trick sind pro Transaktion sehr gering, summieren sich jedoch zu durchaus großen Erträgen. Dieser Handel wird seit Jahren betrieben und soll nach Aussage der Marktforscher der Tabb Group 2008 einen Wert von 21 Milliarden US-Dollar erreicht haben.[2] 2010 soll der Anteil dieser Form des Handels bereits über 50 % des Umsatzvolumens des US-amerikanischen Aktiengeschäfts betragen haben.[3]

Weitere Analysen des Finanzdaten-Unternehmens Nanex zeigen, dass die Hochgeschwindigkeits-Händler Marktliquidität systematisch vortäuschen, indem das Angebot einer Aktie oder Anleihe zu einem bestimmten Kurs künstlich hoch angezeigt wird. Wenn eine Order zu diesem Preis bei der ersten Börse ankommt, werden die Angebote so schnell bei allen anderen Börsen zurückgezogen, dass die Order zum anvisierten Preis nur zu einem (kleinen) Teil ausgeführt werden kann. Da die Hochgeschwindigkeits-Händler das Börsengeschehen vollkommen dominieren, können sie so die Kurse selbst größter Unternehmen wie der Ford Motor Company manipulieren.[4]

Definition[Bearbeiten]

Viele haben schon mal vom Hochfrequenzhandel gehört, doch nur Wenigen ist es ein Begriff. Eine Studie der Chicago Reserve Bank besagt, dass im Jahr 2009 schätzungsweise 70 Prozent des amerikanischen Aktienhandels unter den Bereich des Hochfrequenzhandel subsumiert werden kann. In Deutschland liegt der Anteil bei bereits bei 50 Prozent. In diesem Zusammenhang ist eine Definition von Nöten.

Es gibt in der Literatur keine eindeutige Definition des Hochfrequenzhandels, folglich werden in dieser Bachelorarbeit mehrere Ansätze miteinander verknüpft. Hochfrequenzhandeln weißt ähnliche Eigenschaften auf, die bereits aus dem Algorithmic Trading bzw. dem automatisierten Handeln bekannt sind, muss dennoch davon differenziert werden. Ferner kann man HFT als einen Unterpunkt sehen, sogar als eine Art Weiterentwicklung. Im Wertpapierhandelsgesetz wird der Hochfrequenzhandel als den Kauf und Verkauf von Instrumenten des Finanzsektors eines heimischen und organisierten Marktes oder Multilateralen Handelssystem definiert. Dabei handeln Hochleistungsrechner selbstständig oder mit Einwirken von Menschen in den Sekunden oder im Mikrosekundenbereich nach den zuvor programmierten Algorithmen. Diese reagieren auf Marktveränderungen und treffen darauf vorgegebene Handelsentscheidungen. Diese Order wird dann an die jeweilige Börse übermittelt bzw. weitergeleitet. Ferner charakterisiert sich der Hochfrequenzhandel im WpHG dadurch, dass die einzelnen Parameter des jeweiligen Auftrags, unabhängig von einem System, vom Computeralgorithmus selbstständig bestimmt werden. Die Charakteristika der Parameter sind beispielsweise Zeitpunkt, Preis oder Menge des Auftrags. Die Weiterleitung kann selbstständig erfolgen. Vereinfacht kann gesagt werden, dass ein Hochleistungsrechner in kürzester Zeit große Transaktionen selbstständig weiteleitet oder durchführt. Der deutsche Hochfrequenzhandel wird seit dem 15. Mai des Jahres 2013 in dem Rahmen des Hochfrequenzhandelsgesetzes festgelegt, auf welches in den folgenden Kapiteln detailliert eingegangen wird.

Gesetzeslage Deutschland[Bearbeiten]

Deutschland gilt als Vorreiter hinsichtlich der Gesetzgebung für den Hochfrequenzhandel. Seit dem 28. Februar 2013 wurde das HFT – Gesetz vom Bundesrat beschlossen. Es hat sich als Ziel gesetzt, die Auswirkungen von Hochfrequenzhändler auf den Finanzmarkt einzudämmen und sieht als oberste Direktive, die Gefahr und den Missbrauch im HFT zu vermeiden. Inhaltlich wird es sich sehr der EU-Gesetzbebung, der geplanten MiFid II für das Jahr 2015, ähneln.

Erlaubnispflicht[Bearbeiten]

Die Veränderungen der Erlaubnispflicht sehen vor, die Hochfrequenzhändler, als selbstständige Institute den Handel betrieben, zu regulieren. Es werden sämtliche Formen vom HFT erfasst. Der Bereich schließt unabhängig vom Standort alle Hochfrequenzhändler ein, ungeachtet dessen ob Eigen oder Fremdgeschäft vorliegt. Ferner wird außer Acht gelassen ob es sich hier um eine direkte oder indirekte Beteiligung am Geschäft handelt. Folglich müssen sich ausländische Investoren bzw. Händler eine Niederlassung in Deutschland eröffnen, den sogenannten „europäischen-Pass“. Für Länder innerhalb der EU/EEA ist das nicht notwendig.

Organisationspflicht[Bearbeiten]

Die Organisationspflicht reglementiert Unternehmen, die mit Hilfe von arithmetischen Computerprogrammen arbeiten. Es sieh vor, dass diese Computer bzw. Systeme gewissen Kontrollen unterliegen. Dabei müssen Unternehmen zureichende Kapazitäten aufweisen, Handels Ober und Untergrenzen unterliegen, und belastbare System aufweisen. Ferner müssen die Software der Hochfrequenzhändler auf Fehlfunktionen überprüft werden, die den Finanzmarkt negativ beeinflussen könnten. Auch müssen Kontrollen vollzogen werden um zu gewährleisten, dass die Handelstätigkeiten die Vorschriften des jeweiligen Handelsplatzes nicht verletzen. Des Weiteren müssen HFT – Händler sämtliche Algorithmen dokumentieren und ordnungsgemäß überwachen.

Übergansfristen[Bearbeiten]

Die Übergangsfristen sind im Zusammenhang von Erlaubnisanträgen zu nennen. Fristen treten ein, sobald ein Erlaubnisantrag verkündet wurde. Hochfrequenzhändler, die keine Niederlassung im Inland vorweisen können, erhalten eine Frist von neun Monaten. Die normale Übergangsfrist sieht eine Dauer von sechs Monaten vor. Diese Reglementierung betrifft auch Wertpapierdienstleistungsunternehmen, Kapitalanlagegesellschaften und selbstverwaltende Investmentaktiengesellschaften. Nach diesen sechs Monaten treten im HFT – Gesetz die Organisationspflichten für den Unternehmer ein. Bisher wurden für die Übergangsfristen keine rechtlichen Strafen im Sinne einer Sanktion vorgesehen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Interesse der Öffentlichkeit wurde 2009 durch einen Blogbeitrag geweckt, in welchem auf die erheblichen Gewinne von Goldman Sachs aus dieser Handelsform verwiesen wird.[5] Zahlreiche Presseartikel folgten. Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC wurde von Seiten des US-amerikanischen Senators Charles Schumer 2009 aufgefordert, diese Handelsform zu verbieten.[6] Die SEC kündigte eine verstärkte Überwachung des Hochfrequenzhandels an,[7] nachdem die US-amerikanische Aktienhandelsgruppe Knight Capital am 1. August 2012 aufgrund eines Softwarefehlers in 45 Minuten 440 Millionen $ verloren hatte.[8] Auch in Europa wird diese Handelsform diskutiert.[9][10] Der Bundestag hat einen Gesetzesentwurf zur Regulierung des Hochfrequenzhandels verabschiedet. Damit soll der Börsenhandel beschränkt und entschleunigt werden.[11]

Der Schweizer Bestseller-Autor Martin Suter thematisiert in seinem 2011 erschienenen Kriminalroman Allmen und der rosa Diamant die Möglichkeiten und negativen Folgen des Hochfrequenzhandels. 2014 verursachte der Publizist und Wirtschaftsautor Michael Lewis mit seinem kritischen Buch Flash Boys. A Wall Street Revolt eine Debatte um den Hochfrequenzhandel.[12]

„Der US-Aktienmarkt war nun ein Klassensystem aus Habenden und Habenichtsen, nur dass die Habenden nicht Geld hatten, sondern Geschwindigkeit (die zum Geld führte). Sie kauften sich Nanosekunden; die Habenichtse wussten nicht einmal, dass Nanosekunden einen Wert hatten. Die Habenden genossen den perfekten Marktüberblick, während die Habenichtse nie den wirklichen Markt sahen. Michael Lewis: The Wolf Hunters of Wall Street. In: New York Times, 31. März 2014“

In einer Reaktion auf die Veröffentlichungen Lewis' gab Justizminister Eric Holder Anfang April 2014 bekannt, dass die SEC und das FBI bereits seit geraumer Zeit die Handelspraktiken untersuchen.[13]

Strategien im Hochfrequenzhandel[Bearbeiten]

Siehe auch: Handelsstrategie
Arbitrage
Ausnutzen von Kursdifferenzen an verschiedenen Handelsplätzen. Dies ist nur in Märkten ohne Kurstaxen möglich, da Makler oder ihre Software dies in der Regel erkennen und die Taxen auch nach Ordereingang noch entsprechend anpassen.
Statistische Arbitrage
Ausnutzen von Kursdifferenzen verschiedener Instrumente, die sich in der Regel gleichläufig verhalten, im Ausnahmefall jedoch nicht. Beispiel: In der Regel laufen Aktien aus einer Branche in Relation zueinander. Steigt BMW, steigt auch VW. Sollte das einmal nicht so sein, wird der Wert, der steigt, geshortet und der, der fällt, gekauft. Die Position wird aufgelöst, wenn die übliche Relation wiederhergestellt ist oder ein Stop Loss greift.
Market Making
Das permanente Stellen von Bid/Ask-Kursen.
Spread Trading
Ausnutzen von Preisineffizienzen von Futureskontrakte verschiedener Laufzeiten.
Quote Stuffing
Der Versuch, die Börsensysteme mit Orders vollzustopfen, um Verzögerungen bei der Preisfindung auszunutzen. Aufgrund der Regularien der Börsenbetreiber in Deutschland nicht möglich.

Flash-Order / Blitzhandel[Bearbeiten]

Eine Sonderform des automatisierten Handels ist der Hochfrequenzhandel mittels „Blitzaufträgen“. Bei diesen werden die Computer für Millisekunden vor den anderen Marktteilnehmern über einen Kauf-/Verkaufsauftrag informiert und haben so die Möglichkeit, diesen anzunehmen und sofort durch minimale Preisaufschläge weiterzuverkaufen. Selbst kleinste Margen summieren sich durch große Volumina zu beträchtlichen Erträgen auf.

Erstmals wurden Flash-Orders im Jahr 2004 von der SEC genehmigt, nachdem die Boston Option Exchange die Handelszulassung dieser beantragt hatte.[14] Aus rechtlicher Sicht ist nicht ganz klar, ob der Blitzhandel in der Europäischen Union zulässig ist. Aus deutscher Perspektive hätte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wohl die Möglichkeit, den Blitzhandel zu untersagen.[15] In den Vereinigten Staaten wird derzeit über ein Verbot nachgedacht. Problem ist die Ungleichbehandlung der Marktteilnehmer, durch die es einzelnen Marktteilnehmern (hier den Algo-Tradern) quasi möglich ist, Gewinne auf Kosten der anderen Marktteilnehmer zu realisieren. Als Reaktion auf die Kritik seitens der amerikanischen Regulierungsbehörden haben die Börsen Nasdaq OMX und Bats Global Markets bereits bekanntgegeben, dass sie ab September 2009 das Angebot der Flash-Orders einstellen.[16]

Kritikern von Flash-Orders ist insbesondere die Tatsache, dass ein ausgewählter Teilnehmerkreis Informationen und Chancen vor anderen Marktteilnehmern erhält, ein Dorn im Auge. Dementgegen verweisen Befürworter auf die ansteigende Liquidität und Verringerung der Handelsspanne (Spread). Durch letztere sei es am Ende für alle Marktteilnehmer sicherer und günstiger zu handeln, was die „kleinen“ Gewinne der Liquiditätsprovider rechtfertige. Eine den amerikanischen Flash Orders vergleichbare Technik gibt es auch im Xetra-Handel unter dem Begriff Xetra-BEST.

Investors Exchange[Bearbeiten]

Ein Team aus Börsenanalysten und Technikern, die zum Teil vorher bei der Royal Bank of Canada arbeiteten und die Methoden der Hochfrequenzhändler erforscht hatten, gründete 2013 eine eigene Börse namens Investors Exchange (IEX).[17] Diese stellt durch eine absichtliche Verzögerung aller Signallaufzeiten von exakt 350 Millisekunden sicher, dass kein Hochfrequenzhändler aus ihren Marktdaten einen Vorteil an anderen Börsen ziehen kann. So positioniert sich die IEX als vollkommen unabhängig von Banken und Brokerhäusern und deren direkte oder indirekte Beteiligung am Hochfrequenzhandel.

Die IEX nahm am 28. Oktober 2013 den Betrieb auf und konnte Mitte Dezember erstmals kurzzeitig das Handelsvolumen der NYSE Amex übertreffen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Soweit nicht anders angegeben, beruht die Darstellung des Hochfrequenzhandels auf: Michael Lewis: The Wolf Hunters of Wall Street. In: New York Times, 31. März 2014
  2. Charles DuHigg: Stock Traders Find Speed Pays, in Milliseconds. New York Times, 23. Juli 2009, abgerufen am 24. Oktober 2012.
  3. Jens Korte: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit.Vorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter In: Financial Times Deutschland, 14. Januar 2010
  4. Nanex Research: Perfect Pilfering, 15. Juli 2014
  5. Tyler Durden: Goldman’s $4 Billion High Frequency Trading Wildcard. In: Zero Hedge. 17. Juli 2009, abgerufen am 12. Mai 2010 (englisch).
  6. Alexis Johann: Milliardenschwere Software-Schlacht an der Wall Street soll gestoppt werden. Wirtschaftsblatt, 27. Juli 2009, abgerufen am 4. Januar 2013.
  7. Mary Schapiro: Chairman Schapiro Statement on Knight Capital Group Trading Issue. In: sec.gov. 3. August 2012, abgerufen am 6. August 2012 (englisch).
  8. Daniel AJ Sokolov: Aktienhandels-Software verzockt 440 Millionen Dollar in 45 Minuten. In: Heise-Online. 4. August 2012, abgerufen am 6. August 2012.
  9. Udo Rettberg: An der Börse geht es um Nanosekunden. In: Handelsblatt. 10. Mai 2010, abgerufen am 12. Mai 2010.
  10. Bryant Urstadt: Börse auf Speed. In: Technology Review. 21. Mai 2010, abgerufen am 11. Januar 2011.
  11. Bundestag will Hochfrequenzhandel entschleunigen Heise vom 28. Februar 2013
  12. a b Simon Schmid: Der Autor, der die Wallstreet entzweit. In: Tages-Anzeiger.ch/Newsnet vom 3. April 2014
  13. CBS: Attorney General Eric Holder confirms federal investigation into high-speed trading, 4. April 2014
  14. Börsen beugen sich Kritik am Blitzhandel (Memento vom 31. Juli 2012 im Webarchiv Archive.today)
  15. Dazu Forst, Gerrit: Ist der Hochfrequenzhandel in der Europäischen Gemeinschaft gestattet? In: Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht (BKR) 2009, S. 454 ff.
  16. Financial Times Deutschland, 10. August 2009 (Seite 19)
  17. Michael Lewis: The Wolf Hunters of Wall Street. In: New York Times, 31. März 2014
  18. Rezensionen in Der Spiegel; FAZ, positiv zu Lewis' Buch Hannes Hintermeier am 17. April 2014, negativ Hendrik Ankenbrand am 27. April 2014, unter Berufung auf Felix Salmon;Handelsblatt u.v.a.m.- Salmons Auseinandersetzung mit Lewis: online
  19. zuerst London Review of Books, Jg. 36, Nr. 11. Aus dem Engl. von Niels Kadritzke
  20. Autor: FAZ-Korrespondent Hendrik Ankenbrand