Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach

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Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach
Logo
Motto Wissen – Können – Verantwortlich handeln
Gründung 1996
Trägerschaft staatlich
Ort Ansbach
Bundesland Bayern
Staat Deutschland
Präsidentin Ute Ambrosius
Studenten 2.598 WS 2012/13[1]
Mitarbeiter 194 (Januar 2014)
davon Professoren 57 (Januar 2014)
Website www.hs-ansbach.de
Im Hauptgebäude 5350 befinden sich Seminarräume, das Hans-Maurer-Auditorium sowie das Rechenzentrum
Mensa (links) und Bibliotheksgebäude 5370 (rechts)
Gebäude 5392 beherbergt die Medienstudiengänge und ingenieurwissenschaftliche Labore
Gebäude 5351 des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen
Gebäude 5354 auf dem Nordgelände wurde 2012 eröffnet und beherbergt u. a. den Gerhard-Mammen-Hörsaal und das CampusCenter
Die Hochschulleitung in Gebäude 5365 befindet sich am Rande des Campus

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach (kurz Hochschule Ansbach) ist eine staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Ansbach/Mittelfranken.

Hochschule Ansbach[Bearbeiten]

Die Hochschule Ansbach gehört zu den neuen staatlichen Fachhochschulen des Freistaates Bayern und zählt zum Ende des Wintersemesters 2013/14 knapp 2800 Studierende in 15 Studiengängen, sowie 57 Professuren in zwei Fakultäten (Wirtschafts- und Allgemeinwissenschaften, Ingenieurwissenschaften). Der Anteil der ausländischen Studierenden beträgt etwa fünf Prozent.

Die Hochschule Ansbach war 1998 Gründungsmitglied im MedienCampus Bayern, dem Dachverband für die Medienaus- und Weiterbildung in Bayern und ist Mitglied der High-Tech-Offensive Bayern.

Im Dezember 2008 wurde die Hochschule Ansbach als Hochschule des Spitzensports 2008 vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ausgezeichnet. Dieses Prädikat wurde vorher lediglich an die Beuth-Hochschule für Technik Berlin verliehen.

Außenstellen[Bearbeiten]

Die Hochschule Ansbach bündelt mit dem Center of Excellence for TPM am Standort Herrieden Studienangebote im Bereich Total Productive Management in realistischer Umgebung. Im Modell-Produktionsbetrieb Lehrfabrik wird mit echten Maschinen und echten Produkten gearbeitet und Lehrinhalte aus dem Bereich Operational Excellence vermittelt. Im angeschlossenen Lehrbüro werden in einem realen Büroumfeld alle Prozesse im administrativen Bereich (Office Excellence) durchfahren.

Im Januar 2013 haben sich die Hochschule Ansbach und die Hochschule Deggendorf, sowie die Stadt Gunzenhausen und der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zusammengeschlossen und das Technologie- und Studienzentrum Kunststoffcampus Bayern am Studienort Weißenburg begründet. Die Hochschule Ansbach übernimmt dabei den Part des Studienzentrums. Technologie- und Studienzentrum sollen eng verzahnt sein, sodass auch die Hochschule Ansbach das Technologiezentrum für Forschungsprojekte und zur Ausbildung nutzen kann.

Präsidenten[Bearbeiten]

Nr. Name Beginn der Berufung Ende der Berufung
03 Ute Ambrosius 1. Oktober 2012 30. September 2016
02 Gerhard Mammen 1. Oktober 2003 11. Juli 2012 (†)
01 Bernhard Krämer 1. Juni 1996 30. September 2003

Mit Wirkung des 1. Juni 1996 wurde Gründungspräsident Bernhard Krämer ins Amt berufen. Zuvor war er Professor für die Lehrgebiete Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen / Controlling an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule (heute: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm). Im Oktober 2001 wurde er zum Ehrenprofessor der Universität Nordostchinas Shenyang University und im März 2003 zum Ehrendoktor der Shandong University of Science and Technology berufen. Zum September 2003 wurde Krämer in den Ruhestand versetzt.

Im Amt folgte ihm ab 1. Oktober 2003 Gerhard Mammen, der als Professor der ersten Stunde an der Hochschule Ansbach die Fächer Volkswirtschaftslehre, Regionalökonomie und Personalführung unterrichtete. Am 11. Juli 2012 verstarb Mammen unerwartet, nur wenige Wochen vor seiner geplanten Pensionierung.

Mit Beschluss des Hochschulrates vom 18. Januar 2012 wurde Ute Ambrosius als erste Präsidentin der Hochschule Ansbach zum 1. Oktober 2012 in das Amt gewählt. Seit dem Tod ihres Vorgängers leitete sie kommissarisch die Hochschule Ansbach. Ambrosius´ erste Amtszeit endet am 30. September 2016.

Geschichte[Bearbeiten]

Errichtungsgeschichte[Bearbeiten]

Nach einer Ministerratsentscheidung vom 26. November 1991 wurde zur Entlastung der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg die Errichtung einer Abteilung der Fachhochschule Nürnberg in Ansbach beschlossen. Es wurde ein Gründungsbeirat einberufen, dessen Vorsitz der damalige Rektor der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule, Helmut Stahl, übernahm. In der konstituierenden Sitzung des Gründungsbeirates am 4. Juni 1992 wurde Bernhard Krämer zum Gründungsbeauftragten für den Fachbereich Betriebswirtschaft II am Standort Ansbach bestellt. Am 1. Juli 1992 wurde dem Staatsministerium der Bauantrag und am 29. Juli 1992 ein Grobkonzept der administrativen Struktur für die Abteilung Ansbach übermittelt. Am 21. Januar 1994 kam der Wissenschaftsrat zu der Auffassung, dass die Region Westmittelfranken grundsätzlich für den Aufbau einer eigenständigen Fachhochschule Ansbach geeignet wäre, woraufhin die Industrie- und Handelskammer Nürnberg einen Strukturbeirat für die Errichtung einer eigenständigen Fachhochschule in Ansbach entwickelte. Dieser Strukturbeirat erarbeitete ein Konzept zur Organisation und zur fachlichen Aufteilung des Studienangebotes. Durch Gesetz vom 26. April 1996 beschloss schließlich der Bayerische Landtag die Errichtung der Fachhochschule Ansbach.

Aus- und Aufbau seit März 1996[Bearbeiten]

Mit Wirkung vom 1. Juni 1996 wurde Bernhard Krämer zum Präsidenten der Fachhochschule Ansbach bestellt. Als Verwaltungsleiter wurde Dieter Amon an die Fachhochschule Ansbach versetzt und ihm bis zur Bestellung eines Kanzlers dessen Aufgaben übertragen. Im Rahmen des am 28. März 1996 geschlossenen Vertrages zwischen dem Freistaat Bayern und der Stadt Ansbach wurden der Fachhochschule Ansbach unentgeltlich Räume für eine vorläufige Geschäftsstelle in der Schalkhäuser Straße und zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes erforderliche Sachmittel zur Verfügung gestellt. Die endgültige Unterbringung der Fachhochschule sollte auf einem Teil des Geländes der ehemaligen Hindenburgkaserne erfolgen. Innerhalb von fünf Monaten entstanden in drei der bereits bestehenden Gebäude auf dem Kasernengelände (Gebäude 5365, 5353 und 5370) Hörsäle, Seminarräume, eine vorläufige Bibliothek, ein moderner PC-Pool, sowie Räume für die Allgemeine und die Studenten-Verwaltung. Somit waren die räumlichen Voraussetzungen für einen Studienbeginn zum 1. Oktober 1996 geschaffen. Ab 1997 wurde das Gebäude 5351 für die Studienrichtung Ingenieurwesen umgebaut. Es folgten der Umbau des Zentralgebäudes 5350, der Ausbau der Bibliothek im Gebäude 5370, sowie der Neubau eines Labor- und Lehrsaalgebäudes (5392) und der Mensa (5387). Im Jahr 2011 wurde der Erweiterungsbau der Bibliothek fertiggestellt. Am 20. September 2012 wurde der Neubau auf dem Nordgelände (5354) vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Wolfgang Heubisch, eingeweiht.

Gelände[Bearbeiten]

Der Campus, auf dem sich alle Gebäude einschließlich des Studentenwohnheims befinden, ist zu Fuß vom Bahnhof Ansbach in einer Viertelstunde zu erreichen. Er befindet sich am nördlichen Rand des Zentrums der Stadt Ansbach. In der Campusmitte gelegen ist das „70er“-Gebäude mit der 2001 renovierten und 2011 erweiterten Bibliothek. Das Studentenwohnheim Schöneckerstraße, sowie der 2012 fertiggestellte Neubau 5354 befinden sich auf dem Nordgelände.

Auf dem Areal der heutigen Hochschule waren über 250 Jahre lang Soldaten stationiert. Im 18. Jahrhundert wurde nach Plänen des markgräflichen Baudirektors Carl Friedrich von Zocha eine Ulanen-Kaserne errichtet. Während der Zeit des Kaiserreiches ersetzte die um 1900 gebaute Hindenburg­kaserne die veraltete Anlage. Diese Kaserne wurde vom Deutschen Heer und später von Reichswehr und Wehrmacht genutzt. Nach Kriegsende 1945 wurde das Gelände von der US Army Europe übernommen und nach deren Abzug von der US-Administration 1992 an den Freistaat Bayern übergeben. Das Gelände wurde geteilt. Auf dem westlichen Teil befindet sich heute der Campus der Hochschule, auf dem östlichen Teil das Einkaufszentrum Brücken-Center, welches 1997 eröffnet wurde. Im August 2010 wurden bei den Bauarbeiten zur Erweiterung der Bibliothek Überreste eines barocken Militärfriedhofes mit 70 Gräbern entdeckt. Die gefundenen Gebeine wurden in der Anthropologischen Staatssammlung München archiviert. Nach der Freilegung durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege konnten die Bauarbeiten nach wenigen Wochen Unterbrechung erfolgreich fortgesetzt werden.

Name[Bearbeiten]

Die Hochschule Ansbach wurde 1996 als Fachhochschule Ansbach gegründet. Am 20. April 2009 wurde sie in Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Ansbach und zum 15. März 2013 mit geänderter Satzung in Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach umbenannt.

Lehre und Studium[Bearbeiten]

Lehrangebot[Bearbeiten]

Nach der ursprünglichen Planung war eine Zielzahl von 1000 flächenbezogenen Studienplätzen angestrebt, die erstmals im Wintersemester 2002/03 überschritten wurde. Die ursprüngliche Studienstruktur sah folgende Studiengänge an der Hochschule Ansbach vor: Die Diplomstudiengänge Betriebswirtschaft (BWL), Wirtschaftsingenieurwesen (WIG), Bauingenieurwesen (BIW) sowie Energie- und Umweltsystemtechnik (EUT), außerdem die Ergänzungsstudiengänge Fachkommunikation Technik (FKT) sowie Information und Multimedia (IUM). Da an den benachbarten Hochschulen in Nürnberg und Würzburg bereits etablierte Studiengänge Bauingenieurswesen bestanden, und da die Zahl der Studienanfänger bereits rückläufig war, entschieden sich Hochschulrat, Leitungsgremium und Senat der Fachhochschule Ansbach gegen einen Studiengang Bauingenieurwesen. Im Zuge des aufstrebenden Bereichs der Informationstechnologien wurde ein Konzept für die Studiengänge Wirtschaftsinformatik (WIF) sowie Multimedia und Kommunikation (MUK) entwickelt. Die bereits eingerichteten Ergänzungsstudiengänge FKT und IUM wurden zur effizienteren Nutzung der vorhandenen Ressourcen zu einem Studiengang (IUM) zusammengefasst.

Die Umstellung aller Diplom- auf Bachelorstudiengänge erfolgte kollektiv zum Wintersemester 2006/07.

Zum Wintersemester 2013/14 startete der erste Studiengang (Strategisches Kundenorientiertes Management / SKM) am Studienzentrum Weißenburg. Zum Wintersemester 2014/15 ist der Start eines weiteren Studienganges (Angewandte Kunststofftechnik / AKT) geplant.

Zum Sommersemester 2014 werden an der Hochschule Ansbach 15 Studiengänge an zwei Fakultäten angeboten:

Fakultät Wirtschafts- und Allgemeinwissenschaften (WA)[Bearbeiten]

  • Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft (BWL) – seit Wintersemester 1996/97
  • Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (WIF) – seit Wintersemester 2000/01
  • Bachelorstudiengang Multimedia und Kommunikation (MUK) – seit Wintersemester 2002/03
  • Bachelorstudiengang Ressortjournalismus (RJO) – seit Wintersemester 2008/09
  • Bachelorstudiengang Business International Management (BIM) für Spitzensportler – seit Sommersemester 2006
  • Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Wertschöpfungsmanagement (WSM) – seit Wintersemester 2010/11
  • Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Strategisches Kundenorientiertes Management (SKM) am Studienzentrum Weißenburg – seit Wintersemester 2013/14
  • Masterstudiengang Kreatives Management (KMM, vormals Kreatives Marketing-Management) – seit Wintersemester 2010/11
  • Masterstudiengang Angewandte Forschung und Entwicklung (AFE) – seit Wintersemester 2011/12

Fakultät Ingenieurwissenschaften (IW)[Bearbeiten]

  • Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen (WIG) – seit Wintersemester 1997/98
  • Bachelorstudiengang Energie- und Umweltsystemtechnik – seit Wintersemester 2001/02
  • Bachelorstudiengang Industrielle Biotechnologie (IBT) – seit Wintersemester 2009/10
  • Bachelorstudiengang Biomedizinische Technik (BMT) – seit Wintersemester 2009/10
  • Masterstudiengang Energiemanagement und Energietechnik (EMT) – seit Wintersemester 2008/09

Fakultätsübergreifend[Bearbeiten]

  • Masterstudiengang Internationales Produkt- und Servicemanagement (IPM) – seit Sommersemester 2009 (in Kooperation mit der Partnerhochschule Valencia)

Voraussetzung zur Aufnahme des Studiums im Studiengang Business International Management ist neben den allgemeinen Zulassungsbedingungen die Zugehörigkeit zum aktuellen oder ehemaligen Bundeskader der olympischen Fachverbände. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Management Exzellenz (MEX) am Studienzentrum Weißenburg ist in Planung.

Studierendenzahlen[Bearbeiten]

Bachelorstudiengänge im Wintersemester 2013/14[Bearbeiten]

Studiengang Anzahl Studierende
0Betriebswirtschaft 649
0Wirtschaftsingenieurwesen 405
0Multimedia und Kommunikation 308
0Ressortjournalismus 272
0Wirtschaftsinformatik 231
0Energie- und Umwelttechnik 226
0Industrielle Biotechnologie 182
0Biomedizinische Technik 148
0Business International Management (für Spitzensportler) 134
0Wertschöpfungsmanagement (berufsbegleitend) 59
0Strategisches Kundenorientiertes Management (berufsbegleitend) 10

Masterstudiengänge im Wintersemester 2013/14[Bearbeiten]

Studiengang Anzahl Studierende
0Energiemanagement und Energietechnik 81
0Internationales Produkt- und Servicemanagement 54
0Kreatives Management 14
0Angewandte Forschung und Entwicklung 12

Zulassungsbeschränkungen[Bearbeiten]

Für die Studiengänge Energie- und Umweltsystemtechnik, Industrielle Biotechnologie, Biomedizinische Technik und Wirtschaftsinformatik besteht vom Wintersemester 2014/15 an keine Zulassungsbeschränkung. Für alle anderen Studiengänge ist die Zulassung zum Studium mit einem vollständigen Numerus Clausus geregelt.

Einrichtungen[Bearbeiten]

Studenten vor der Mensa

Die Bibliothek befindet sich zentral auf dem Campus und stellt derzeit ca. 60000 Medien in Print und mehr als 200 Millionen in elektronischer Form zu den Themen Wirtschaft, Technik, Informatik, Recht und Multimedia zur Verfügung. Sie verfügt über zwei Lesesäle, sowie mehrere Gruppenräume und abschließbare Einzelarbeitskabinen. Während der Vorlesungszeiten ist die Bibliothek wochentags von 8:00–24:00 Uhr geöffnet. Neben der Möglichkeit, kostenfrei Medien zu entleihen, werden vom Bibliotheksteam außerdem Führungen für Schüler- und Studentengruppen veranstaltet, sowie persönliche Beratungen zum Thema Abschlussarbeiten angeboten. Die Bibliothek versteht sich als Teaching Library und hat 2013 annähernd 2000 Personen geschult.

Das Hochschulrechenzentrum bietet zahlreiche zielgruppenspezifische IT-Services in den Bereichen Messaging, File, Print, Application, Account, Support und Cloud. Neben öffentlichen Computerpools und einem ServicePoint betreut das Rechenzentrum die Ausgabe der CampusCard, welche bargeldlosen Zahlungsverkehr auf dem gesamten Campus ermöglicht. Außerdem können über das Rechenzentrum kostenlose Software, Vergünstigungen bei Hardware, sowie kostengünstige IT-Handbücher erworben werden.

Die Mensa wird vom Studentenwerk Erlangen-Nürnberg betrieben und versorgt Studierende und Mitarbeiter der Hochschule mit täglich warmem Mittagstisch, Salatbar und einem regionalen Getränkeangebot. Sie bietet über 300 Sitzplätze und im Sommer eine vorgelagerte Terrasse.

Das Familien- und Frauenbüro hilft bei der Suche nach Möglichkeiten der Kinderbetreuung, unterstützt Studierende mit Kindern und bietet Beratung und Hilfe rund um das Thema Familie und Studium. Das Mentoring-Programm ANke richtet sich an Studierende, Studienanfängerinnen und Studieninteressierte durch kompetente und fachliche Erfahrungsvermittlung.

Das International Office bietet Hilfestellung bei Fragen zu Studium und Praktikum im Ausland, Förderprogrammen und Partnerhochschulen (Outgoing). Darüber hinaus ist es für die Betreuung der internationalen Studierenden zuständig (Incoming). Die Hochschule Ansbach pflegt Kontakte zu Partnerhochschulen innerhalb und außerhalb Europas: Österreich, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien, Türkei, Irland, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, Polen, Tschechien, Ungarn, Australien, Indien, Kanada, USA und China.

Labore[Bearbeiten]

Labore Medien[Bearbeiten]

  • 3D-Labor mit Bluebox, MotionCapture System und dediziertem RenderCluster
  • Fotostudio
  • Games Lab
  • Mobile Development Center
  • Sprachlabor
  • Tonstudio mit zwei Regieräumen
  • Videoschnitt-Labor
  • Virtuelles Fernsehstudio mit Regie

Labore Ingenieurwissenschaften[Bearbeiten]

  • Automatisierungstechnik
  • Bildgebende Verfahren
  • Biochemie / Mikrobiologie
  • Biomechanik und Rehabilitation
  • Biosignalverarbeitung
  • Biotechnologie / Biotechnikum
  • Chemie
  • Datenverarbeitung / Konstruktion
  • Elektrische Energietechnik
  • Elektrische Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
  • Elektronik
  • Elektrotechnik
  • Energieverfahrenstechnik / Effiziente Energiewandlung
  • Fertigungstechnik
  • Konstruktion / Datenverarbeitung
  • Mechanische Verfahrenstechnik
  • Messtechnik
  • Molekularbiologie / Angewandte Bioanalytik
  • Physik
  • Physik medizintechnischer Geräte
  • Raumlufttechnik
  • Rheologie
  • Rohstoffe und Umweltmesstechnik / Verbrennungstechnik
  • Simulation / Datenverarbeitung
  • Technische Diagnostik, Instandhaltung und Zuverlässigkeit
  • Thermische Analyse
  • Thermische Verfahrenstechnik
  • Wasserstofftechnologie
  • Werkstofftechnik

Forschung[Bearbeiten]

Das Institut für Angewandte Wissenschaften bietet mit seinen der Hochschule angegliederten Kompetenzzentren, sowie modern ausgestatteten Laboren und Einrichtungen eine Plattform im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und ist damit Teil des Wissens- und Technologietransfers zwischen Hochschule und Wirtschaft.

  • BayTech AnStröm – Anwendungszentrum Strömungssimulation: ist auf die Berechnung und Auslegung von Strömungs- und Wärmetransportprozessen spezialisiert
  • BayTech CSK – CAD/CAM Simulationslabor Kunststofftechnik: unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung von Kunststoffprodukten
  • BayTech EnEff – Anwendungszentrum Energieeffizienz: ist auf die Ausschöpfung von Energieeffizienzpotentialen im Umfeld energieintensiver industrieller Produktionsprozesse spezialisiert
  • BayTech ZfP – Zentrum für Polymere: bündelt das an der Hochschule Ansbach im Fachbereich Ingenieurwissenschaften vorhandene Technologie-Potenzial zur Kunststoffherstellung, -bearbeitung und -entsorgung
  • CETPM – Centre of Excellence for Total Productive Management: unabhängige und neutrale Einrichtung, mit dem Schwerpunkt Total Productive Management
  • CIPP – Centrum für innovative Produktentwicklung und Produktoptimierung: lehrstuhlübergreifendes Gemeinschaftsprojekt der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät
  • Controlling Forum: dient der Vermittlung und dem Aufbau von Controlling-Wissen
  • eBusiness-Lotse Metropolregion Nürnberg: Informationsbüro zum Einsatz von IuK-Technologien
  • IKT-Forum: Transferplattform für Informations- und Kommunikationstechnologie
  • KIEff – Kompetenzzentrum Industrielle Energieeffizienz: unterstützt Unternehmen bei der Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion
  • KSTS – Kompetenzzentrum Strömungssimulation: unterstützt Unternehmen bei der innovativen Produktentwicklung und Optimierung durch computergestützte Analyse von Strömungs- und Wärmetransport
  • MARKETIA: Institut für kreative Unternehmensführung
  • TINA. Transferzentrum für Innovation und Nachhaltigkeit Ansbach: steigert mit seiner Netzwerktätigkeit den Wissenstransfer zwischen Unternehmen und der Hochschule Ansbach

Weiterbildung[Bearbeiten]

Die Akademie für angewandte Wissenschaften verfolgt die Verknüpfung von Theorie und Praxis im Sinne von lebensbegleitendem Lernen.

  • Öffentliche Vortragsreihe CampusColleg: bietet für Studierende und die interessierte Öffentlichkeit Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft
  • Weiterbildungsstudiengänge: Kreatives Management, Wertschöpfungsmanagement, Management Exzellenz
  • Das persönliche Wertpapier berechtigt auf unbegrenzte Zeit dazu, nach Abschluss des Studiums Lehrveranstaltungen aus dem Studienangebot zu belegen.
  • hochschuleigene Schriftenreihe campus_edition

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hochschule Ansbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66–113 (abgerufen am 3. November 2013)

49.30611111111110.567222222222Koordinaten: 49° 18′ 22″ N, 10° 34′ 2″ O