Hochwassermarke

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Historische Hochwassermarke von 1729 beim ehemaligen Würzburger Amtshaus in Widdern

Hochwassermarken sind fest eingelassene Hinweise oder Markierungen an Bauwerken, die den Höchststand von Hochwassern anzeigen. Die historischen Hochwassermarken zählen zu den Kleindenkmalen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Tradition, Hochwasser durch Markierungen festzuhalten, ist in Deutschland schon für das 14. Jahrhundert belegt.

Typen von Hochwassermarken[Bearbeiten]

  • Erklärungstafeln
  • frei stehende Hochwassermarken
  • Markierungen mit und ohne weitere Informationen

Hochwassermarken gemäß Rheinschifffahrtspolizeiverordnung[Bearbeiten]

Rheinpegel Mainz mit digitaler Wasserstandsanzeige. Links davon die Hochwassermarken I und II
  • Hochwassermarke I bedeutet laut Rheinschifffahrtspolizeiverordnung RheinSchPV, dass sich alle (ausgenommen nicht maschinengetriebene) Wasserfahrzeuge bei der Talfahrt möglichst in Fahrwassermitte und in der Bergfahrt im mittleren Drittel der Strombreite zu halten haben. Sog und Wellenschlag sind zu vermeiden; auf jeden Fall darf die Höchstgeschwindigkeit, gemessen am Ufer, 20 km/h nicht überschreiten. Darüber hinaus gibt es noch weitere Vorschriften, die zusätzlich beachtet werden müssen.
  • Beim Erreichen und Überschreiten der Hochwassermarke II wird die Schifffahrt total eingestellt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Hochwassermarke – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Hochwassermarke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien